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Letztes Heimspiel in der Bremen-Liga endet torreich

Blumenthaler SV unterliegt dem Meister Bremer SV 3:5

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Es war nur ein leichtes Abtasten der beiden Finalisten im Lotto-Pokal. Sowohl der Blumenthaler SV als auch der Bremer SV spielten mit einer Formation, die es so wohl nicht unbedingt wieder geben wird. Beide Teams traten am vorletzten Spieltag der Bremen Liga mit einer "B-Elf" auf. Obwohl das Team des Bremer SV immer noch Namenhaft besetzt war. Beide Trainer wollten sich aber noch nicht in die Karten blicken lassen. Somit ist das Spiel heute kein Maßstab für das Lotto-Pokal Finale am 25. Mai.

Trainer Peter Moussalli hatte in seinem Kader ein paar Spieler aus der U23 Mannschaft eingebaut. Einige Stammkräfte wurden am heutigen Tag geschont. Auch der Bremer SV hatte ein paar Stammkräfte nicht dabei.
Beim letzten Heimspiel der Blumenthaler ging es lediglich darum, sich noch einmal Würdevoll vom Heimpublikum zu verabschieden. Auch der Bremer SV, der bereits als Meister feststeht, spielte nicht mit hundert Prozent Einsatz. Somit kam das Spiel auch erst langsam in Fahrt. Auf beiden Seiten kam es zunächst zu keinen gefährlichen Torszenen.
In der 17. Minute ging der Bremer SV durch Ahmet Gül mit 1:0 in Führung. Bereits sechs Minuten später wurde durch dem Gästekapitän Ontje Abendroth auf 2:0 erhöht. Hierbei sah die Blumenthaler Abwehr nicht besonders glücklich aus.
Wer nun glaubte, dass das Spiel einseitig wird und die Blumenthaler eine herbe Schlappe hinnehmen müssen sah sich eines besseren belehrt. In der 31. Minute wurde Tim Pendzich im Strafraum des Bremer SV deutlich zu Fall gebracht. Daniel Luckyman verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt und sorgte für den zwischenzeitlichen Anschluss. Doch bereits zwei Minuten später konnte Sebastian Kmiec den alten Abstand von zwei Toren wieder herstellen. Zunächst konnte Daniel Anders im Blumenthaler Tor den Ball noch abwehren, doch wieder einmal konnte die Abwehr den Ball nicht klären.
In der 40. Minute konnte Malte Tietze mit einem sehenswerten Treffer auf 2:3 verkürzen. Mit einem Lupfer über Gästekeeper Benjamin Schimmel erzielte er das "Tor des Tages". Zur Halbzeit stand es dann 2:3. Hochklassig war die Partie bis dahin nicht, aber die kanpp 100 Zuschauer durften bereits fünf Treffer bestaunen.
Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hat. Der Bremer SV hatte ein optisches Übergewicht und spielte schnell nach vorne. Bei der so nicht eingespielten Mannschaft von Trainer Peter Moussalli waren immer wieder ungenauigkeiten im Passpiel zu bemängeln. Dennoch konnte man der Mannschaft den kämpferischen Willen nicht absprechen. Alle eingesetzten Akteure zeigten Einsatz und Bereitschaft.
In der 50. und 57. Minute erhöhte der Bremer SV erst auf 4:2 (Abendroth) und dann auf 5:2 (Aktas per Strafstoß). Spätestens jetzt war das Spiel entschieden.
In der 86. Minute konnte Tim Pendzich noch auf 3:5 verkürzen, nachdem er sich vorher sehr gut im Duell gegen seinen Gegner durchsetzte und den Ball am Torwart vorbei spielen konnte. Dies war dann aber auch nur Ergebniskosmetik.
Nach dem Schlußpfiff von Schiedsrichter Karsten Meyer war man am Burgwall dann auch nicht so sehr enttäuscht. Da man von vornherein wusste, dass dieses Spiel einfach nur um die vielzitierte "Goldene Annanas" ging. Mit insgesamt acht Treffern war es für die Zuschauer ein unterhaltsames Spiel. Für beide Trainer allerdings eher nicht. Da gerade bei den Toren es zu eklatanten Fehlern im taktischen Bereich kam.
Der Bremer SV war der verdiente Sieger, da die Ordnung besser stimmte und die Mannschaft klar mehr Spielanteile hatte. Es bleibt aber festzuhalten, dass dies kein Maßstab für das Finale in 14 Tagen ist. Am 25. Mai wird es mit Sicherheit ein ganz anderes Spiel werden.

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