09. Oktober 2018 / 18:34 Uhr

Landesliga Ost: Niederlagen für Blau-Weiß Baabe und VfL Bergen

Landesliga Ost: Niederlagen für Blau-Weiß Baabe und VfL Bergen

Peter Scheibel/Niklas Kunkel
Rostocks Leon Höhndorf lässt Nico Offermann im Baaber Tor keine Chance.
Rostocks Leon Höhndorf lässt Nico Offermann im Baaber Tor keine Chance. © Jana Schulz
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BW-Kicker unterliegen Aufsteiger Hafen Rostock mit 2:5. VfL muss sich mit Personalnot in Siedenbollentin mit 1:2 geschlagen geben.

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Baabe. Zum Abschluss der englischen Woche in der Landesliga Ost wollten die Blau-Weißen aus Baabe im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Hafen Rostock ihr Punktekonto weiter aufstocken. Dass daraus nichts wurde, lag einerseits an zu vielen Fehlern der Baaber und andererseits an Rostocks Leon Höhndorf. Der Torjäger nutzte die sich ihm bietenden Gelegenheiten eiskalt aus und erledigte die Rügener im Alleingang: Höhndorf traf beim 5:2-Sieg des SV Hafen in Baabe am Sonnabend viermal ins Schwarze.

Baabes Coach Ronny Rüting musste seine Startelf im Vergleich zum erfolgreichen Penkun-Spiel am vergangenen Mittwoch gleich auf sechs Positionen umstellen. Zunächst schien es das Spiel der Hausherren nicht negativ zu beeinflussen. Doch in der 5. Minute sollten sich die Baaber dann das erste Ei ins eigene Netz legen. Nach eigenem Einwurf agierten die Blau-Weißen nicht zwingend genug und der Ball ging verloren. Höhndorf nutzte seinen Freiraum und schloss zum 1:0 für den Aufsteiger in den linken Winkel ab.

Zehn Minuten später wurden die Hausherren nach eigenem Freistoß ausgekontert, wobei Höhndorf nur noch ins leere Tor schieben brauchte – 0:2 (15.). Obwohl den Blau-Weißen durch Bryan Wolski umgehend der Anschlusstreffer gelang, lief es an diesem Tag insgesamt nicht rund für die Mönchguter. Bezeichnend war das 1:3: Als Höhndorf nach katastrophalem Fehlpass der Baaber erneut allein auf Torhüter Nico Offermann zulief und seinen Dreierpack perfekt machte (26.). „Gegen Laage absolvierten wir eine ähnlich schlechte Halbzeit und hatten viel Glück, heute nicht. Durch solche Böcke machen wir uns immer wieder das Leben selber schwer“, haderte Rüting.

Bis zur Pause passierte bis auf einen Distanzschuss durch Martin Thom und eine Kopfballchance durch Marcel Gebhardt nicht mehr viel. Im zweiten Spielabschnitt ließen die Gäste gegen bemühte Baaber aber nicht viel anbrennen. Zehn Minuten vor dem Ende nahm das Spiel nochmals Fahrt auf. Zunächst erhöhte Leon Frett auf 4:1, ehe Gebhardt umgehend nachzog und auf 2:4 verkürzte (81.). Die Blau-Weißen versuchten es nun mit der Brechstange, doch sowohl Endrit Teneqja als auch Gebhardt schossen knapp über das gegnerische Gehäuse. In der 86. Minute zeigte Höhndorf erneut seine Klasse und markierte mit seinem 13. Saisontreffer den 2:5-Endstand. Dies bedeutete die fünfte Saisonniederlage für Baabe, das auf Rang 12 abrutscht. „Wir haben es dem Gegner heute viel zu einfach gemacht und sind dem hohen Rückstand dann hinterhergelaufen“, analysierte Rütung.

Baabe: Offermann - Schröder, Ribitzki, Gebhardt, Ketzenberg, Fründt (42.Birk), Wanke (67. Lorenz), Wolski, Handschug, Teneqja, Prüßing.

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Baabe verlor einen Tabellenplatz, weil der SV Siedenbollentin gegen Insel-Konkurrent VfL Bergen triumphierte und so im Tableau kletterte. Die Truppe von Trainer Martin Handschug unterlag beim ambitionierten SVS mit 1:2. „Ein 1:2 ist immer ärgerlich, aber ich sehe es nicht so dramatisch“, meinte Handschug, der mit Personalprobleme anreiste. Mittelfeldmann Felix Essner und sogar Stürmer Hannes Bruch mussten in der Abwehrkette aushelfen.

Dennoch agierte der VfL auf Augenhöhe und ging sogar in Front. Nach einem Standard war Sebastian Meyer zur Stelle, dessen Kopfball über Umwege im Netz landete (43.). Doch die Freude wehrte nicht lange. Noch vor der Pause glich Anton Wieting aus. Einen langen Ball in den Strafraum klärte die VfL-Defensive nicht, der SVS-Neuzugang schob ein (45.). Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber über die Außen gefährlich. So verwertete Lukas Kuhl eine Hereingabe zur Führung (57.). Am Ende hatten die Bergener noch ein paar Chancen, einen Punkt zu entführen, doch an diesem Tag fehlte die letzte Konsequenz. „In der Liga rückt nun alles wieder enger zusammen“, blickt Handschug auf die Tabelle.

VfL: Knappe (90.+2 Hornfeldt) - Hinz, Essner, Thesenvitz, Kröger, Bruch, Kraahs (46.Koch), Latzel, Vergils, Meyer, Stolt.

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