Lok-Elf empfängt Zwenkau II Erneutes Aufsteigerduell: Lok Engelsdorf empfängt die Zweite vom VfB Zwenkau. © Marco Weichert
Lok-Elf empfängt Zwenkau II

Lok Engelsdorf empfängt zum letzten Hinrundenspiel den VfB Zwenkau II

Als aktueller Tabellenzweiter wollen die Lok-Kicker gegen den Mitaufsteiger aus dem Eichholz ihre klasse Hinserie abrunden.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Engelsdorf. Zuletzt vier Siege am Stück, mit 28 Punkten aus 14 Partien auf einem blitzsauberen Zweierschnitt, aktuell erster Tapfer-Jäger undim Pokal ebenfalls noch mittendrin: Die Engelsdorfer liegen nach knapp der Hälfte der Saison absolut auf Kurs und reiten nach den überragenden letzten beiden Jahren weiterhin auf der Erfolgswelle. Mit der Partie gegen den VfB Zwenkau II wird am kommenden Wochenende offiziell ein Strich unter die Hinrunde in der Stadtliga Leipzig gezogen. Punkten die Lok-Kicker auch im letzten der acht Heimspiele der ersten Saisonhälfte dreifach, so würde man diese gar als heimstärkstes Team der Liga beenden. Doch eines ist sicher: Die Aufgabe wirdknifflig! Nur eine Woche nach dem knappen Auswärtssieg bei der Rotation-Reserve, stellt sich den Engelsdorfern mit dem II. Kollektiv aus Zwenkau gleich der nächste Mitaufsteiger in den Weg.

Auch der VfB ist - ähnlich wie Rotation - eher schleppend ins Abenteuer Stadtliga gestartet. Hatte die Elf von Coach Lars Thater nach vier Spieltagen erst einen Zähler ergattert, so steigerte sie sich in den Folgewochen kontinuierlich. Mittlerweile stehen 14 Punkte auf der Habenseite, mit denen man einen doch recht soliden elften Rang einnimmt und sich genügend Puffer nach unten geschaffen hat.

Auswärtsstarke Gäste

Besonders auswärts präsentierte sich die Truppe bislang recht forsch, gewann immerhin die Hälfte seiner absolvierten Partien in der Fremde. Vornehmlich gegen die Spitzenteams der Liga fingen sich die Zwenkauer teils deutliche Niederlagen ein. Beim 1:4 gegen Ligaprimus SV Tapfer vor drei Wochen, stand es allerdings bis zur 87. Minute 1:1-Unentschieden, ehe der Tabellenführer noch dreimal eiskalt zuschlug und somit die bis dahin starke VfB-Vorstellung deutlich trübte.

Gegen unmittelbare Tabellennachbarn (KSC, Rotation II, Lipsia II, Markranstädt II) konnten die Blau-Weißen hingegen die sogenannten "Big Points" landen und sich diese mit Siegen punktemäßig vom Hals halten. Zudem gab es gegen Brehmer (2:2) sowie Eintracht Süd (1:1) jeweils einen Zähler.

Bekannte Gesichter

Das Gesicht der Gästeelf hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. Angefangen beim Torhüterduo Calov/Petzold über die Achse Karwath-Flohrer-Wieser bis hin zu weiteren Säulen wie Jentzsch, den wiedergenesenen Granda oder Sturmtank Schellenberg, wurde das Team nur punktuell verstärkt. So konnte man sich zum Beispiel die Dienste von Mario Gläser sichern, der vorher jahrelang das Grün in Knautkleeberg beackerte und seit Sommer nun im Eichholz wirbelt.

Mit 16 Toren lief die Angriffsmaschine des VfB bislang maximal auf Sparflamme. Routinier Christian Weiss zeigte sich mit drei Erfolgen noch am treffsichersten, Flohrer und „Schelle” haben jeweils zwei „Buden” auf ihrem Konto stehen.

Lok-Elf Favorit

Auf Grund der Tabellenkonstellation gehen die Lok-Kicker logischerweise favorisiert ins Rennen. Auch in der letzten Saison war das vor beiden Duellen jeweils der Fall, beide Male ging der spätere Stadtklasse-Meister - 3:1 in Engelsdorf und 3:2 im Eichholz - als knapper Sieger vom Feld.

Klinger-Elf besiegt die Gäste aus Zwenkau mit 3:1

In puncto Kampfansagen ist man diesmal in beiden Lagern deutlich zurückhaltender als noch im vergangenen Spieljahr. Außer einem „...zieht euch warm an!” war aus dem Leipziger Süden im Vorfeld nicht viel zu hören. Liegt sicher auch daran, dass die Presseabteilung des II. Kollektivs nur noch unregelmäßig Internas Preis gibt und sich stattdessen lieber im Leutzscher Holz oder dem 17. Bundesland vergnügt.

Trotz Kälte: Heißes Duell erartet

Klinger/Mißlitz müssen neben den verletzten Patrick Jacobi und Tommy Reiche diesmal zusätzlich auf David Brandenburger verzichten, der privat verhindert ist. Gordon Koenigs ist erfreulicherweise wieder einsatzbereit, Benjamin Fleischer gehört im Vergleich zur Vorwoche ebenso wieder zum Aufgebot.

Bewaffnet mit dem ein oder anderen Glühwein aus der Sportlerbaude Engelsdorf, lässt es sich auch unweit des Gefrierpunkts am Spielfeldrand aushalten. Alle Zwenkauer, Engelsdorfer und auch sonstigen Fußballfreunde sind wie immer gern gesehene Gäste an der Hans-Weigel-Straße. Los geht's gewohntermaßen 14 Uhr!

Region/Leipzig Kreis Leipzig SV Lok Engelsdorf VfB Zwenkau 02 SV Lok Engelsdorf I (Herren) VfB Zwenkau 02 II (Herren) Kreisoberliga Kreis Leipzig Stadtliga (Herren)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige