11. Oktober 2017 / 21:19 Uhr

Lipsia Eutritzsch kommt klangvoll mit da Cunha Dias

Lipsia Eutritzsch kommt klangvoll mit da Cunha Dias

Frank Müller
Isaque Benjamin da Cunha Dias
Willl nach seiner Verletzung richtig angreifen: Lipsias Isaque Benjamin da Cunha Dias. © Dirk Knofe
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Sachsenliga-Aufsteiger am Sonntag in Markranstädt zu Gast.

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Leipzig. Fußball-Sachsenligist Lipsia Eutritzsch hat klangvolle Namen im Aufgebot. Natürlich nicht nur Namen, sondern der Japaner Subaru Komatsu und Isaque Benjamin da Cunha Dias sind auch sehr gute Fußballer. Letzterer hat afrikanische und portugiesische Wurzeln. „Im Alter von vier Jahren kam ich mit meinem Vater aus Guinea-Bissaou nach Lissabon, und mit zwölf Jahren dann nach Weißenfels, wo ich beim 1. FC gespielt habe", erklärt der heute 24-Jährige. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistik. Die Arbeitsstelle bedeutete für ihn fortan viel Fahrerei, um zum Fußball zu kommen. „Ich wollte deshalb eigentlich kürzer treten, doch mein Schwiegervater empfahl mir, doch in Leipzig bei Lipsia zu spielen. Also habe ich Kontakt zu Trainer Arvid Schröpfer aufgenommen und bin in Eutritzsch gelandet. Bis jetzt habe ich diese Entscheidung nicht bereut", sagt Isaque. Er sei in der Truppe herzlich aufgenommen worden.

Isaque Benjamin da Cunha Dias
Nach überstandener Bänderverletzung macht sich Dias im Training fit für die Sachsenliga. © Dirk Knofe

Nun ist sein Ziel erst einmal, fitter zu werden und seine Bänderverletzung voll auszukurieren. „Dann will ich wieder Spaß am Ball haben, werde mich weiter integrieren und hoffentlich dazu beitragen, die Klasse zu halten", umreißt der zentrale Mittelfeldspieler seine Ziele. Seit einigen Tagen trainiert er wieder mit der Mannschaft. Coach Schröpfer hält große Stücke auf den „vielseitigen sowie mannschaftsdienlichen Akteur" und wird ihn möglicherweise am Sonntag im Duell beim SSV Markranstädt einsetzen, im Aufgebot steht er jedenfalls. Beide Teams trennten vorige Saison noch zwei Klassen, doch der SSV stieg bekanntlich aus der Oberliga ab, Lipsia aus der Sachsenliga auf. Inwieweit sie nun auf Augenhöhe sind, können die Zuschauer im Stadion am Bad ab 15 Uhr beurteilen. „Wir sind klarer Außenseiter“ betont Schröpfer und begründet: „Der SSV hat bessere Qualität im Kader und ist zumindest derzeit auch breiter aufgestellt, weil wir zahlreiche Verletzte haben.“ Zudem wird diesmal Kapitän René Steuernagel aus privatem Grund fehlen.

Markranstädt mit Favoritenrolle

„Aber wenn wir den jungen, schnellen Eric Berger in den Griff kriegen und von Anfang an richtig konzentriert agieren, können wir in Markranstädt vielleicht etwas holen“, hofft Schröpfer. Andernfalls könne es gefährlich für seine Jungs werden, glaubt der Lipsia-Coach, der übrigens auch einen sehr guten Berger im Team hat, nämlich Fabian Berger. SSV-Trainer Uwe Ferl glaubt, dass die Partie sehr interessant werden wird und zeigt Respekt vorm Gegner: „Lipsia hat bislang sehr gut mitgehalten in der Liga. Trotzdem wollen wir natürlich gewinnen, um an der Spitzengruppe dranzubleiben.“ In Ferls Abwehrreihe fehlt diesmal allerdings der beruflich bedingt verhinderte Tino Oechsner.

Zwenkau will endlich punkten - Kickers in Chemnitz gefordert

Ebenfalls am Sonntag muss der noch immer punktlose VfB Zwenkau bei Empor Glauchau ran. Die noch ungeschlagenen Markkleeberger Kickers gastieren bei Rapid Chemnitz. Bereits am Sonnabend, 14 Uhr, empfängt der FC Grimma den VfL Pirna-Copitz.

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