12. September 2018 / 22:01 Uhr

Lok Leipzig gegen Rot-Weiß Erfurt: Kampf, Wille, ein Punkt

Lok Leipzig gegen Rot-Weiß Erfurt: Kampf, Wille, ein Punkt

Fabian Held
Matthias Steinborn (gelb) gegen Petar Lela (rot) beim Spiel 1. FC Lokomotive Leipzig gegen FC Rot-Weiß Erfurt am 12. September 2018.
Matthias Steinborn (gelb) gegen Petar Lela (rot) beim Spiel 1. FC Lokomotive Leipzig gegen FC Rot-Weiß Erfurt am 12. September 2018. © Christian Modla
Anzeige

Die  „Loksche “ kommt nach dem  leistungsgerechten 1:1 gegen die Thüringer aus dem Tabellenkeller der Regionalliga Nordost nicht heraus.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Leipzig. Kampf, Wille, ein Punkt – das ist die Bilanz des 1. FC Lokomotive Leipzig vom Mittwochabend. Vor großer Kulisse reichte es am Ende durch Tore von Morten Rüdiger (23.) für Rot-Weiß Erfurt und einem schicken Standard-Tor von Maik Salewski (70.) nur zu einem 1:1. Das bringt die „Loksche “ derzeit nicht aus dem Tabellenkeller. Trotz ordentlicher Leistung und unter dem Strich einem Chancen-Plus, hinken die Leipziger ihren Ansprüchen in der Regionalliga Nordost noch hinterher.

DURCHKLICKEN: Die Bilder von einem interessanten Spiel zwischen Lok Leipzig und RWE (1:1)

Zur Galerie
Anzeige

 „Mit der Art, wie wir Fußball gespielt haben, bin ich zufrieden. Mit dem Ergebnis nicht“, meinte Nicky Adler nach Abpfiff, der erstmals im blau-gelben Dress in der Startelf stand und 60 Minuten spielen konnte.  „Wir wollten unbedingt einen Dreier, den Bock umstoßen. Das ist uns leider nicht gelungen“, urteilte Heiko Scholz.  „In der ersten Halbzeit hat die Verunsicherung gespürt. Aber auf Grund der zweiten Halbzeit mache ich mir für die nächsten Wochen keine Sorgen.“

Die Gäste aus Thüringens Landeshauptstadt begannen besser, zwangen die ohnehin wackelige Lok-Abwehr zu einigen Unsicherheiten. Tobias Haase (6. min) kam nach einem hohen Klärungsversuch an den Ball, schoss aber knapp neben das Lok-Tor. Die Hausherren kämpften sich erst langsam in die Partie, blieben aber im Angriff harmlos.

Nach einem schönen Chip-Pass von Paul Schinke tauchen Matthias Steinborn (21. min) erstmals frei vorm RWE-Tor auf, scheiterte aber am herauseilenden Lukas Cichos. „Den muss ich machen“, ärgerte sich der Stürmer. „Das passt zu unserer Situation, vorne gehen die Dinger nicht rein und hinten bekommen wir direkt eins.“ Das beschriebene „eins“ war mal wieder ein ebenso unglücklich wie vermeidbarer Gegentreffer: Abwehrchef Patrick Wolf ging im eigenen Strafraum in einen Pressschlag, der Ball landete bei einem Erfurter, der einen Querpass zu Rüdiger (23. min) spielte. Der hatte viel zu viel Platz und schob locker zur Erfurter Führung ein.

Lok Leipzig war merklich um eine Antwort bemüht, vor allem die Offensiv-Reihe betrieb einen hohen läuferischen Aufwand. Steinborn (25. min) zimmerte aus spitzem Winkel das Leder an die Unterlatte, Robert Zickert (38. min) köpfte knapp am Tor vorbei.

Weitere Meldungen zu Lok Leipzig

Lok blieb auch nach dem Seitenwechsel leicht überlegen. Die rund 1000 mitgereisten Erfurter Fans dominierten zuvor die Stimmung im Bruno-Plache-Stadion und brannten massiv Pyro-Technik ab. Der Ausgleich von Lok musste fast zwangsläufig durch eine Standard-Situation fallen. Salewski (70. min) knallte einen Freistoß aus halbrechter Position und knapp 20 Metern Entfernung in den RWE-Kasten. Das gab Lok merklich Auftrieb. Die Scholz-Elf drängte jetzt energisch auf den Sieg, blieb aber ohne große Torchancen. Von Erfurt war in der zweiten Hälfte nichts zu sehen, so dass das Unentschieden in der Summe in Ordnung ging.

1. FC Lokomotive Leipzig im 3-4-3
Hanf – Zickert (C), Wolf, Urban (60. Gottschick) - Schulze, Schinke, Sindik (60. Misch), Salewski – Steinborn, Pfeffer, Adler (Atici)
Bank: Wenzel (ETW), Hartmann, Sommer, Pannier

FC Rot-Weiß Erfurt im 4-4-2
Cichos – Novy, Becken, Lela, Lorenzoni – Hasse (74. Geuerts), Pino Tellez, Gladrow (69. Kelbel), Rüdiger – Shala (81. Diouf), Jovanovic
Bank: Twardzik (ETW), Moritz, Wegmann, Zingu

Gelbe Karten: Sindik, Steinborn, Salewski – Shala, Novy, Lela
Tore: 0:1 Rüdiger (23.), 1:1 Salewski (70.)
Zuschauer: 4600

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt