Lok-Elf gewinnt bei Chemie II (14) Die Engelsdorfer konnten alle drei Zähler aus dem Alfred-Kunze-Sportpark entführen. © Marco Weichert
Lok-Elf gewinnt bei Chemie II (14)

Lok Engelsdorf gewinnt bei Chemie Leipzig II mit 3:2

Stadtliga Leipzig: Klinger/Mißlitz-Elf bezwingt auch das dritte Team von ganz oben.

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Leipzig. TuS Leutzsch, SG LVB und nun auch die U23 von Chemie Leipzig: Durch einen 3:2-Erfolg gegen die Regionalliga-Reserve machten die Engelsdorfer am vergangenen Sonntag den "Hattrick" gegen das Spitzentrio der Stadtliga perfekt. Alle drei Topteams konnten in der Rückrunde bezwungen werden, was auf Grund der erheblichen Personalprobleme der Lok-Kicker gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Gegen die Wuttke-Elf konnten nach dem 2:1-Hinspielsieg in Engelsdorf nun sogar beide Saisonspiele gewonnen werden. Lohn dafür ist vier Wochen vor Saisonende aktuell ein hervorragender vierter Tabellenplatz für die Aufsteiger-Elf von Hans-Joachim Klinger und Daniel Mißlitz.

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Das Spiel auf dem knochenharten Platz 6 im Alfred-Kunze-Sportpark begann mit leichten Feldvorteilen für die Hausherren. Blanc hatte die erste Möglichkeit für die BSG bereits nach wenigen Minuten, kam am langen Pfosten allerdings einen Schritt zu spät. Hauptsächlich mit langen Bällen agierend, setzten die Chemiker die Gäste unter Druck und provozierten so in der Anfangsphase eine Reihe von Freistößen aus dem Halbfeld. Einer dieser ruhenden Bälle führte dann auch zum nicht unverdienten Führungstreffer, Källner köpfte über den chancenlosen Kittel hinweg ein (11.).

Unbeirrt vom frühen Rückstand, mischten die Lok-Kicker nun munter mit. Zunächst scheiterten Koenigs und Seidel noch per Doppelchance, ehe wenig später und innerhalb von nur fünf Minuten die Partie gedreht werden konnte. Zunächst wurde Brandenburger nach Einwurf von Brandwein im Strafraum in die Mangel genommen, Schiedsrichter Felsmann entschied unverzüglich auf Strafstoß. Seidel lief an und markierte satt den Ausgleichstreffer (20.). Fünf Minuten im Anschluss machte Lok-Keeper Kittel das Spiel schnell und fand per weitem Abschlag Weichert am gegnerischen Strafraum. Der Lok-Kapitän sah den besser postierten Brandenburger, der staubtrocken - im übertragenen wie eigentlichen Sinne - per Flachschuss zum 1:2 einlochte (25.).

Pausenführung für die Engelsdorfer


Nach der ersten von zwei zusätzlichen Trinkpausen auf dem Leutzscher "Beton", hatte Seidel die Riesenchance zum dritten Lok-Treffer. Nachdem er seinen Gegenspieler ins Leere laufen ließ, zappelte das Netz beim Schuss aufs kurze Eck allerdings nur von außen. Die Hausherren waren zwar bemüht, hatten gegen die sattelfeste und durchweg starke Defensivreihe um Apreck, Brandwein und Möchen jedoch einen ziemlich schweren Stand. So ging's mit einer knappen Engelsdorfer Führung Richtung der rar gesäten Schattenplätzchen am Rande von Feld 6.

Mit ordentlich Wut im Bauch waren die Hausherren natürlich bestrebt, dem Spiel nach dem Wechsel nochmal eine Wendung zu geben. Nach den Ergebnissen vom Vortag hätte die Wuttke-Elf mit einem Dreier Platz eins übernehmen können, was hinsichtlich von nur noch vier Spielen natürlich ein Big-Point im Aufstiegsrennen gewesen wäre. Doch daraus wurde nichts. Gut zehn Minuten nach Wiederanpfiff trafen die Lok-Kicker nach klasse Angriff direkt ins grün-weiße Mark. Alex Jacobi spitzelte die Kugel zu Weichert, der per Hacke zum punktgenau startenden Seidel durchsteckte. Noch einen Gegenspieler ausmanövriert, nahm sich dieser ein Herz und krönte seine seit Wochen bestechende Form per klasse Volleyschuss ins lange Eck - 1:3 (58.).

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Chemie nun sichtlich geschockt, neues Personal musste her. Zwar kam speziell mit der Einwechslung von Kirstein nochmal Dampf ins Offensivspiel, wirklich zwingend wurde es allerdings weiterhin nur selten. BSG-Mittelfeldmann Schlüchtermann kurbelte unermüdlich an, wurde jedoch ebenso wie seine Mitstreiter immer wieder rechtzeitig gestört. Zwei Kopfbälle von Källner sowie Kirstein kratzte Lok-Keeper Kittel in großer Manier noch aus dem Eck, auf der Gegenseite verpasste Weichert nach herrlichem Konter über Brandenburger und Alex Jacobi die vorzeitige Entscheidung.

Turbulente Schlussphase


In der Schlussphase inklusive der fünf minütigen Nachspielzeit wurde es dann nochmal turbulent. Zunächst erzielte Källner aus dem Gewühl heraus den Anschlusstreffer (90.), kurz darauf reklamierten die Chemiker nach vermeintlichem Foul auf Strafstoß. Der umsichtige Referee Felsmann blieb allerdings Herr der Lage und ließ sich trotz heftigen Protesten seitens der Chemiker nicht umstimmen. Nachdem auch der letzte Standard erfolgreich verteidigt werden konnte, war die Partie schließlich zu Ende und der achte Saison-Auswärtssieg der Engelsdorfer in Sack und Tüten.

In den ausstehenden Partien werden die Lok-Kicker nun alles daran setzen, den vierten Tabellenplatz erfolgreich zu verteidigen. Weiter geht's allerdings erst nach Pfingsten, wenn die SG MoGoNo am 26. Mai ihre Visitenkarte an der Hans-Weigel-Straße abgibt.

Statistik:


Engelsdorf: Kittel - Brandwein, Apreck, Möchen - Kollrich, Seidel, John (90.+3 Jama), Koenigs - Weichert (C) - A. Jacobi, Brandenburger

Tore: 1:0 Källner (11.), 1:1 Seidel (20., FE), 1:2 Brandenburger (25.), 1:3 Seidel (58.), 2:3 Källner (90.)

Schiedsrichter: Axel Felsmann
Assistenten: Jonas Seifert, Fabien Bischof

Zuschauer: 57

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