relegation 1860 9812 Zuschauer: Im Relegations-Hinspiel gegen 1860 München am 29. Mai 2015 bot die Kulisse im prall gefüllten Holsteinstadion ein imposantes Bild. © Hermann
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Leserreaktionen zur Frage: Will Holstein Kiel die Zweite Liga?

Besucherzahlen bei Holstein-Heimspielen halten sich in Grenzen – Platz zwölf in der Zuschauertabelle der Dritten Liga

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 Will Kiel die Zweite Fußball-Bundesliga? Diese provokante Frage stellte das Internetportal KN-Sportbuzzer mit Blick auf die nicht einmal 6000 Zuschauer beim 2:0-Heimspieltriumph des Drittligisten KSV Holstein gegen den Liga-Primus MSV Duisburg. Die Reaktionen der User waren kontrovers.

„Die Antwort muss endlich mal die Mannschaft geben und Konstanz zeigen. Und nicht immer wieder, besonders auswärts, die Punkte liegen lassen“, so Klaus-Peter Knorr via Facebook. „Dazu kommen die viel zu hohen Ticketpreise, dann ein Stadion, was wirklich nicht ansprechend ist. Das Einzige, was dort geboten wird, sind coole Leute, mit denen man ordentlich Spaß haben kann“, ergänzt Mathias Grosse.

Für Wolfgang Schwenke sind das durchaus bekannte Pro-und-Kontra-Argumente in Sachen Stadionbesuch. „Natürlich wünscht man sich als Verantwortlicher bei jedem Heimspiel ein volles Haus“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der Störche. „Aber Vieles hängt von Ergebnissen, Tabellenständen und der öffentlichen Darstellung ab.“

Der 48-Jährige weiß bei rund 2000 Dauerkarten um einen Stamm von knapp über 4000 Zuschauern, die regelmäßig zu den Heimauftritten der Störche kommen. Dass sich gegen den Tabellenführer MSV Duisburg die Kulisse auf 5745 Besucher beschränkte, ist für Schwenke bedauerlich, aber nachvollziehbar: „Es ist doch menschlich, dass die Leute nach unseren Niederlagen in Zwickau und Osnabrück enttäuscht waren.“Jetzt allerdings komme die ganze heiße Saisonphase, in der für die Störche noch alles möglich sei. Schon die nächste Heimpartie gegen den 1.FC Magdeburg am 25. März verspricht ein prall gefülltes Holsteinstadion. „Angekündigt sind allein 2000 Schlachtenbummler aus Magdeburg“, sagt Schwenke. Treten die KSV-Profis am Sonnabend (14 Uhr) mit einem guten Ergebnis gegen Mainz 05 II in Vorleistung, könnte gegen Magdeburg endlich wieder mal die 8000er-Marke wackeln.

Bis zum Saisonende gastieren danach noch Wiesbaden, Münster, Chemnitz, Rostock und Halle an der Förde. „Wir bemühen uns, jedes Heimspiel unabhängig vom Ergebnis zu einem kleinen Event zu machen. Und so ganz schlecht haben unsere Jungs zu Hause ja auch nicht abgeschnitten. Wir stehen in der Heimtabelle mit acht Siegen auf Platz eins“, sagt Schwenke. Im Zuschauer-Ranking liegt Holstein indes lediglich auf Platz zwölf.

Bei der Beantwortung der stetig wiederkehrenden Frage nach dem Aus- oder Umbau der vergleichsweise schmucklosen Arena bittet der Vizepräsident der Störche um Geduld: „Wir haben der Stadt als Eigentümerin des Stadions unsere Vorstellungen vorgetragen. Die Stadt prüft im Rahmen des B-Planes die Umsetzungsmöglichkeiten unserer Pläne.“ Dieser Prozess dauere noch an.Cheftrainer Markus Anfang sieht sich und sein Team in der professionellen Pflicht: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Leute inspiriert werden. Und das hat etwas mit der Art, Fußball zu spielen, zu tun. Und mit den Ergebnissen.“

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