Lok-Elf feiert Heimsieg gegen Zwenkau II (07) Konnte man am Samstag des Öfteren beobachten: Die Lok-Kicker Apreck, John, Kaden und Brandwein (v.l.n.r.) lauern auf einen ruhenden Ball. © Marco Weichert
Lok-Elf feiert Heimsieg gegen Zwenkau II (07)

Lok Engelsdorf behält gegen Zwenkaus Zweite mit 1:0 die Oberhand

Niels Apreck nutzt einen der zahlreichen Standards zum Siegtreffer / Aufsteiger überwintert mindestens auf Rang vier.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Engelsdorf. Heimsieg zum Abschluss der Hinserie: Auch gegen den zweiten Mitaufsteiger der Vorsaison, den VfB Zwenkau 02 II, setzten sich die Engelsdorfer mit 1:0 durch und haben damit nach 15 Spielen respektable 31 Zähler eingefahren. Die letzten fünf Partien konnten dabei alle gewonnen werden, vier davon gar zu null. Im Stadtliga-Tableau, welches durch diverse Spielausfälle der vergangenen Wochen noch immer etwas verzerrt daher kommt, bedeutet dies somit vorerst bzw. weiterhin Rang zwei für den Aufsteiger von der Hans-Weigel-Straße. Theoretisch könnten die Lok-Kicker bei gleicher Spieleanzahl aller Teams noch maximal bis auf Rang vier abrutschen - ein allemal starkes Ergebnis für den Liganeuling!

Dünne Personaldecke


Die Personaldecke der Hausherren dünnte sich in den letzten Tagen vorm Duell mit den Gästen aus dem Eichholz leider nochmal aus. Neben den ohnehin fehlenden Patrick Jacobi, Tommy Reiche und David Brandenburger, musste auch Alex Jacobi auf Grund einer Blessur kurzfristig passen. Somit war klar, dass sich das Trainergespann der Engelsdorfer vor allem offensiv etwas einfallen lassen musste, standen doch gleich 2/3 des etatmäßigen Angriffstrios nicht zur Verfügung. Mit Sebastian Kaden und Lukas Kollrich stürmten zwei sonst eher im Mittelfeld eingesetzte Akteure munter drauf los. Beide erledigten die gestellten Aufgaben durchaus ordentlich und trugen somit ihren Teil zum knappen aber definitiv verdienten Heimsieg bei.

JETZT Durchklicken: Bilder zum Spiel Lok Engelsdorf gegen den VfB Zwenkau 02 II

Auch die Zwenkauer mussten einige etatmäßige Kräfte ersetzen, haben für solche Fälle - im Gegensatz zu den Lok-Kickern - aber immer noch eine weitere Herrenmannschaft in der Hinterhand. Somit fanden sich mit Christopher Hitzschke und Christian Genzel zwei durchaus arrivierte Kicker aus dem Landesliga-Team auf dem Spielberichtsbogen des II. Kollektivs wieder. Beide wirbelten logischerweise von Beginn an im VfB-Mittelfeld.

Die Partie verlief praktisch über die komplette Spielzeit sehr verbissen. Zahlreiche, jedoch vorwiegend fair geführte, Zweikämpfe prägten das Bild. Der tiefe und schwer zu bespielende Untergrund trug sein Übriges bei. Ein „Leckerbissen” war es wahrlich nicht, doch das war vorher klar. Nichtsdestotrotz war die Heimelf darauf bedacht, spielerische Lösungen zu finden, was trotz der Bedingungen hin und wieder ganz gut gelang. Die erste Torannäherung hatte Seidel zu verzeichnen, dessen Versuch aus rund 20 Metern allerdings vorbei zischte. Was folgte, war eine Vielzahl von Standards für die Hausherren, eine ihrer Spezialitäten. Einen ruhenden Ball von Weichert ließ der Schlussmann der Gäste zunächst nur abklatschen, leider war anschließend kein „Abstauber” zur Stelle. Kurz darauf hatte Kaden die große Chance zur Führung, köpfte einen weiteren Freistoß des Kapitäns recht unbedrängt über den Kasten.

Gäste ungefährlich, Apreck köpft zur Führung ein


Die Zwenkauer traten offensiv so gut wie gar nicht in Erscheinung. Zwar verteidigte die Elf von Trainer Lars Thater aufopferungsvoll, nach vorn hatte sie an diesem Tage allerdings kaum Ambitionen. Die Abwehrreihe der Gastgeber - ebenfalls kräftig durcheinander gewirbelt - mit Kittel im Tor sowie Thümmler, Apreck und dem auffälligen Buegger davor, hatte zunächst alles im Griff.

Nachdem sich Brandwein je einmal erfolglos von der Strafraumgrenze sowie per Kopf versuchte, führte kurze Zeit später ein weiterer gefährlicher Standard zum ersehnten Führungstreffer. Wieder war es der Lok-Spielführer, der den Ball scharf nach innen brachte. Abwehrturm Niels Apreck hatte das beste Timing im Strafraum und bugsierte die Kugel platziert und unhaltbar für VfB-Keeper Petzold per Kopf ins linke Eck (28.).

Bis zum Pausentee gab's kaum mehr Erwärmendes für die fröstelnden Zuschauer am Spielfeldrand. Mit einer knappen Engelsdorfer Führung ging es für die Mannschaften in die Kabinen, voller Tatendrang kamen beide nach 15 Minuten wieder zurück.

VfB etwas mutiger, Heimelf verpasst vorzeitigen K.O.


Die Gäste lockerten ihre Defensivhaltung nun etwas auf, ohne dabei allerdings zwingender zu werden. Eine richtige Torchance gab es auch in der zweiten Hälfte nicht zu verzeichnen, spätestens am Sechzehner war Endstation für den VfB. Für die Lok-Elf ergaben sich in der Folgezeit immer wieder Räume zu gefährlichen Gegenstößen, leider verpasste sie es, den Sack vorzeitig zuzubinden. Nach sehenswerten Spielzügen fehlte es oftmals am letzten Pass oder es wurde zu überhastet abgeschlossen. Kaden, Weichert oder auch Seidel brachten den Ball ebenso wenig ein zweites Mal über die Linie wie Koenigs, dem das Streitobjekt in aussichtsreicher Position etwas unglücklich versprang.

Doch ähnlich wie beim knappen Auswärtsdreier gegen Rotation Leipzig II eine Woche zuvor, spielte dies auch gegen die Eichholz-Buben letztlich keine Rolle mehr. Erneut reichte ein Treffer aus, um das Konto um drei weitere Zähler aufzustocken.

Planmäßig geht's am kommenden Samstag mit dem ersten Rückrundenspiel schon weiter. Ob die Partie gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd über die Bühne gehen kann, wird die Woche bzw. das Wetter der nächsten Tage zeigen.

Statistik:


Engelsdorf: Kittel - Buegger, Apreck, Thümmler - Koenigs, Seidel, John, Brandwein - Weichert (C) - Kaden (83. Karwatzky), Kollrich (89. Möchen) ​

Tor: 1:0 Apreck (28.)

Schiedsrichter: Milan Brody
Assistenten: Bodo Fritz, Fabien Bischof

Zuschauer: 25

Region/Leipzig Kreis Leipzig SV Lok Engelsdorf VfB Zwenkau 02 SV Lok Engelsdorf I (Herren) VfB Zwenkau 02 II (Herren) Kreisoberliga Kreis Leipzig Stadtliga (Herren)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige