Lok-Elf kassiert Pleite in Eutritzsch (15) Engelsdorfer Torschütze zum Anschlustreffer: Sascha Seidel (Bildmitte). © Marco Weichert
Lok-Elf kassiert Pleite in Eutritzsch (15)

Lok Engelsdorf kassiert 1:2-Auswärtspleite bei Lipsia Eutritzsch II

Stadtliga Leipzig: Klinger/Mißlitz-Elf zieht gegen aufgerüstete Sachsenliga-Reserve knapp den Kürzeren.

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Eutritzsch. Mit einer 1:2-Schlappe im Gepäck mussten die Lok-Kicker am gestrigen Mittwoch die Heimreise von der Thaerstraße antreten. Im Nachholer des 17. Spieltags brachte man sich durch zwei ärgerliche Fehler binnen zwei Minuten auf die Verliererstraße, agierte zudem im Vorwärtsgang leider - wie so oft - zu ungenau. Trotz der fünften Auswärtspleite der Saison rangiert der Aufsteiger weiterhin auf Rang fünf, welchen es im letzten Saisondrittel nun zu verteidigen gilt.

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Gegen die Lipsia-Reserve, welche an diesem Tag nicht wirklich viel mit der eigentlichen zweiten Mannschaft zu tun hatte, entwickelte sich vom Anpfiff weg eine recht rasante Begegnung. Mit sieben Spielern aus der Landesliga-Truppe - sechs davon in der Startelf - wollten die Hausherren unbedingt wichtige Zähler im Abstiegskampf sammeln. Für die Gäste sicher etwas ärgerlich, wenngleich natürlich absolut legitim.

Beide Mannschaften ließen die Kugel flüssig durch die eigenen Reihen laufen. Trotz der individuellen Klasse von Knoebel (Top-Torjäger der 1. Mannschaft), Unger und Co. hielten die Lok-Kicker ordentlich dagegen. Die ersten gut zwanzig Minuten verliefen ohne größere Höhepunkte relativ ausgeglichen. Brandenburger setzte das erste Achtungszeichen der Partie, sein Versuch aus rund 25 Metern zischte knapp drüber. Die Heimelf hatte durchaus leichte Feldvorteile zu verzeichnen, entscheidend in Szene setzen konnte sie sich dabei zunächst nicht.

Lipsia-Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten


Leider halfen die Lok-Kicker nach einer knappen halbe Stunde unfreiwillig mit. Nach einem Ballverlust am eigenen Strafraum, schnappte sich Lipsia-Knipser Teichert die Kugel, anschließend wurde er beim Rettungsversuch von Abwehrchef John von den Beinen geholt. Der Gefoulte trat gleich selbst an und schickte den Ex-Eutritzscher Kittel zur Führung ins falsche Eck (29.). Nur zwei Minuten im Anschluss führte ein erneuter Fehler der Engelsdorfer zum zweiten Treffer der Gastgeber. Unger ließ sich im Sechzehner nicht lange bitten und lochte halbhoch zum prompten 2:0 ein (31.).

Die Klinger/Mißlitz-Elf war um eine schnelle Antwort bemüht und hatte durchaus vorzeigbare Angriffe zu verzeichnen. Über den starken Thümmler sowie Koenigs eingeleitet, fand der finale Pass in aussichtsreichen Positionen leider nicht das ausgemachte Ziel im Rückraum oder dem Sturmzentrum. Abschlüsse von Weichert oder Brandenburger waren ebenfalls nicht präzise genug.

Seidel verkürzt kurz vor der Pause


Kurz vorm Pausenpfiff bekamen die Lok-Kicker dann allerdings doch noch einen dieser Angriffe zu Ende gespielt. Koenigs steckte auf Buegger durch, der wiederum die Übersicht behielt und Seidel im Rückraum bediente. Gekonnt schlenzte die Nummer 8 den Ball zum 2:1-Pausenstand ins linke obere Eck (45.).

Mit dem positiven Schub des Anschlusstreffers kurz vorm Pausenpfiff kamen die Engelsdorfer optimistisch zurück aufs Feld. Die Eutritzscher traten ob der kostbaren Führung nun deutlich defensiver auf und überließen des Gästen meist die Spielkontrolle. Mit langen Bällen auf Teichert wurde auf Konter gesetzt, der gewiefte Angreifer war jedoch bei Debütant Kampka sowie Abräumer John meist gut aufgehoben.

Klare Chancen Mangelware


Trotz mehr Ballbesitz, fehlte es an klaren Möglichkeiten seitens der Lok-Kicker. Clever verteidigte die sachsenligaerfahrene Viererkette die knappe Führung und ließ dabei so gut wie nichts zu. Youngster Friebel wurde immer wieder von Thümmler in Szene gesetzt, trotz des erneut sehr couragierten Auftritts hatte auch der Flügelflitzer einen schweren Stand. Als er sich nach Doppelpass mit Brandenburger doch mal bis zur Grundlinie durchtanken konnte, wurde es auch gleich gefährlich. Weichert nahm die Eingabe auf, ließ einen Gegenspieler ins Leere laufen und schlenzte den Ball nur hauchzart am langen Eck vorbei.

Auf der Gegenseite musste Kittel zweimal sein ganzes Können aufbieten, um eine vorzeitige Entscheidung zu verhindern. Glänzend hielt er seine Mannschaft im Spiel, auch John klärte noch einmal in höchster Not für die nun alles auf eine Karte setzenden Engelsdorfer. Gebracht hat's leider nichts mehr. Mit der nötigen Ruhe und Erfahrung brachten die Hausherren das knappe Ergebnis letztlich ins Ziel und sicherten sich so drei nicht unverdiente Zähler auf eigenem Platz.

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Nach den beiden Auswärtsspielen in Leutzsch und Eutritzsch, sind die Lok-Kicker nun zweimal in Folge daheim gefordert. Los geht's am Samstag um 14 Uhr mit der Partie gegen den SC Eintracht Schkeuditz.

Statistik:


Engelsdorf: Kittel - Thümmler, John, Kampka - Brandwein, Seidel (75. Salbert) - Koenigs (72. Kollrich), Buegger, Friebel - Weichert (C), Brandenburger

Tore: 1:0 Teichert (29., FE), 2:0 Unger (31.), 2:1 Seidel (45.)

Schiedsrichter: Frank Pöckelmann
Assistenten: Rico Reinhardt, Roberto Binner

Zuschauer: 47

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