01. Dezember 2017 / 21:56 Uhr

2:0 gegen Halle: Hansa Rostock eiskalt - die Serie wächst

2:0 gegen Halle: Hansa Rostock eiskalt - die Serie wächst

Christian Lüsch
Der FC Hansa hat sich gegen den Halleschen FC durchgesetzt.
Der FC Hansa hat sich gegen den Halleschen FC durchgesetzt. © imago
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Der Hallesche FC kann die Mecklenburger nicht stoppen. Hansa holt den neunten Erfolg der Saison.

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Der FC Hansa setzt seine Erfolgsserie fort. Der gestrige 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg beim Halleschen FC war der fünfte Sieg im sechsten Spiel und der neunte in dieser Saison. Läuft alles nach Wunsch, verkürzen die Rostocker den Rückstand auf die Aufstiegszone schon an diesem Wochenende.

Den Führungstreffer für die Ostseestädter erzielte ein Hallenser. Eine Flanke von Joshua Nadeau lenkte Stefan Kleineheismann ins eigene Tor (55.Minute). Soufian Benyamina erhöhte vor 10 067 Zuschauern im Erdgas Sportpark per Strafstoß (90+4.). „Klar sind wir glücklich über diesen Sieg“, freute sich Stürmer Soufian Benyamina.

Dotchev musste Startelf umbauen

Hansa-Trainer Pavel Dotchev hatte seine Startelf umbauen müssen. Amaury Bischoff spielte aufgrund von Adduktorenproblemen trotz abgesessener Gelb-Rot-Sperre nicht. Der Kapitän nahm auf der Auswechselbank Platz. Weil auch Christopher Quiring nicht dabei sein konnte, rückte Lukas Scherff erstmals in die Startelf der Rostocker.

Die Hanseaten, die mit einer großen Portion Selbstbewusstsein ins Spiel gegangen waren, störten die Hallenser früh im Spielaufbau und hielten sie vom Tor fern. Dort hatte Debütant Kai Eisele zunächst nichts zu tun. Allerdings hatte der 22-jährige Torhüter, der wegen der Leistenoperation von Janis Blaswich zum ersten Mal für Hansa in der 3. Liga zum Einsatz kam, in der 15. Minute Glück: Die Rostocker Abwehr hatte nicht klären können, allerdings ging der Schuss von Mathias Fetsch aus rund zwölf Metern am Kasten vorbei.

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FCH agiert lauf- und zweikampfstark

Der FCH hielt dagegen, agierte lauf- und zweikampfstark. Allerdings gelang es nur selten, die Räume gegen weit aufgerückte Gastgeber zum Kontern zu nutzen und zum Torabschluss zu kommen. Es dauerte immerhin 23 Minuten, bis Selcuk Alibaz zum ersten Mal in Richtung HFC-Kasten schoss. Insgesamt war die Leistung in der ersten Halbzeit in Ordnung, wenngleich die Rostocker Schwierigkeiten hatten, ihr schnelles Spiel aufzuziehen. Mal scheiterte es, weil der gut postierte Marcel Hilßner übersehen wurde, dann leisteten sich die Hansa-Profis im Mittelfeld Fehlpässe. Die Rostocker, die von 1200 Fans angefeuert wurden, ließen aber in der eigenen Hälfte wenig zu.

Fünf Minuten nach der Pause musste Schiedsrichter Steffen Brütting die Partie kurzzeitig unterbrechen. Im Block der Rostocker Anhänger waren bengalische Feuer gezündet worden. Es dauerte drei Minuten, bis sich die dichten Rauchschwaden verzogen hatten und das Spielfeld wieder zu erkennen war. Unmittelbar nach Wiederanpfiff leitete Joshua Nadeau mit einem Sprint auf der rechten Außenbahn die Führung ein. Der Rechtsverteidiger flankte von der Gundlinie in den HFC-Strafraum. Stefan Kleineheismann wollte klären, doch der Ball landete im eigenen Tor – 0:1.

Spannung in der Schlussphase

Das Duell der beiden ostdeutschen Traditionsvereine gewann an Klasse und Spannung. Der HFC drückte. Eisele bewahrte die Führung mit einer Glanztat, als er den Kopfball von Mathias Fetsch abwehrte. Die Mecklenburger hatten nun viel Raum zum Kontern. Als Lukas Scherff in der Nachspielzeit im Strafraum fiel, entschied der Referee auf Strafstoß. Benyamina blieb eiskalt. Am Ende jubelte das Team, das sich diesen Erfolg redlich verdient hat.

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