Nils Reichardt (r.) Will auch bei der SG Burg über ein Tor jubeln: Miersdorf-Angreifer Nils Reichardt. © Oliver Schwandt
Nils Reichardt (r.)

AOK-Landespokal: SV Frankonia Wernsdorf erwartet Oberligisten

AOK-Landespokal: Gleich vier Fußballteams aus dem Dahmeland sind am Sonnabend im Landespokal gefordert.

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In der ersten Runde des Fußball-Landespokals hat Brandenburgligist RSV Waltersdorf ein richtig schweres Match vor der Brust. Die Mannschaft vom neuen Trainer David Karaschewitz muss beim Süd-Landesligisten VfB Hohenleipisch antreten. „Ich hätte mir auch einen leichteren Gegner gewünscht“, so der RSV-Coach, „wir kennen den VfB noch aus etlichen Vergleichen in der Brandenburgliga und wissen, dass er gerade auf eigenem Platz eine Macht ist. Trotzdem wollen wir in die nächste Runde einziehen.“ Dabei sieht es personell alles andere als rosig bei den Waltersdorfern aus. Spielmacher Maximilian Ladewig fällt nach seinem Kreuzbandriss noch monatelang aus. Aus beruflichen und privaten Gründen werden Keeper Marc-Philipp Zuch, Christoph Lindenberg, Tino Krotzeck, Nico Klockzien, Philipp Wannke, Tobias Schesny, Patrick Tietz und Marcus Uher nicht mit in den Süden Brandenburgs reisen. „Trotz der Ausfälle werde ich eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken, die gewillt sein wird, in Hohenleipisch zu gewinnen“, kündigt Karaschewitz an.

Ebenfalls in den Süden des Bundeslandes muss Brandenburgligist SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen reisen. Die Truppe vom Trainergespann Alexander und Christian Schröder muss bei der SG Burg (Landesliga Süd) das erste Pflichtspiel in der neuen Saison bestreiten. Die Eintracht ist in den vergangen drei Jahren immer in der ersten Runde des Landespokals ausgeschieden, dieses Mal soll der Spieß endlich umgedreht werden. „Wir fahren eindeutig gewarnt in den Spreewald, denn dieses Match wird auf alle Fälle kein Selbstläufer werden“, so Christian Schröder, „wir werden aber mit einem gewissen Selbstvertrauen in die Partie gehen, weil wir die höherklassig spielende Elf sind. Wir wissen aber auch, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Wir wollen aber definitiv eine Runde weiterkommen und können bei diesem Vorhaben die beste Elf aufs Feld der SG schicken.“

​René Räck: "Vielleicht ist eine Überraschung drin"

Im Otto-Franke-Stadion erwartet die gastgebende SG Phönix Wildau ein sehr schweres Pokalmatch, denn sie muss gegen den Brandenburgliga-Aufsteiger SV Grün-Weiß Lübben antreten. Gegen diese Mannschaft haben die Hausherren in der vergangenen Saison beide Landesliga-Duelle (0:2, 2:4) verloren. „Nach der doch eher bescheidenen Vorbereitung wollen wir dieses Match als weiteres Testspiel nutzen“, so Phönix-Trainer David Klatt, „natürlich wollen wir alles reinhauen, um vor heimischen Publikum mit viel Wille und defensiver Disziplin zu glänzen.“ Verzichten muss Klatt auf Gensigk (Nasenbeinbruch), Wieczorek (Kreuzbandriss), Speiler (Fußverletzung), Brendel (Sprunggelenk) und Neumann (Oberschenkel).

Landesliga-Aufsteiger SV Frankonia Wernsdorf hat mit dem Oberligisten 1. FC Frankfurt (Oder) den sicherlich schwersten Gegner der Mannschaften aus dem Dahmeland zugelost bekommen. „Das Match gegen die Oderstädter wird für uns eine echt harte Nuss werden“, weiß Co-Trainer René Räck, „wenn bei uns alles passen sollte, ist vielleicht eine Überraschung drin.“ Nicht mit dabei sein werden Christian Beyes, Florian Kluwe, Stephan Gill, Alexander Blagojevic (alle Urlaub) und aufgrund einer Verletzung Thomas Penka. Alle Partien beginnen am Sonnabend um 15 Uhr. Nur das Match vom SV Frankonia Wernsdorf gegen Frankfurt (Oder) wird bereits eine Stunde zuvor angepfiffen.

Region/Brandenburg Kreis Dahme/Fläming RSV Waltersdorf 1909 (Herren) SG Phönix Wildau 95 (Herren) SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (Herren) SV Frankonia Wernsdorf (Herren)

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