14. August 2018 / 13:53 Uhr

Lohnder Trainer sauer nach 7 Gegentoren und 2 Roten Karten: "Das hat Konsequenzen"

Lohnder Trainer sauer nach 7 Gegentoren und 2 Roten Karten: "Das hat Konsequenzen"

Nicola Wehrbein
Lohndes Trainer Thomas Manthey ist sauer auf seine Spieler.
Lohndes Trainer Thomas Manthey ist sauer auf seine Spieler. © Thomas Bork
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Einige der Lohnder Spieler hatten ihre Emotionen im Pokalspiel gegen den SV Dedensen nicht in Griff. Lohndes Coach Thomas Manthey will nun über mögliche Konsequenzen reden.

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Acht Tore, zwei rote Karten und jede Menge Aufregung – nicht auf allen Plätzen ging es während der 2. Runde des Kreispokals so hoch her wie im Duell der Seelzer Clubs zwischen dem SV Lohnde 96 und dem SV Dedensen.

Manthey ist sauer

Auch einen Tag später war Thomas Manthey noch merklich angefressen. „Darüber wird zu reden sein, das hat Konsequenzen“, sagte der Trainer des SV Lohnde 96 nachdrücklich. Was ihn so maßlos ärgerte, war weniger das Aus im Pokal, als vielmehr die Art und Weise der Niederlage. Sein Team kassierte auf eigenem Platz eine 1:7 (1:1)-Derbyklatsche gegen den SV Dedensen. Der Kantersieg der Gäste wurde begünstigt durch zwei rote Karten auf Seiten der Manthey-Elf.

Dabei ging es für die Platzherren mit dem Führungstreffer von Hüseyin Tavsanli gut los (15.). Der Ausgleich durch Torjäger Markus Vogel kurz vor der Pause war aus Heimsicht „ärgerlich, aber kein Beinbruch“ (45.) – wie Manthey formulierte. Vogel schlug nach dem Seitenwechsel erneut zu (52.).

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Rot für Hepner und Tavsanli

Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Einige Lohnder Akteure hatten schon vorab permanent mit dem Schiedsrichter diskutiert, ständig gemeckert und moniert. Als Max Hepner sich zu einer Beleidigung hinreißen ließ, verwies ihn der Unparteiische des Feldes (54.). Robin Zingel schraubte mit einem Doppelpack den Dedenser Vorsprung auf 4:1 hoch (56., 65.). 

Tavsanli hatte seine Emotionen gleichsam nicht im Griff, er sah ebenfalls glatt Rot - da waren es nur noch neun Lohnder (66.). Doppelte Überzahl, das weiß ein Goalgetter wie Vogel zu nutzen: Er schoss noch dreifach ins Schwarze (66., 73., 78.) – und den Gegner mit Karacho aus dem Wettbewerb.

„Mit neun Mann waren wir machtlos“, erklärte Manthey. „Die Jungs hätten nur den Mund halten müssen, solche Disziplinlosigkeiten gehen gar nicht. Wir haben uns selbst aus dem Rennen geworfen.“ Und was sagt Gäste-Trainer Sascha Pohle dazu? „Die Anfangsphase gehörte den Lohndern, nach dem Gegentor sind wir wach geworden. Wir hatten schon vor dem Ausgleich mehrere gute Chancen. Mit zwei Mann mehr war es für uns dann mehr weniger ein Schaulaufen.“

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