20. Juni 2017 / 14:58 Uhr

Landesliga Süd: Frankonia Wernsdorf verstärkt sich mit Regionalliga-Spieler

Landesliga Süd: Frankonia Wernsdorf verstärkt sich mit Regionalliga-Spieler

Oliver Schwandt
Stepahn Gill
Stephan Gill im Trikot von Germania Schöneiche. © Oliver Schwandt
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Landesliga Süd: Der frischgebackene Aufsteiger rüstet auf und verpflichtet neben dem Kapitän von Germania Schöneiche auch Kai Roehle.

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Am kommenden Sonntag, dem 25. Juni, stehen die Fußballer vom SV Frankonia Wernsdorf zum dritten Mal in Folge im Endspiel des Kreispokals. Um 16 Uhr wird die Begegnung auf dem Sportplatz des SV Siethen gegen den Kreisoberligisten Grün-Weiß Großbeeren angepfiffen. Bereits in der vergangenen Woche konnte der Aufsteiger in die Landesliga mit Rückkehrer Florian Kluwe, er wechselt von der SG Niederlehme zu den Frankonen, einen ersten Neuzugang verkünden. Als Torwarttrainer wird sich Klaus Maulbrich in der kommenden Spielzeit um die Männer-Keeper kümmern.

Die Vereinsverantwortlichen waren darüber hinaus auch weiter sehr intensiv auf dem Transfermarkt aktiv. Bei der Suche nach weiteren Verstärkungen sind ihnen dabei zwei richtige Kracher gelungen. Vom Oberligisten SV Germania Schöneiche, der sein Team in der kommenden Saison zurückgezogen hatte, konnte Kapitän Stephan Gill verpflichtet werden. Der 28-jährige Abwehrspieler soll für mehr Sicherheit in der Defensive sorgen. „Besonders beim Kopfballspiel und in der Spieleröffnung sehe ich meine Stärken“, so Gill, der von seinem ehemaligen Mitspieler und jetzigen Trainer des SV Frankonia, Ronny Huppert, zu einem Wechsel überzeugt wurde. „Mit Ronny habe ich ja noch in der Schöneiche zusammengespielt“, erinnert sich Gill, der in seiner Jugend alle Nachwuchsabteilungen des 1. FC Union Berlin durchlaufen hatte. Bei den zweiten Männer spielte er in der Regionalliga und kam dort zu 13 Einsätzen, unter anderem gegen RB Leipzig, die damals noch in dieser Spielklasse um Punkte kämpften. In der Region ist der Verteidiger sicherlich kein Unbekannter in der Saison 2013/2014 trug er für eine Spielzeit das Trikot vom RSV Waltersdorf, der in dieser Saison noch in der Oberliga spielte. „Was in Schöneiche in den vergangenen Wochen passiert ist, tut mir wirklich leid“, erzählt Gill, „wir waren dort ein junges Team und hätten sicherlich noch viele weitere Jahre erfolgreich in der Oberliga spielen können.“

Der ehemalige Kapitän von Germania wollte in Zukunft aber fußballerisch sowieso etwas kürzer treten, da er sich zurzeit in einer Polizeidienst-Ausbildung in Berlin-Lichtenberg befindet. „Der Aufwand in der Landesliga ist deutlich geringer, als es in der Oberliga der Fall wäre“, sagt Gill weiter, „jetzt freue ich mich auf meine neue Aufgabe in Wernsdorf.“ Gegen einige Spieler aus seinem neuen Verein hat er in der Vergangenheit bereits gespielt. Roland Richter kennt er zum Beispiel von Partien mit dem 1. FC Union Berlin II gegen den FSV Fürstenwalde, bei dem Richter vor seiner Zeit in Wernsdorf unter Vertag stand. „Mit Tino Kappannusch war ich zusammen bei Union. Zudem kenne ich noch aus Berlin Rico Prominski und Robert Bartz“, so der Neuzugang, „deshalb dürfte es für mich nicht allzu schwer werden, schnell bei Frankonia Fuß zu fassen.“
Als dritter Neuzugang steht der Wechsel von Kai Roehle vom Berliner Landesligisten Adlershofer BC zum SV fest. „Ich trainiere schon seit drei Wochen beim SV mit“, berichtet Roehle, „ich hatte in dieser Zeit recht ordentliche Gespräche mit Präsident Michael Beyes und Trainer Ronny Huppert. Zudem macht die Mannschaft einen richtig tollen Eindruck auf mich. Aus diesem Grund habe ich mich zu einem Wechsel nach Wernsdorf entschlossen.“

Auch Roehle ist in der Region kein unbekannter Spieler. In der Spielzeit 2014/2015 lief der Stürmer für den SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen auf. Zwölf Monate später wechselte er zur SG Großziethen, die er im Januar 2016 Richtung BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow verließ. Nach einem erneuten kurzzeitigem Intermezzo in Großziethen spielte Roehle in den vergangenen Monaten beim Adlershofer BC. „Jetzt will ich mithelfen, dass der SV den Klassenerhalt in der Landesliga schafft“, sagt Roehle, „aber ehrlich gesagt steckt in der Truppe so viel Potenzial, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben dürften.“

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