Lewerenz fetsch Kieler Jubel-Duo: Steven Lewerenz (li.) und Mathias Fetsch feiern einen Treffer der Drittliga-Störche. Die Verträge beider Offensivkräfte laufen am 30. Juni aus. © Paar
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Lewerenz’ Zukunft in Kiel ungewiss

Vertrag des Holstein-Torjägers läuft aus – Störche-Kader für die kommende Spielzeit gut aufgestellt

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Rot-Weiß Erfurt am Sonnabend (14 Uhr/live in der MDR-Konferenz) vor der Brust, den packenden Saison-Endspurt vor Augen, die Kaderplanung für das kommende Spieljahr im Kopf: Ralf Becker, Geschäftsführer Sport beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel, steht vor arbeitsreichen Wochen.

Am Mittwoch stimmten sich bis auf Miguel Fernandes (Aufbau nach Muskelfaserriss im Hüftbeuger) alle Profis des Tabellenzweiten unter Anleitung von Cheftrainer Markus Anfang auf den schweren Gang nach Thüringen ein. Mittendrin Patrick Kohlmann, der nach einem Bandscheibenvorfall sukzessive wieder zu alter Fitness kommt. Der 34-jährige Linskverteidiger zählt zu jener zehnköpfigen Fraktion der Störche, deren Engagement am 30. Juni ausläuft. „Patrick hat sich im Verein große Verdienste erworben. Wir sind im ständigen Kontakt bezüglich seiner Zukunft“, so Becker.

Torwart Robin Zentner (22/Mainz 05), Linksverteidiger Christopher Lenz (22/Union Berlin) sowie die Stürmer Marvin Ducksch (23/FC St. Pauli ) und Ilir Azemi (25/Greuther Fürth) sind bis zum Sommer ausgeliehen. Bei Innenverteidiger Aaron Sigurbjörnsson (27), Flügelspieler Manuel Janzer (25), Mittelfeld-Allrounder und Lokalmatador Tim Siedschlag (29), Sturmspitze Mathias Fetsch (28) und Offensivakteur Steven Lewerenz (25) enden die teils mit Optionen versehenen Verträge nach diesem Spieljahr.

Speziell in Sachen Lewerenz ist Beckers Verhandlungsgeschick gefordert. Denn der gebürtige Hamburger, dessen Kontrakt keine Option für eine automatische Vertragsverlängerung nach einer bestimmten Anzahl von Einsätzen enthalten soll, führt nach seinen elf Treffern in der Vorsaison mit aktuell zehn „Buden“ erneut die interne Torjägerliste an. „Über Stevens sportliche Qualitäten muss man sich nicht unterhalten. Und die wecken natürlich auch bei anderen Klubs Begehrlichkeiten“, so Becker, der von Anfragen höherklassiger Klubs berichtet. Der 46-jährige Sportchef der Störche sagt aber auch: „Er fühlt sich in dieser Mannschaft sehr wohl. Wir stehen mit ihm im ständigen Austausch und würden gerne mit ihm verlängern.“ Ein Ziel, das sich mit einem eigenen Zweitligaaufstieg sicher entschieden leichter realisieren ließe. Doch unabhängig von der künftigen Spielklasse und der noch ungeklärten Personalien ist die KSV Holstein auch für die kommende Serie gut aufgestellt.

Kapitän Rafael Czichos, Dominik Schmidt, Linksfuß Arne Sicker, „Fußball-Gott“ Patrick Herrmann, Leit-Storch Dominic Peitz, Alexander Bieler, der torgefährliche Kingsley Schindler (neun Treffer) sowie Spielgestalter und Top-Scorer Dominick Drexler sind vertraglich bis 2019 an die KSV gebunden.Zumindest bis zum 30. Juni 2018 stehen vertragsgemäß die Torhüter Kenneth Kronholm (31) und Bernd Schipmann (22) sowie die Feldspieler Niklas Hoheneder (30), Joel Gerezgiher (21), Luca Dürholtz (23) und Fernandes (20) auf der Gehaltsliste. Sämtliche Verträge gelten sowohl für die Zweite als auch für die Dritte Liga.

Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) geforderte Quote von vier U23-Akteuren pro Drittliga-Spieltag erfüllt künftig auch der aus der eigenen U19-Bundesliga-Mannschaft kommende Nachwuchsstürmer Utku Sen (18). Im Bundesliga-Unterhaus ändern sich die Vorgaben. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) schreibt die Local-Player-Regel vor. Die besagt, dass jeder Klub mindestens acht lokal ausgebildete Spieler als Lizenzspieler unter Vertrag haben muss. Die lokal ausgebildeten Spieler können vom Klub oder Verband ausgebildet worden sein. Die vom Verband ausgebildeten Spieler dürfen nicht mehr als die Hälfte der Local Player sein. Dabei fallen nur Spieler in diese Kategorie, welche im Alter zwischen 15 und 21 mindestens drei Jahre im Verein bzw. Verband (DFB) ausgebildet wurden.

Vor dem Auswärtsspiel in Erfurt beantwortet KSV-Cheftrainer Markus Anfang wieder Fragen unserer Leser. Das Video wird heute um 19.12 Uhr auf KN-online freigeschaltet.

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