Blau-Weiß gegen Blau-Gelb Blau-Weiß gegen Blau-Gelb © Sportbuzzer-Archiv
Blau-Weiß gegen Blau-Gelb

Kirsten gegen Klinsmann: Lok Leipzig gewinnt bei Hertha BSC II

Zweimal konnten die Youngster von Hertha BSC noch ausgleichen, dann trafen die Leipziger ein drittes Mal und gingen am Ende doch noch als Sieger vom Platz.

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Leipzig. Regionalligist Lok Leipzig kehrt mit drei Punkten aus der Hauptstadt zurück. In einer vor allem im zweiten Durchgang rasanten Partie bei der U23 von Hertha BSC behielt das Team von Heiko Scholz am Samstag letztlich die Oberhand. Schütze des 3:2-Siegtores war in der 75. Minute Djamal Ziane. Zuvor hatten die Berliner noch zwei Mal eine Führung der Gäste ausgleichen können.

Die Probstheidaer erwischten vor 443 Zuschauern im Berliner Amateurstadion einen Start nach Maß. Linksaußen Paul Maurer eilte in der 5. Minute zum Eckstoß, zirkelte das Leder in Richtung Berliner Strafraum und ohne weitere Einwirkung in den Kasten von Stürmerlegenden-Sohn Jonathan Klinsmann. 1:0 für die Gäste. Hertha war somit gefordert und mit zunehmender Spielzeit gelang es den Blau-Weißen auch, sich Feldvorteile zu erspielen. In der 22. Minute kam Sidney Friede am Strafraumeck zu Fall, Schiedsrichter Oliver Lossius zeigte sofort auf den Elfmeter-Punkt: Maik Haubitz trat an, aber Lok-Keeper und ebenfalls Stürmerlegenden-Sohn Benjamin Kirsten konnte den Schuss zum Jubel der 124 mitgereisten Lok-Fans halten.

Lok investierte nun wieder mehr ins Spiel, sorgte auch für Entlastung. Die knappe Führung hielt jedoch nur noch zehn weitere Minuten: Nach einem Freistoß von Sinan Kurt in der 33. Minute nutzte Rechtsverteidiger Florian Egerer die Verwirrung und schob zum Ausgleich ein. In der 37. Minute hatte Ryan Malone nach Pass von Maurer die erneute Lok-Führung wieder auf dem Fuß, schob aber am Hertha-Tor vorbei. Dabei blieb es bis zum Pausentee.

Schlagabtausch mit offenem Visier

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten die Messestädter erneut das erste Achtungszeichen. Ein starker Kopfball von Robert Berger in der 46. Minute war jedoch zu ungenau. Ryan Malone machte es vier Minuten später besser: Ein schneller Konter über Nils Gottschick fand Malone, der den Ball unhaltbar zum 2:1 für Lok einköpfte.

Im Gegensatz zur ersten Hälfte blieben die Gäste nun weiter in der Vorwärtsbewegung, setzten die Hertha-Youngsters früh unter Druck. Die hatten alle Hände voll zu tun – und reagierten mit Konterfußball. In der 61. Minute ging es schnell über rechts, Flanke in den Strafraum und der mitgelaufene Maximilian Pronichev hatte beim 2:2-Ausgleich keine Probleme. Alles wieder offen.

Die ohnehin schon rasante Partie nahm nun noch weiter an Fahrt auf, beide Teams legten alles in Waagschale, Chancen wurden im Minutentakt erspielt. In der 68. Minute flog Klinsmann im Hertha-Tor an einem Ball vorbei, aber Lok konnte die Möglichkeit nicht nutzen. In der 70 klärte Markus Krug einen schnellen Konter der Berliner auf der Linie.

In der 75. Minute brachte dann eine Nachlässigkeit der Gastgeber Lok wieder auf die Siegerstraße zurück: Ein Rückpass von Rico Morack nahm Djamal Ziane dankend an und vollendete allein vor Klinsmann zum 3:2 aus Sicht der Leipziger.

Hertha antwortete in der 78. Minute mit einem sehenswerten Freistoß, den Benjamin Kirsten aber ebenso sehenswert entschärfen konnte. Die Gastgeber warfen nun alles nach vorn, drängten Lok in die eigene Hälfte zurück. Am Ende blieb es aber beim verdienten Sieg für die Messestädter.

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