12. Januar 2019 / 22:07 Uhr

Landessportgala: Sportkronen gehen an Tina Punzel, Eric Frenzel und Francesco Friedrichs Bob-Crew

Landessportgala: Sportkronen gehen an Tina Punzel, Eric Frenzel und Francesco Friedrichs Bob-Crew

Frank Schober
Gruppenbild mit Politikern: Die Sieger und Platzierten der aktuellen Ehrung zu den Sportlern und Trainern des Jahres in Sachsen
Gruppenbild mit Politikern: Die Sieger und Platzierten der aktuellen Ehrung zu den Sportlern und Trainern des Jahres in Sachsen © Steffen Manig
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Im Congress Center Dresden wurden die sächsischen „Sportler des Jahres“ geehrt. Prominentester Ehrengast auf der illustren Gala war Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im vergangenen Jahr konnten Athleten des Freistaates insgesamt 111 internationale Medaillen erringen.

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Dresden. Die Athleten der Region Dresden haben am Samstagabend bei der Sportlerehrung der Sächsischen Sportgala besonders abgeräumt. Kunstspringerin Tina Punzel aus der Landeshauptstadt und die Bob-Crew um Francesco Friedrich aus Pirna setzten sich bei Damen und Mannschaften durch. Bei den Männern triumphierte erneut Eric Frenzel aus Geyer im Westerzgebirge – er wurde 2018 Olympiasieger in der Nordischen Kombination. Die Ehrung erfolgte vor 1200 Gästen im Congress Center an der Elbe. Prominentester Ehrengast war Ministerpräsident Michael Kretschmer. Athleten des Freistaates hatten von Nachwuchs bis Elite im vergangenen Jahr 111 internationale Medaillen errungen.

DURCHKLICKEN: Das sind Sieger und Platzierte – und alles Gewinner –  der aktuellen Ehrung

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Gruppenbild mit Politikern: Die Sieger und Platzierten der aktuellen Ehrung zu den Sportlern und Trainern des Jahres in Sachsen © dpa
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Erstmals seit zehn Jahren durfte sich mit Europameisterin Tina Punzel (Dresdner SC) wieder eine Wasserspringerin die Krone bei den Damen aufsetzen. 2008 hatte dies die heutige Landessportbund-Vizepräsidentin Heike Fischer vom SC DHfK Leipzig geschafft.

Weil Eric Frenzel derzeit in Val di Viemme um Weltcup-Punkte kämpft (am Samstag wurde er Dritter), hatten sich die Organisatoren etwas besonderes einfallen lassen: Teamkollege Terence Weber vom SSV Geyer überreichte seinem 30 Jahre alten Vorbild in einem Video-Einspieler die sächsische Sportkrone aus Meißner Porzellan. Für den Familienvater war es der fünfte Triumph nacheinander - damit übertrumpfte er Jens Weißflog und Lars Riedel.

19 Mal seit 1993 haben die Bundesliga-Teams der Spielsportarten die Trophäe für die Mannschaft des Jahres abgeräumt. Nun darf sich zum zweiten Mal nach Harald Czudaj (1995) ein Bob-Pilot die sächsische Sportkrone aufsetzen: Olympiasieger Francesco Friedrich mit seiner Crew setzte sich vor den Volleyballerinnen des Dresdner SC durch. Auch der 28-jährige Friedrich konnte wegen des Weltcups am Königssee nicht persönlich entgegennehmen.

Beim Nachwuch räumten Leipziger Talente ab

Für die Leipziger Athleten gab es in jeder Kategorie einen Podestplatz. Die Kanu-Weltmeister Tina Dietze (SG LVB/Rennsport) und Franz Anton (LKC/Slalom) erfuhren in ihren Trainingslagern in St. Moritz und in den Emiraten von ihren "Silberplaketten". Bei Tina Dietze war der Abstand zu Tina Punzel ganz besonders knapp. Die Kicker des Vorjahressiegers RB Leipzig wurden diesmal auf Rang drei gewählt. Für RB waren Vorstands-Mitglied Uli Wolter und Perry Bräutigam anwesend.

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In der Kategorie Nachwuchssportler des Jahres räumten die Leipziger Talente ab: An KFC-Ringerin Anastasia Blayvas (Dritte der Olympischen Jugendspiele) und den LKC-Kanuten Lennard Tuchscherer (U23-Teamweltmeister) führte kein Weg vorbei. Die Ringerin wurde übrigens am Vorabend ihres 18. Geburtstages geehrt - die jungen Preisträger erhielten von der Stiftung Sporthilfe Sachsen 1000 Euro Prämie für Trainingslager, Sportmaterial oder Ähnliches. Auch die Krone für den Förderer des Jahres – Obstland Dürrweitzschen – ging in den Raum Leipzig. Den Preis fürs Lebenswerk erhielt Ringer-Trainer Horst Hinze (83) aus Werdau. Und bester Talentstützpunkt sind die Basketballerinnen der ChemCats.

Passend zu den olympischen Triumphen der sächsischen Bob-Teams wurde Gerd Leopold aus Riesa von den Sportjournalisten zum Trainer des Jahres gekürt – und mit einer hochwertigen Uhr aus Glashütte geehrt. Der 60-Jährige arbeitet seit Jahren erfolgreich als Bundesstützpunktcoach der Bob-Elite des Freistaates.

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