"Freund verloren": Der FC Bayern trauert um Linkin-Park-Sänger Chester Bennington. © FC Bayern

Linkin-Park-Sänger tot: Chester Bennington - FC Bayern trauert

"Der FC Bayern verliert einen Freund": Der Rekordmeister trauert um Linkin-Park-Sänger Chester Bennington. Ein Bild zeigt den Künstler im Bayern-Trikot. Auch andere Sportstars trauern.

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Nach dem überraschenden Tod von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist nicht nur die Musikwelt geschockt. Auch der FC Bayern hat sich auf seiner Website und in den sozialen Medien geäußert. "In Gedenken an einen Freund - FC Bayern trauert um Chester Bennington", heißt es bei Facebook. Aber was hat den Rekordmeister und den Musiker eigentlich verbunden?

Auf der Website des FC Bayern heißt es, die Mannschaft sei im Juni 2015 zum ersten Mal in China auf die Band getroffen. Daraus ist dann so etwas wie ein Freundschaft entstaden.

"Vor ziemlich genau zwei Jahren, Mitte Juli 2015, traten Linkin Park in Shanghai auf. Auch die Mannschaft des FC Bayern München hielt sich in jenen Tagen in der flirrenden Wirtschaftsmetropole Chinas auf: zwei unterschiedliche, aber gleichermaßen international erfolgreiche Bands also, die auf Asien-Tour waren und sich trafen."

In Gedenken an einen Freund - FC Bayern trauert um Chester Bennington: https://fc.bayern/RIPChesterBennington #RIPChesterBennington

Geplaatst door FC Bayern München op vrijdag 21 juli 2017

Linkin-Park-Bassist und Fußball-Liebhaber David Farrell haben den 4:1-Sieg des FC Bayern München gegen Valencia im Stadion verfolgt. Aus der ersten Begegnung wurde sein ein regelmäßiger Kontakt geworden. "Jérôme Boateng besuchte in Deutschland Konzerte von Linkin Park. Die Musikprofis und die Fußballprofis veranstalteten über die sozialen Netzwerke der Band und des FC Bayern München auch Charity-Aktionen wie etwa für die Non-Profit-Organisation „Music for Relief“. Aus den USA wurden die beiden Gewinner nach München zu einem Spiel in die Allianz Arena eingeladen, immer wieder zeigten sich die Musiker im Bayern-Trikot, besonders Bassist Farrell und Sänger Chester Bennington", schreibt der FC Bayern.

Chester Benningnton tot in seinem Haus aufgefunden

Der Frontmann der amerikanischen Rock-Band Linkin Park war am Donnerstagmorgen tot in seinem Haus in Los Angeles gefunden worden. Er wurde nur 41 Jahre alt und hinterlässt seine Frau und sechs Kinder. Möglicherweise habe Bennington Suizid begangen, sagte Gerichtssprecher Brian Elias der Deutschen Presse-Agentur. Der Vorfall werde aber noch untersucht.

Depressionen und Suchtprobleme

Der Musiker hatte in der Vergangenheit offen über seine Depressionen und Suchtprobleme gesprochen. In Interviews gab er auch an, als Junge von einem älteren Bekannten sexuell missbraucht worden zu sein. «Depressionen scheren sich nicht um Alter, Rasse, Geschlecht oder Status. Sie diskriminieren nicht. Lasst die, die euch am Herzen liegen, wissen, dass du für sie da bist», twitterte die kanadische Rockband Nickelback.

US-Medien berichten, dass Fans Stunden nach der Todesmeldung Blumen vor dem Haus des Sängers abgelegt haben. Auch Bandkollegen seien vorgefahren. Die Musiker waren den Angaben zufolge am Donnerstag für ein Foto-Shooting in Hollywood verabredet. Sie wollten Ende des Monats auf Tournee gehen und hatten noch am Morgen ein Musikvideo zu ihrem Song «Talking To Myself» veröffentlicht.

Linkin Park wurde Ende der 1990er Jahre durch eine Mischung aus Nu-Metal, Rock, Rap-Klängen und elektronischen Sounds bekannt und gehört zu den erfolgreichsten Rock-Bands der Welt. Ihr Debütalbum «Hybrid Theory» verkaufte sich mehr als elf Millionen Mal. Zu ihren bekanntesten Hits gehören «Numb» und »In the End». In Deutschland traten die Kalifornier zuletzt Ende Juni beim «Southside Festival» in Baden-Württemberg auf.

«Chester war einer der nettesten Männer, die ich in meiner Show hatte», schrieb Star-Moderator Jimmy Kimmel auf Twitter. «Man wird ihn schrecklich vermissen.» In einer Mitteilung würdigte die Recording Academy, die alljährlich die Grammy-Trophäen verleiht, die Verdienste des zweifachen Grammy-Preisträgers. Er sei ein «Held des Hard Rock» mit einer enormen Stimmbreite und einer starken Bühnenpräsenz gewesen.

Anruf aus dem Haus des Rockers

Ein Anruf aus dem Haus des Rockers in Palos Verdes Estates sei am Donnerstagmorgen (Ortszeit) bei der Polizei eingegangen, hieß es. «Schockiert und untröstlich», beschrieb Band-Kollege Mike Shinoda in einem Tweet seine Gefühle nach der Todesnachricht.

Soundgarden-Sänger Chris Cornell, ein guter Freund, hatte sich Mitte Mai das Leben genommen. «Ich kann mir keine Welt ohne dich vorstellen», schrieb Bennington damals über den Verlust seines Freundes. Cornell wäre am Donnerstag 53 Jahre alt geworden.

Auch andere Sportstars trauern um den Linkin-Park-Sänger:

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