Emely Doberitz (links) und Lisa-Marie Wachs vom SV Lissa kommen hier gegen Nina Kleszewksi (Mitte, Roter Stern Leipzig) zu spät. Emely Doberitz (links) und Lisa-Marie Wachs vom SV Lissa kommen hier gegen Nina Kleszewksi (Mitte, Roter Stern Leipzig) zu spät. © Alexander Prautzsch
Emely Doberitz (links) und Lisa-Marie Wachs vom SV Lissa kommen hier gegen Nina Kleszewksi (Mitte, Roter Stern Leipzig) zu spät.

Lissaer Frauen überwintern auf Rang sieben

Landesklasse: Mannschaft zu Hause ungeschlagen, aber mit Problemen bei der Chancenverwertung

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Die letzte Partie des Jahres gegen Meuselwitz musste abgesagt werden, somit überwintern die Fußballerinnen des SV Lissa 90 auf Rang sieben der Landesklasse. Diese Platzierung sagt wenig aus, da 2018 noch drei Nachholspiele anstehen. Wichtiger ist ohnehin die Entwicklung des Teams und die Integration vieler junger Spielerinnen. Die Meisterschaft war ohnehin schon vor der Saison entschieden, denn Favorit Phoenix hat mit Ansage alle zwölf Spiele gewonnen und 123 Tore erzielt. Lissa kam mit dem 0:6 dabei noch glimpflich weg. Etwas mehr taten die Niederlagen in Meuselwitz und bei Schönau weh, denn Lissa führte jeweils, brach aber am Ende ein.

Es gab aber auch drei verdiente Auswärtssiege. In Doberschütz gewann Lissa 4:1, in Klinga 3:0 und bei der SpVgg 1:0. Zu Hause ist Lissa ungeschlagen, dem 2:0 zum Auftakt gegen die Spielvereinigung folgten jeweils ein 4:1 gegen Roter Stern und LFC, zudem erkämpfte Lissa in letzter Minute ein 1:1 gegen LVB. Insgesamt schießt Lissa zu wenig Tore, bei regelmäßiger Dominanz und spielerischer Überlegenheit ergeben sich zwar viele Chancen, die Abschlussschwäche ist aber ein Dauerthema. Erschwerend hinzu kommen die Ausfälle der Torjägerinnen Kristin Lattauschke im Oktober und Saskia Hirsch im November.

Doch auch in der Hintermannschaft passieren zu viele Fehler, welche bereits im Aufbauspiel vom Mittelfeld provoziert werden. Das führt dazu, dass die Gegner sehr oft zu Chancen eingeladen werden. Die Abwehr, das Prunkstück des Teams, hatte zuletzt zu viele Lücken, die aber auch darauf zurückzuführen sind, dass ständig andere Frauen im Tor standen. Stammkeeperin Ulrike Hundt konnte leider nur die Hälfte aller Pflichtspiele absolvieren.

Nun gilt es, sich bei den Hallenturnieren in Gröditz, Borna, Dresden, Bad Schmiedeberg und Weißenfels Selbstvertrauen zu holen, sich fit zu machen und an sich zu arbeiten, bevor es am 4. März in Lissa zur Rückrunde gegen Lok Döbeln auf den Rasen geht.

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