08. November 2017 / 12:02 Uhr

Lewandowski beklagt Transferpolitik: "FC Bayern muss kreativer sein"

Lewandowski beklagt Transferpolitik: "FC Bayern muss kreativer sein"

Redaktion Sportbuzzer
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Lichtgestalt: Robert Lewandowski ist beim FC Bayern nicht wegzudenken. Das bringt aber auch Probleme mit sich.
Lichtgestalt: Robert Lewandowski ist beim FC Bayern nicht wegzudenken. Das bringt aber auch Probleme mit sich. © Getty
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Der Pole hat sich erneut mit deftigen Aussagen über das Transfergebaren des Rekordmeisters FC Bayern zu Wort gemeldet. Gibt es wieder einen Rüffel von Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge.

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Ob der FC Bayern sich DAS bieten lässt?

Robert Lewandowski hat (schon wieder) die Transferpolitik des FC Bayern München attackiert. "Wenn der FC Bayern um die besten Spieler kämpfen will, muss er kreativer sein und sich etwas ausdenken", wird der Pole von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Der Pole verglich die Transferausgaben der Bayern mit denen anderer Klubs - und fordert indirekt Verstärkungen für den Kader des Rekordmeisters.

Lewandowski wagt sich auf dünnes Eis. Nicht zum ersten Mal lanciert der Angreifer eine Kampagne zum Thema Transfers. Bereits im September hatte der 29-Jährige in einem Spiegel-Interview klare Worte gefunden. " "Bis heu­te hat Bay­ern Mün­chen nie mehr als rund 40 Mil­lio­nen an Ab­lö­se­sum­men für ei­nen Spie­ler be­zahlt. Im in­ter­na­tio­na­len Fuß­ball ist das schon längst eine Sum­me, die eher Durch­schnitt als Spit­zen­wert ist", sagte Lewandowski damals - und kassierte einen heftigen Rüffel vom Vorstandvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge.

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Wie reagiert der FC Bayern auf die Kritik?

Der Klubboss bat sich aus, die Geschicke des FC Bayern selbst zu bestimmen. "Wer öffentlich den Trainer, den Verein oder die Mitspieler kritisiert, kriegt ab sofort Stress mit mir persönlich", grollte Rummenigge. Lewandowski war zu weit gegangen. Umso bemerkenswerter dass der Pole kaum zwei Monate später wieder gegen die Klubbosse austeilt - denn nichts anderes ist mit den Aussagen gemeint. München ist im puncto Transferausgaben lediglich Neunter im internationalen Vergleich.

Die Münchner liegen mit Ausgaben von 103,5 Millionen Euro weit hinter Spitzenreiter Manchester City (249,3 Millionen Euro), Paris Saint-Germain (238 Mio.) und dem FC Chelsea (199,9 Mio.), aber auch hinter Milan (194 Mio.), Barcelona (192 Mio.) und Manchester United (158 Mio.). Selbst der verhältnismäßig kleine FC Everton gab mit 158 Millionen Euro deutlich mehr aus als die Bayern, deren Kader überdies zu den ältesten gehört.

"Neue Qualität reinbringen"

"Wir sollten uns nichts vormachen, jeder Klub braucht alle zwei, drei Jahre Top-Spieler, um das Team zu erneuern. Um neues Blut, neue Qualität reinzubringen", sagte Lewandowski. Der Pole hat allerdings einen Punkt: Vor allem im Sturm haben die Münchner eklatante Personalprobleme; einzige Lewandowski-Alternative ist Kwasi Wriedt, der in der vergangenen Saison noch in der 3. Liga sein Geld verdiente.

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