Die Engelsdorfer sind am Sonntag zu Gast in Burghausen Die Engelsdorfer sind am Sonntag zu Gast auf dem Bienitz in Burghausen. © Marco Weichert
Die Engelsdorfer sind am Sonntag zu Gast in Burghausen

Lok Engelsdorf am Sonntag bei der SG Leipzig-Bienitz am Ball

Zum Duell zweier Aufsteiger empfängt der abstiegsbedrohte Gastgeber den Tabellenführer auf der Heinz-Müller-Sportanlage in Burghausen.

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Engelsdorf/Burghausen. Nach 20 Partien und der optimalen Ausbeute von 60 Punkten, liegen die ersten beiden Drittel der Saison mittlerweile hinter den Engelsdorfern. Dass sich die Truppe mit dem bislang Erreichten nicht zufrieden gibt und weiterhin hungrig auf Siege ist, bewies sie auch beim Topspiel in Zwenkau vergangenen Samstag. In Sachen Einstellung und Teamgeist wurde die Richtung für die noch ausstehenden Partien klar definiert, mit der nötigen Konsequenz soll auch das das letzte Drittel ein maximal erfolgreiches werden.

Den Anfang des letzten Saisonabschnitts bildet am kommenden Sonntag die Auswärtspartie bei der SG Leipzig-Bienitz. Der Mitaufsteiger aus dem Westen Leipzigs belegt derzeit den 14. Platz und ist eine von aktuell sechs Mannschaften, die im Tabellenkeller ums nackte Überleben kämpft. Trotz eines „gepfefferten” Restprogramms, haben die Bienitzer durchaus noch alles selbst in der Hand. Die Wochen der Wahrheit werden Mitte Mai erwartet, wenn es gegen direkte Konkurrenten wie Olympia, Mölkau oder Schönau ans Eingemachte geht.

DDR-Oberliga-Legende zurück auf der Bienitzer Bank - Torjäger Amborn muss Sperre absitzen

Bis dahin hätte rund um den "Bienitz" - so der Name des sich rund 30 Meter über das Umland erhebenden bewaldeten Hügelstücks, auf dem sich mit der Heinz-Müller-Sportanlage auch die Heimstätte der SG befindet - sicher niemand etwas über zusätzlichen Punktezuwachs einzuwenden. Mit Klaus Havenstein - in und um Leipzig sicher jedem fußballaffinen Fachmann ein Begriff - sitzt seit Mitte Februar ein überaus ehrgeiziger Sportsmann auf der Trainerbank. Besser gesagt wieder, coachte „Have” die Bienitzer doch bereits von 2015 bis 2016, war kurz vor dem Aufstieg in die Stadtklasse allerdings entlassen worden. Nun ist der ehemalige DDR-Oberliga-Torschützenkönig (Saison 1977/78, 15 Tore für Chemie Böhlen), der unter anderem Trainerstationen in Borna, Naunhof oder Sermuth vorzuweisen hat, zurück an alter Wirkungsstätte. Wer den gebürtigen Belgershainer Trainerfuchs kennt, weiß, dass dieser nichts unversucht lassen wird, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Eckpfeiler dieses Unterfangens ist zweifelsohne Marco Jerome Amborn. Der 24-fache Saisontorschütze liegt nach wie vor unangefochten an der Spitze der Torjägerliste und war bisher an weit über der Hälfte aller SG-Treffer direkt beteiligt. Der Linksfuß ist - anders als sein Coach früher - kein klassischer Strafraumstürmer, kommt als dynamischer und schussgewaltiger Angreifer eher aus der zweiten Reihe. In Sachen Treffsicherheit steht er dem Helden vergangener Tage in Nichts nach, wenngleich „Have” ganz sicher heute noch den ein oder anderen hilfreichen Tipp parat haben dürfte. Ins Geschehen eingreifen kann der 23-jährige gegen den Tabellenführer allerdings nicht. Im Nachholer am Donnerstag gegen Zwenkau II wurde er mit gelb-rot vorzeitig zum Duschen geschickt und ist somit am Sonntag gesperrt.

Engelsdorf-Bienitz Szene aus dem Hinspiel: Lok-Doppeltorschütze Apreck (re.) wird vom Bienitzer Gönrich gestoppt. © Marco Weichert

Womit wir auch schon beim Thema wären: Neben der akuten Defensivschwäche mit bereits 64 Gegentreffern, sticht vor allem die haarsträubende Kartenstatistik ins Auge. Mit 75 gelben, vier gelb-roten sowie sechs glatt roten Kartons sind die Burghausener abgeschlagenes Schlusslicht der Fairnesstabelle. Im Hinspiel war davon allerdings nichts zu sehen. Beim 3:1-Heimsieg der Engelsdorfer nach Treffern von Doppelpacker Apreck und Seidel, zeigten sich die Bienitzer speziell in Halbzeit eins durchaus spielfreudig und bestätigten den ihnen vorauseilenden Ruf keinesfalls.

Mit nahezu voller Kapelle und Überzeugung tritt die Klinger-Elf den Ritt auf den Bienitz an. Mit dem wiedergenesen Brandwein und den österlich verhinderten Kollrich, Fleischer und Thümmler kehren gleich vier Akteure im Vergleich zum Zwenkau-Spiel zurück in den Kader. Anstoß in Burghausen ist am Sonntag Punkt 15 Uhr, der Tabellenführer freut sich wie immer über möglichst viele, eigene Schlachtenbummler vor Ort!

Region/Leipzig Kreis Leipzig SV Lok Engelsdorf SG Leipzig-Bienitz SV Lok Engelsdorf I (Herren) SG Leipzig-Bienitz I (Herren) Kreisliga A Kreis Leipzig Stadtklasse (Herren) SG Leipzig-Bienitz I-SV Lok Engelsdorf I (23/04/2017 17:00)

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