12. Juni 2018 / 07:00 Uhr

Lok Döbeln dampft Aufbau Waldheim davon

Lok Döbeln dampft Aufbau Waldheim davon

Marc Bohländer
Großbauchlitz im Vorwärtsgang: Lok Döbeln (links/rot-schwarz) gewinnt deutlich gegen Waldheim in den grünen Trikots.
Großbauchlitz im Vorwärtsgang: Lok Döbeln (links/rot-schwarz) gewinnt deutlich gegen Waldheim in den grünen Trikots. © Sven Bartsch
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Die Saison 2017/2018 in der Kreisliga A (Süd) ist Geschichte. Meister und Aufsteiger Leisnig besiegte zum Abschluss standesgemäß Medizin Zschadraß.

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Am Sonntag haben die Mannschaften der Fußball-Kreisliga A (Süd) den finalen Spieltag der Saison absolviert. Der VfB Leisnig stand bereits als Meister fest und tritt nun im kommenden Spieljahr in der Kreisoberliga an. Aufbau Waldheim rutschte durch eine Pleite bei Lok Döbeln wieder auf den letzten Platz und muss höchstwahrscheinlich nächstes Jahr Kreisliga B spielen.

In trockenen Tüchern ist das jedoch noch nicht, da bei weiten noch nicht alle Mannschaften für die neue, zweigleisige Kreisliga A gemeldet haben. Die Torjägerkanone teilen sich in dieser Saison die Scharfschützen Sebastian Kaulich aus Hochweitzschen sowie Toni Schulz aus Leisnig. Beide verzeichneten satte 15 Treffer für ihre Teams.

ESV Lok DöbelnAufbau Waldheim 4:0 (3:0)

Die Zschopaustädter hatten in der Vorwoche mit dem Sieg gegen Hohnstädt durchaus Hoffnung geschöpft, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Nach dem 0:4 sieht es aber recht düster aus für Aufbau. Lok spielte wie in den vergangenen Wochen wie aus einem Guss, hatte bis zur Halbzeit schon drei blitzsaubere Tore erzielt. Das erste Mal klingelte es im Aufbau-Kasten nach drei Minuten, als Steven Kaulich für seine Farben erfolgreich war.

Stefan Hütter legte in Minute 16 nach, Toni Jörg Beyersdorf erhöhte sechs Minuten vor dem Pausenpfiff auf 3:0. Eine Viertelstunde vor Schluss setzte Philipp Günther ergebnistechnisch den Schlusspunkt. Lok Döbeln kam im laufe der Saison immer besser in Fahrt und beendet das Spieljahr auf Platz vier. Besonders hervorzuheben ist die Abwehrleistung der Großbauchlitzer, nur 19 Gegentreffer sind der zweitbeste Wert in der gesamten Liga.

Tore: 1:0 Steven Kaulich (3.), 2:0 Hütter (16.), 3:0 Beyersdorf (39.), 4:0 Günther (75.).

Lok: Giese, Klose, Ma. Engler, David Kaulich, Günther, Hütter, Steven Kaulich, Klose, Heyde, Werner, Beyersdorf.

Waldheim: Klinger, Kretschmar, Walther, Erichson, Hochmuth, Vandereike, Pausch, Kundt, Al Abidi, Sternberg, Striegler.

SR: Schmidt. Zuschauer: 60.

SG Zschaitz/Ostrau IIMedizin Hochweitzschen 1:3 (1:1)

In einem Spiel zweier guter Teams fiel die Entscheidung erst spät. Bis zur Pause beharkten sich die Truppen gleichermaßen und auch auf der Anzeigetafel war es mit 1:1 ausgeglichen. Stanley Lippert hatte die Heimmannschaft nach 24 Minuten in Front gebracht, Enzo Werner gelang Sekunden bevor Schiri Thomas Mikusch zum Pausentee bat, der 1:1-Ausgleich.

Es sollte bis zur 85. dauern, ehe wieder Bewegung in den Kick kam. Marcel Hanke und Sebastian Kaulich fackelten nicht lange und machten innerhalb von nur drei Minuten den Sieg für die Medizin-Männer aus Hochweitzschen klar. Sebastian Kaulich sicherte sich wie im vergangenen Jahr die Trophäe des besten Torschützen, muss sie sich heuer allerdings mit dem Leisniger Toni Schulz teilen.

