Mit fast 2000 Yards Raumgewinn spielte Le'Veon Bell eine seiner besten Saisons.  Mit fast 2000 Yards Raumgewinn spielte Le'Veon Bell eine seiner besten Saisons.  © imago
Mit fast 2000 Yards Raumgewinn spielte Le'Veon Bell eine seiner besten Saisons. 

Le'Veon Bell droht Pittsburgh: Mega-Vertrag - oder Rücktritt!

Unmittelbar vor dem wichtigen PlayOff-Spiel gegen die Jacksonville Jaguars versetze Star-Running Back Le'Veon Bell die Pittsburgh Steelers in Unruhe und drohte mit einem Streik.

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Die Pittsburgh Steelers gelten als ein Favorit auf den Gewinn des diesjährigen Super Bowls in Minneapolis. Mit den Divisional PlayOffs gegen Jacksonville Jaguars am Sonntag haben Quarterback Ben Roethlisberger und Co. ein wichtiges Spiel auf dem Weg zur NFL-Meisterschaft vor der Brust. Doch mitten in der Vorbereitung sorgt ausgerechnet Superstar Le'Veon Bell für Unruhe.

Der Running Back avancierte in der vergangenen Saison zu einem der besten Spieler der Liga, erzielte mit Läufen und gefangenen Pässen insgesamt 1946 Yards Raumgewinn sowie elf Touchdowns und wurde ins All-Pro First Team (Auswahl der besten NFL-Spieler auf jeder Position) gewählt. Für den 25-Jährigen Grund genug, Schwung in die Vertragsverhandlungen mit den Steelers zu bringen.

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In der abgelaufenen Saison spielte Bell noch unter dem sogenannten Franchise Tag - eine einseitige Option, mit dem das Team jede Saison einen Spieler für ein weiteres Jahr binden kann. Rund zehn Millionen Euro kassierte der Superstar so zuletzt, doch der 25-Jährige möchte nicht nur einen langfristigen Vertrag, sondern vor allem auch mehr Geld.

Bell fordert Wertschätzung

"Lasst uns einfach die Zahlen so hinkriegen, wie wir sie haben wollen. Ich weiß, was ich tue und was ich liefere. Ich gehe nicht da raus und trage den Ball 400 Mal, wenn ich nicht bekomme, was ich meiner Meinung nach wert bin", erklärte Bell bei ESPN und setzte Pittsburghs Verantwortliche damit zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt unter Druck. Denn: Sollten sich die Steelers nicht mit ihrem Running Back einigen können und erneut den Franchise Tag benutzen, will Bell eine Saison aussetzen oder gar seine Karriere beenden. "Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt, aber ich würde definitiv darüber nachdenken", sagte der Superstar am Donnerstag.

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Bestbezahlter Running Back der Liga ist bislang Atlantas Devonta Freeman, der im Schnitt etwa 6,8 Millionen Euro im Jahr verdient - einen Wert, den Bells neuer Vertrag deutlich knacken dürfte. "Mir geht es gar nicht unbedingt um das Geld. Ich möchte nur die Wertschätzung erfahren, die ich verdiene", betonte der 25-Jährige und erklärte weiter: "Wenn ich dieses Spiel spiele, möchte ich Standards für alle Running Backs hinter mir setzen, für Todd Gurley, Ezekiel Elliott oder Melvin Gordon. Ich bin jemand, nach dem man sich orientieren kann."

Für die Steelers dürften nun also harte Verhandlungen in der kommenden Saisonpause zukommen. Wie sich Bells Drohung auf die Leistung des Super-Bowl-Anwärters auswirkt, bleibt indes abzuwarten. Via Twitter relativierte der 25-Jährige seine Aussagen zwar, der Schaden war da aber schon angerichtet.

sportmix

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