24. April 2018 / 13:50 Uhr

Lars Callsen bleibt Trainer bei Eutin 08

Lars Callsen bleibt Trainer bei Eutin 08

Jan-Philipp Wottge
Gibt auch in der kommenden Saison die Kommandos an der Seitenlinie bei Eutin 08: Lars Callsen.
Gibt auch in der kommenden Saison die Kommandos an der Seitenlinie bei Eutin 08: Lars Callsen. © Wottge
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Langsam läuft die Zeit davon - Punkt hilft Eutin im Abstiegskampf nicht weiter

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Und irgendwo glimmt noch Licht. Eutin 08 muss im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Nord nach dem 1:1-Remis beim BSV Schwarz-Weiß Rehden mehr denn je die Stochastik bemühen, um die letzten Wahrscheinlichkeiten auszuloten. Planungssicherheit besteht indes auf dem Trainerstuhl. Lars Callsen wird die Rosenstädter unabhängig von der Spielklasse in der kommenden Saison coachen.Da waren es nur noch fünf. Fünf Spiele bleiben Eutin 08, um die Acht-Punkte-Lücke auf einen Nichtabstiegsplatz zu schließen. „Langsam läuft uns die Zeit davon. Das Unentschieden hilft uns einfach nicht weiter“, hadert Callsen, gibt sich aber gleichzeitig als Optimist: „Wir machen immer weiter und geben nicht auf.“ Warum auch? Bei Eutin 08 befindet man sich inmitten der Planungsphase für die kommende Saison. Eine zentrale Rolle fällt dabei Chefcoach Callsen zu. „Er bleibt auch in der kommenden Saison unser Trainer. Das habe ich ihm bereits bei seiner Verpflichtung im Oktober zugesichert. Mein Wort zählt, dafür brauche ich keinen Vertrag. Er hat uns in einer schwierigen Situation sofort geholfen“, bestätigt Mäzen Arend Knoop auf Anfrage.

Die Spielergespräche befinden sich ebenfalls in der finalen Phase. Knoop verschließt dabei nicht die Augen vor der Realität: „Ich träume nicht. Die nahe Zukunft liegt wahrscheinlich in der Oberliga, da wollen wir wieder oben mitspielen. Das Gesicht des Teams wird sich jedoch verändern“, kündigt Knoop Wechsel im Spielerkader an: „Aus diesem Jahr in der Regionalliga habe ich viel gelernt. Vieles habe ich mir leichter vorgestellt. Jetzt gilt es, aus den Fehlern die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Die Schlüsse aus dem Remis in Rehden sind schnell gezogen. „Es sind Kleinigkeiten mit großer Auswirkung, die uns um die nötigen Punkte bringen“, resümierte Callsen. Erneut verstand es seine Elf nicht, eine Führung über einen längeren Zeitraum zu verteidigen. Rasmus Tobinski brachte die Rosenstädter mit der ersten nennenswerten Offensivaktion in Front (35.). Doch noch vor der Halbzeit tilgten die Niedersachsen den Rückstand, weil 08-Verteidiger Lion Glosch im Strafraum zu unbedarft in den Zweikampf ging. „Da muss man einfach nur mitlaufen, dann passiert gar nichts. Da sind wir zu naiv. Der Elfer ist berechtigt, tut uns aber enorm weh“, so Callsen.In der zweiten Halbzeit blieb Eutin bis in die Schlussphase blass. Torchancen boten sich bis zur 87. Minute nur den Gastgebern. „Wie aus heiterem Himmel bekommen wir zwei Riesen. Doch fehlt uns der letzte Punch. Das macht dann vielleicht auch den Unterschied im Abstiegskampf aus“, spielte Callsen auf die Hochkaräter von Florian Ziehmer (87.) und Frederik Kaps (90.+1) an, die den Spielverlauf kräftig auf den Kopf gestellt hätten. So regiert weiter das Prinzip Hoffnung in der Rosenstadt. Am Sonnabend (15 Uhr) kommt das Tabellenschlusslicht Altona 93 zum ultimativen Kellerduell ans Waldeck.

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