10. Oktober 2018 / 15:11 Uhr

DFB-Star Leroy Sané spricht über die Lehren aus seinem WM-Aus

DFB-Star Leroy Sané spricht über die Lehren aus seinem WM-Aus

Robert Hiersemann und Heiko Ostendorp
Leroy Sane zählt nach seinem WM-Aus nun wieder zum DFB-Kader.
Leroy Sane zählt nach seinem WM-Aus nun wieder zum DFB-Kader. © imago/Eibner
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Leroy Sané wurde von Bundestrainer Joachim Löw kurz vor der WM in Russland aus dem Kader gestrichen. Nun ist der Star von Manchester City zurück in den Reihen des DFB und spricht über seine neuen Ziele.

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Er ist einer der großen Hoffnungsträger des deutschen Fußballs - doch an ihm scheiden sich auch die Geister. Leroy Sané trumpft in der Premier League für Manchester City immer wieder auf, doch in den Reihen der deutschen Nationalmannschaft läuft es für den 22-Jährigen bisher nicht wie erhofft.

Sané wurde vergangene Saison zum besten Nachwuchsspieler der englischen Eliteliga gewählt, trotzdem verzichtete Bundestrainer Joachim Löw auf ihn bei der Weltmeister 2018 in Russland. Falsche Körpersprache, schwankende Leistungen, fehlender Ehrgeiz. Was wurde ihm nicht alles vorgeworfen.

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Doch für die kommenden beiden Nations-League-Spiele in Amsterdam gegen die Niederlande am Samstag und drei Tage später in Paris gegen Frankreich gehörte der Jungstar wieder zum DFB-Aufgebot - und äußerte sich am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

„Natürlich war ich enttäuscht, dass ich nicht bei der WM dabei war", erklärte Sané: "Doch ich bin jetzt noch motivierter. Die letzten Monate habe ich viel dazugelernt. Ich will mich jeden Tag verbessern." Die Kritik der vergangenen Monate nimmt er an. Sané: „Um ehrlich zu sein: Ich finde Kritik sogar gut, es ist immer wieder ein neuer Ansporn für mich.“

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Sané verriet, dass er sich im Sommer viele Gedanken darum gemacht hat, weshalb Löw ihn nicht für die WM nomnierte und steckte sich dann ein neues Ziel: "Ich möchte mein Spiel verbessern, sodass Jogi keine Chance mehr hat, mich nicht zu nominieren.“

Neben Sané saß auch Julian Draxler, der auf dem DFB-Podium: "Leroy ist weder Charakterschwach noch sonst was. Da muss man auch mal für Leroy eine Lanze brechen.“ Draxler und Sané verstehen sich gut, sind Freunde. Auf der Bühne flachsten beide sogar miteinander. Auf die Frage einer Journalisten, ob England-Legionär Sané lieber auf Deutsch oder Englisch antworten wolle, erwiderte Draxler: "Leroy spricht inzwischen besser Englisch als Deutsch." Beide herzten sich und lachten gemeinsam. Sané scheint gut ins DFB-Team zurückgefunden zu haben.

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