Tore: 1:0 Lippert (24.), 1:1 Werner (44.), 1:2 Hanke (85.), 1:3 Sebastian Kaulich (88.).

Zschaitz/Ostrau II: Zimmermann, Bautz, Güldner, Barkawitz, Pech, Oberpichler, Richter, Großmann, Lippert, Winkler, Opitz.

Hochweitzschen: Lange, Hanke, Haußmann, Lehmann, Stephan, Hesse, Reinhold, Werner, Schlegel, Pranke, Sebastian Kaulich.

SR: Mikusch. Zuschauer: 95.

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VfB LeisnigMedizin Zschadraß 5:1 (2:0)

Zum Abschluss zeigte der Meister dem Zweitplatzierten aus Zschadraß, wo der Frosch die Locken hat. Die Bergstädter machten einmal mehr deutlich, was sie in diesem Jahr so ausgezeichnet hat. Eine gut geölte Offensive sowie eine standfeste Verteidigung machten Leisnig für jeden Gegner zu einem massiven Problem. Die Truppe um Trainer Rico Meister verabschiedete sich absolut standesgemäß von den Fans und dürfte auch in der Kreisoberliga eine durchaus gute Rolle spielen können.

Gegen Zschadraß gelang Goalgetter Toni Schulz in der Endphase der 1. Halbzeit ein Doppelschlag. Mit diesen beiden Toren holte er noch Sebastian Kaulich (Hochweitzschen) ein und teilt sich somit die Torjägerkrone. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff wusch Nick Kouba zum 3:0 scharf nach, bevor Sergio Waßill zwischenzeitlich verkürzen konnte. Altmeister Alexander Kerndt stellte den alten Abstand wieder her (77.), Dreh- und Angelpunkt Patrick Hußner besorgte kurz vor Ultimo den Schlusspunkt.

Tore: 1:0 Schulz (40.), 2:0 Schulz (43.), 3:0 Kouba (49.), 3:1 Waßill (58.), 4:1 Kerndt (77.), 5:1 Hußner (88.).

Leisnig: Radke, Kluttig, Röser, M. Schulz, Friese, Seydel, Kouba, Hußner, T. Schulz, Poppe, Böhm.

Zschadraß: Rempel, Schulze, Volkert, Matthes, Kretzschmar, Riemer, Schmiel-Mosig, Kronbiegel, Moths, Hoffmann, Kretzer.

SR: Haupt-Ritter. Zuschauer: 134.

Hohnstädter SVSV Gleisberg 1:4 (0:1)

Auch die Gleisberger feierten einen tollen und versöhnlichen Abschluss beim Hohnstädter SV. Nachdem die Mannschaft von Coach Frank Baumert im Frühjahr etwas schwächelte, drehten die Gleisberger zuletzt mächtig auf und fuhren bis Saisonende vier Siege in Folge ein. Und da war mit Leisnig und Zschaitz/Ostrau II wahrlich kein Fallobst dabei.

In Hohnstädt war es lange Zeit einen eher enge Kiste. Tom Schubert knackte in der 42. Minute dien Abwehrriegel der Hausherren und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. Danach sollte sich wiederum lange Zeit nichts auf der Anzeigetafel tun. Dann hatte wieder Schubert ein Einsehen und traf zum 2:0 für die Auswärtsmannen (74.). Neun Minuten vor Schluss verkürzte Hirsch per Elfmeter auf 1:2. Doch die Gäste gaben die Partie nicht mehr aus der Hand und drehten das Momentum. Vincent Böhm erzielte das 1:3, wiederum Tom Schubert stellte den Endstand praktisch mit dem Abpfiff her.

Tore: 0:1 T. Schubert (42.), 0:2 T. Schubert (74.), 1:2 Hirsch (81./FE), 1:3 V. Böhm (87.), 1:4 T. Schubert (90.).

Hohnstädter SV: Haase, Trutz, Hoidis, Noa, M. Fischer, Collini, Fritzsche, Böhme, Hirsch, Stueber, N. Fischer.

Gleisberg: Weber, T. Schubert, V. Böhm, C. Schubert, Dörner, P. Böhm, Müller, Baumert, Gleisberg, Fricke, Michael.

SR: Görke. Zuschauer: 47.

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