12. Juli 2018 / 22:51 Uhr

Landespokal: SV Todesfelde besiegt Husum in der Nachspielzeit

Landespokal: SV Todesfelde besiegt Husum in der Nachspielzeit

Redaktion Sportbuzzer
Emanuel Bento schoss den SV Todesfelde spät ins Glück.
Emanuel Bento schoss den SV Todesfelde spät ins Glück. © Agentur 54°
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Bento erlöst den SVT mit einem Traumtor.

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Große Freude beim Oberligisten SV Todesfelde! Nach großem Kampf im Husumer Stadion setzte sich das Team von Coach Sven Tramm am Ende knapp mit 4:3 durch und tat sich gegen den Landesligisten lange Zeit schwerer als zunächst angenommen. In der ersten Hälfte war der Favorit das überlegene Team mit klaren Feldvorteilen und einem Chancenplus. Husum kam nur ganz selten vorne durch. Christian Jaacks brachte Todesfelde quasi mit dem Pausenpfiff in Führung. Die Blau-Gelben kamen aus der Kabine wie die Feuerwehr. Torjäger Morten Liebert bewies beim 2:0 nach 52 Minuten einmal mehr seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten. Husum kam durch einen Elfmeter zum überraschenden Anschlusstreffer. Kai-Fabian Schulz nahm einen Ball nicht sauber an, legte sich diesen zu weit vor und grätschte dem Husumer Angreifer in die Beine. Als Liebert zehn Minuten später wieder zur Zwei-Tore-Führung einschoss, schien das Spiel einmal mehr durch zu sein. Doch man sah sich erneut getäuscht: Nach einem unsauberen Einwurf und einem darauf folgenden Stockfehler lief Todesfelde in einen Konter, den Marco Nagel vorbei an Fabian Oeser vollenden konnte. Die SVT-Defensive begann nun immer mehr zu schwimmen und verlor die Sicherheit komplett. So war es in der HSV-Drangphase kein Wunder, dass Tobias Wetzel nach 81 Minuten für den Landesligisten ausgleichen konnte. Es sollte aber noch die große Stunde von Emmanuel Bento schlagen: nach einem langen Einwurf von rechts wurde der Ball von einem Husumer Abwehrmann recht unglücklich verlängert. Direkt auf den Fuß von Bento, der per Volley von der Sechszehnerlinie wunderschön verwandelte und das Leder direkt unter die Latte jagte. Ein Traumtor entscheidet das Landespokalspiel also.

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"Spiel war eigentlich durch"

Timo Gothmann, Liga-Manager der Segeberger, sagte im Anschluss an das heitere Spiel: In der ersten Halbzeit haben wir zurecht geführt, da wir total überlegen waren. Wir haben es dann durch Morten auch geschafft nachzulegen. Dann fällt der unglückliche Elfmeterpfiff, der aber berechtigt war. Dann erhöhen wir wieder, geraten erneut durch einen individuellen Patzer in einen Konter und plötzlich steht es dann Unentschieden. Für Emmanuel freut es mich sehr. Ein Traumtor von ihm!"

VfB Lübeck und Strand 08 müssen noch ran

Während der Oberligist SV Todesfelde also bereits im Viertelfinale des Landespokals steht, sind der VfB Lübeck und Strand 08 noch gefordert. Die "Strandpiraten" bekommen es am Samstagnachmittag ab 16 Uhr mit dem TSV Plön zu tun. Die Lohmühlen-Kicker reisen am kommenden Mittwochabend zum TSV Bordesholm.

Die Fotos zum Benefizspiel beim SV Todesfelde:

Tobias Fleckstein (rot) gegen Rafael Krause (gelb). Zur Galerie
Tobias Fleckstein (rot) gegen Rafael Krause (gelb). ©
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