16. November 2018 / 09:44 Uhr

Lichtblicke bei Testspiel-Pleite: "Es ist einfach geil" - Klaus und Guilavogui zurück 

Lichtblicke bei Testspiel-Pleite: "Es ist einfach geil" - Klaus und Guilavogui zurück 

Engelbert Hensel
Das Positive an der 1:3-Niederlage gegen den SC Paderborn: Felix Klaus und Josuha Guilavogui hatte nicht über Schmerzen zu klagen.
Das Positive an der 1:3-Niederlage gegen den SC Paderborn: Felix Klaus und Josuha Guilavogui hatte nicht über Schmerzen zu klagen. © imago/Hermstein/Collage
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Zwar war das Ergebnis ernüchternd, aber gute Nachrichten gab es dennoch: Felix Klaus, der Neuzugang von Hannover 96, und Josuha Guilavogui kehrten in den Spielbetrieb zurück. Bruno Labbadia war erleichtert. 

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Das VfL-Testspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn war eines der Sorte, die man besser ganz schnell vergessen sollte. Denn beim 1:3 machte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist viele Dinge schlecht. Aber, bei der Pleite gab’s auch etwas Positives: die Comebacks von Kapitän Josuha Guilavogui und Neuzugang Felix Klaus.

Guilavogui hätte sich Sieg gewünscht

Letzterer hatte wegen einer OP im Bauchmuskelbereich bislang noch gar nicht für den VfL spielen können, Guilavogui wiederum hatte sich am ersten Spieltag gegen Schalke einen Kreuzbandriss zugezogen.

Beide durften 79 Minuten lang spielen, aber: „Ich habe mir beim Comeback einen Sieg gewünscht, ich habe vor dem ersten Tor einen Fehler gemacht“, meinte Guilavogui selbstkritisch. In der Vorwärtsbewegung hatte er den Ball verloren – ein Fehler, der der langen Pause geschuldet war. Der VfL-Kapitän weiter:

„Es ist besser, so einen Fehler im Testspiel gegen Paderborn zu machen als gegen Leipzig.“

RB empfängt der VfL am nächsten Samstag. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass er da schon wieder zum Kader gehört. Angst habe er um sein Knie keine mehr, betonte Guilavogui. „Der Trainer muss entscheiden, ich fühle mich gut, aber gleichzeitig muss ich noch ein bisschen arbeiten, es war mein erstes Spiel nach drei Monaten – dafür bin ich schon zufrieden.“

Testspiel: VfL Wolfsburg gegen SC Paderborn (1:3)

Terrier Renato Steffen will Bernard Tekpetey energisch vom Ball trennen. Zur Galerie
"Terrier" Renato Steffen will Bernard Tekpetey energisch vom Ball trennen. ©
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Zufrieden war auch Klaus. Der Ex-Hannoveraner hatte erstmals das VfL-Trikot getragen, zuletzt hatte er im April für seinen Ex-Verein 96 gespielt. In der ersten Halbzeit war er mit einem Schuss an SCP-Torhüter Michael Ratajczak gescheitert.

Klaus mal wieder ausgepowert - und glücklich

Da hatte Klaus noch auf dem rechten Flügel, seiner Lieblingsposition, gespielt – nach dem Seitenwechsel wurde er mangels Alternativen im Sturmzentrum gebraucht. „Es ist einfach geil, mal wieder so lange zu ackern, mal wieder kaputt zu sein. Das Gefühl kannte ich schon nicht mehr. Jetzt bin ich froh, dass ich mal wieder so lange gespielt habe und ein bisschen Power bekommen habe“, meinte Klaus. „Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

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"Das war ein wichtiges Spiel für Felix und Josh"

Der nächste Schritt, der zurück in die Bundesliga, muss jetzt sowohl für Klaus als auch für Guilavogui nicht mehr so weit weg sein. VfL-Trainer Bruno Labbadia: „Das war ein wichtiges Spiel für Felix und Josh. Spiele sind einfach etwas anderes als Training.“

Der Coach ist froh, dass beide auf einem guten Weg sind, gleichwohl weiß er aber auch, dass sie noch längst nicht wieder in ihrer alten Verfassung sind. „Aus der Erfahrung heraus weiß man: Man braucht mindestens die Hälfte der Zeit der Verletzung, bis man wieder sein altes Niveau hat. Wir müssen sie heranführen. Entscheidend ist, dass sie lange gespielt und dass sie keine Probleme haben.“

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