09. Februar 2019 / 08:58 Uhr

Letzter Faktencheck vor dem Spiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt

Letzter Faktencheck vor dem Spiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt

Anton Zirk
RB Leipzigs Emil Forsberg verwandelte im Hinspiel einen Elfmeter zum 1:1-Endstand. 
RB Leipzigs Emil Forsberg verwandelte im Hinspiel einen Elfmeter zum 1:1-Endstand.  © 2018 Getty Images
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Nur drei Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals trifft RB Leipzig mit Eintracht Frankfurt am Samstag auf einen der ärgsten Konkurrenten um die Qualifikation für die Champions League. Die Fakten vor dem Anpfiff um 15.30 Uhr.

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Personalsituation

RB-Trainer Ralf Rangnick plagen vor allem in der Defensive große Sorgen. Dayot Upamecano wird wegen einer Knorpelquetschung im rechten Knie noch mehrere Wochen fehlen und Ibrahima Konaté muss nach seiner fünften gelben Karte im Spiel gegen Hannover 96 eine Sperre absitzen. Daneben fehlen die längerfristig verletzten Neuzugänge Emile Smith Rowe und Amadou Haidara. Gleiches gilt für Kevin Kampl, der mit Folgeerscheinungen seines Zehenbruchs aus der Hinrunde kämpft. Timo Werner wird nach einer überstandenen Grippe zumindest wieder im Kader stehen.

Andi Hütter muss weiterhin den Ausfall von David Abraham kompensieren. Der Kapitän ist nach einer Wadenverletzung noch nicht wieder einsatzbereit. Außerdem stehen Marc Stendera, Almamy Toure, Lucas Torro und Tuta nicht zur Verfügung.

Gegner

Eintracht Frankfurt hat mit dem Offensiv-Trio um Sebastian Haller, Ex-Leipzig-Spieler Ante Rebic und Bundesliga-Toptorschütze Luka Jovic eine der größten Attraktionen laufenden der Saison in den eigenen Reihen. 32 der bisher 40 Eintracht-Tore gehen auf ihr Konto. Nachdem Trainer Niko Kovac und Leitwolf Kevin-Prince Boateng die Eintracht mit dem DFB-Pokalsieg im Sommer verlassen hatten, glaubte kaum jemand, dass die Main-Städter ihr Niveau aus der Vorsaison würden halten können, doch Adi Hütter strafte alle Kritiker Lügen. Frankfurt hat sich im oberen Tabellendrittel festgebissen und will mit perfektionierten Überfall-Fußball endlich auch den ersten Saisonsieg gegen ein Spitzenteam.

DURCHKLICKEN: Die Bilder aus dem Hinspiel

Eintracht Frankfurt - RB Leipzig (1:1) Zur Galerie
Eintracht Frankfurt - RB Leipzig (1:1) ©
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Statistik

Die Roten Bullen treten zum sechsten Mal gegen die Adler aus Hessen an. Dabei spricht die Bilanz leicht für RB: Zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage gab es bisher. In der Red Bull Arena war für die Mannschaft bisher noch nichts zu holen. Das erste Heimspiel gewann Leipzig vor zwei Jahren als Aufsteiger mit 3:0. Das letzte Aufeinandertreffen endete im September in Frankfurt mit 1:1. Im Durchschnitt fielen bei den Duellen drei Tore.

Vorzeichen

RB Leipzig empfängt als Vierter, den Fünften aus Frankfurt. Die Tabelle und der bisherige Saisonverlauf versprechen ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams stehen in der Defensive stabil. Zudem setzen sowohl RB-Trainer Ralf Rangnick als auch Eintracht-Coach Andi Hütter in der Regel auf schnelles Umschaltspiel. Spannend wird, ob RB als Gastgeber am Samstag die Initiative übernimmt und sich Frankfurt aufs Kontern beschränkt.

Schiedsrichter

Geleitet wird das Spiel von Guido Winkmann. Der Polizist hat in seiner Laufbahn sechs Partien von RB Leipzig gepfiffen, bisher jedoch ausschließlich Auswärtsspiele. Dabei gingen die Sachsen nie als Verlierer vom Platz. Vier Siege und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Zuletzt leitete er den 3:2-Erfolg gegen Hannover 96 im März vergangenen Jahres. Winkmann ist seit 2008 in der Bundesliga aktiv und kommt seither auf 132 Spiele im Oberhaus.

Fans

Eintracht Frankfurt hat traditionsgemäß eine der größten und aktivsten Fanszenen in ganz Deutschland im Gepäck. Besonders die Ultras fallen immer wieder mit kreativen und provokanten Aktionen auf. Als RB vor knapp einem Jahr im Waldstadion zu Gast war, warfen Eintracht-Fans aus Protest gegen Montagsspiele kurz vor Anpfiff zur zweiten Halbzeit hunderte Tennisbälle auf das Spielfeld.

Proteste sind am Samstag auch von Leipziger Seite zu erwarten, hier jedoch gegen die eigene Vereinsführung. Bereits in den vergangenen Tagen hatten einige Gruppen ihrem Unmut über den Abschied von Timm Merten als Fanbeauftragten sowie über den Umgang des Vereins mit seinen Anhängern Luft gemacht.

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