Der SV B-E Steimbke gewinnt den Kurt-Zeitarbeit-Cup des FC Lehrte. Der SV B-E Steimbke gewinnt den Kurt-Zeitarbeit-Cup des FC Lehrte. © Thomas Bork
Der SV B-E Steimbke gewinnt den Kurt-Zeitarbeit-Cup des FC Lehrte.

Kurt-Zeitarbeit-Cup: SV BE Steimbke stoppt den Egestorf/Langreder-Turniersieg-Lauf

Im Finale setzt sich der SV BE Steimbke gegen den Regionalligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder durch. Die Elf von Trainer Jan Zimmermann verpasst somit ihren dritten Turniersieg in Folge.

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Das nennt man wohl eine perfekte Revanche: Im vergangenen Jahr hatte der SV BE Steimbke das Finale des Kurt-Zeitarbeit-Cups gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder noch mit 0:3 verloren, doch jetzt konnte der Landesligist bei der 14. Auflage des vom FC Lehrte organisierten Traditionswettbewerbs jubeln. Bei der Neuauflage des Endspiels behielt die Mannschaft aus dem Kreis Diepholz vor 300 Zuschauern in der Sporthalle der Vierfeldschule in einem packenden Endspiel gegen den Kontrahenten aus der Regionalliga dieses Mal die Oberhand - mit 3:0.

Nach einem unglücklichen Eigentor des Germanen Kevin Schumacher sorgten Olivier Poltier und Marcel Wind mit ihren Treffern für die Entscheidung - und dafür, dass der Sechstligist zum ersten Mal in Lehrte triumphieren konnte. Neben der Siegprämie von 400 Euro nahm der SV Brigitta eine stattliche Trophäe in Empfang. "Circa 650 Besucher bedeuteten an den beiden Turniertagen einen neuen Rekordbesuch", unterstrich Turnierleiterin Claudia Gramann.

Und auch ihr Ehemann, Willi Gramann, konnte als Coach des FC Lehrte zufrieden sein. "Wir haben bei diesem ausgezeichnet besetzten Turnier starke Leistungen geboten, Platz drei erreicht und vor allem 18 wichtige Qualifikationspunkte für das Sportbuzzer-Masters-Finale gesammelt", erklärte der FC-Trainer, dessen Riege schon am ersten Tag überzeugen konnte. Der Bezirksligist setzte sich als Sieger der Vorrundengruppe B vor dem späteren Turniergewinner aus Steimbke, dem SV 06 Lehrte und dem Heeßeler SV durch, triumphierte auch anschließend in der Zwischenrundengruppe B vor dem Finalisten 1. FC Egestorf/Langreder, den Regionalliga-A-Junioren des TSV Havelse und dem SV 06 Lehrte - und konnte letztlich einen beachtlichen dritten Rang erringen.

Das sind die Bilder vom Kurt-Zeitarbeit-Cup des FC Lehrte:

Nach dem Halbfinal-Aus gegen den SV BE Steimbke (1:4) setzte sich der Gastgeber im Neunmeterschießen gegen den Heeßeler SV durch, der zuvor die Vorschlussrunden-Partie unglücklich mit 1:2 gegen den 1. FC Egestorf/Langreder verloren hatte. Patrick Heldt, der mit sieben Treffern zweitbester Turnier-Torschütze war, Tom Lupke und Maurice Klinkowski trafen vom Punkt aus bei der Entscheidung um Platz drei ins Schwarze, während Yusuf Akdas nach HSV-Toren von Niklas Rohden und Wisam Askar am FC-Torhüter Marc Perrei scheiterte.

Für die Heeßeler kamen 17 Zähler auf das Sportbuzzer-Masters-Konto, sodass der HSV das Ticket für die Endrunde am 21. Januar in der Swiss-Life-Hall in Hannover schon so gut wie gelöst hat. "Am ersten Turniertag haben wir uns mit dem vierten Gruppenplatz nicht so gut präsentiert, danach steigerten wir uns aber und sind letztlich unglücklich im Halbfinale ausgeschieden. Jetzt wollen wir nach den Plätzen drei, zwei und vier das eigene Turnier in der nächsten Woche gewinnen", sagte HSV-Co-Trainer Nils Poelmeyer. Gut aus der Affäre gezogen haben sich auch die Kreisligisten SV 06 Lehrte und SuS Sehnde. Die Gelb-Schwarzen setzten sich im Spiel um Platz sieben mit 3:1 gegen Spiel und Sport durch, das erst wegen des Nichtantretens des qualifizierten Bezirksligisten TuSpo Schliekum die Platzierungsspiele bestreiten durfte.

Obwohl nur Platz fünf für die Regionalliga-A-Junioren des TSV Havelse nach dem 3:2-Erfolg über den Masters-Sieger 2016, TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, heraussprang, war Trainer Timo Pohl zufrieden - nicht nur wegen der "soliden Leistungen" seiner Schützlinge. Immerhin konnte sich der TSV-Coach über einen Schinken freuen, den ihm Adrian Thaqi spendierte. Der TSV-Junior, der zehn Buden fabrizierte, hatte als bester Turniertorschütze eigentlich dieses - ungewünschte - Präsent bekommen. Behalten hat dagegen Christoph Degner-Thies (Steimbke) die Torwarthandschuhe, die er als bester Keeper in Empfang nehmen konnte.

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