11. Juli 2018 / 20:09 Uhr

Lok Leipzig gewinnt gegen FSV Zwickau (mit Video)

Lok Leipzig gewinnt gegen FSV Zwickau (mit Video)

Matthias Klöppel
Der 1. FC Lok Leipzig spielte in einem Testspiel am 11. Juli 2018 gegen den FSV Zwickau.
Der 1. FC Lok Leipzig spielte in einem Testspiel am 11. Juli 2018 gegen den FSV Zwickau. © Dirk Knofe
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Das Team von Trainer Heiko Scholz besiegt Drittligist FSV Zwickau verdient mit 3:0 (1:0) Toren.

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Leipzig. Regionalligist gegen Drittligist – eigentlich eine klare Sache, möchte man meinen. Doch im Testspiel gegen den FSV Zwickau haben die Kicker des 1. FC Lok am Mittwoch einen überraschend deutlichen 3:0-Sieg eingefahren. Neuzugang Matthias Steinborn (36./56.) und Nils Gottschick (88.) besorgten im heimischen Bruno-Plache-Stadion die Treffer für die Blau-Gelben. Doppelpacker Steinborn, der erstmals für die Probsthaider einnetzte, meinte nach der Partie: „Der Knoten ist geplatzt. Jetzt bin ich bei Lok so richtig angekommen.“ Der Erfolg sei schön für die Fans, dürfe aber nicht überbewertet werden. „Auch die Zwickauer trainieren viel, haben schwere Beine. Wir wissen den Sieg einzuordnen.“

Loksche fegt Zwickau aus dem Bruno-Plache-Stadion

Trotzdem: Ein Klassenunterschied war für die 492 Zuschauer, darunter rund 30 Unterstützer aus Zwickau, nicht auszumachen. Im Gegenteil: Lok zeigte in der ersten Hälfte einen kontrollierten Spielaufbau, erarbeitete sich über die schnellen Außen und mehrere Standards eine Reihe guter Chancen. Nach einem Eckball verfehlte Ryan Patrick Malone mit einem abgefälschten Flachschuss das Tor um Haaresbreite (21. min). Matthias Steinborn scheiterte mit einem Drehschuss an FSV-Keeper Matti Kamenz (29. min). In Minute 36 belohnte sich der Stürmer jedoch mit der verdienten Führung: Erneut nach einer Ecke hievte er den Ball mit der Fußspitze über die Linie – und hätte wenig später sogar auf 2:0 erhöhen können, allein sein satter Schuss von der Strafraumgrenze war zu hoch angesetzt. Besser machte es Steinborn nach dem Seitenwechsel, als er bedrängt aufs Gästetor zulief und das Leder cool im Netz versenkte (56. min).

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Die favorisierten Gäste strahlten zunächst wenig Torgefahr aus. Nur zweimal musste Lok-Schlusshalt Benjamin Kirsten in der ersten Hälfte eingreifen, zeigte sich mit Faust- und Fußabwehr gewohnt sicher (29. min/45. min). In Hälfte zwei wurden die Angriffe der Schwäne energischer. Kirsten verhinderte in höchster Not mit starken Paraden den Ausgleich (53. min/55. min).

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Anschließend wechselten die Hausherren munter durch, kamen erst in der Schlussphase wieder verstärkt vor das gegnerische Gehäuse. Hinten wurde die Abwehr immer wieder gefordert, hielt aber stand. Kurz vor dem Ende erzielte Nils Gottschick den 3:0-Endstand. Lok verabschiedet sich am Freitag für eine Woche nach Aschersleben, wo das Team von Trainer Heiko Scholz ein zweites Trainingscamp absolviert. Am Sonnabend (15.30 Uhr) steht der nächste Test an. Der Gegner: Oberligist Askania Bernburg.

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Lok: Kirsten, Berger (73. Sommer), Zickert (73. Krug), Misch (45. Urban), Malone (73. Pannier), Wolf, Salewski, Schulze (73. Hartmann), Schinke (45. Sindik), Pfeffer (62. Gottschick), Steinborn (62. Adler)

Tore: 1:0 Steinborn (36.), 2:0 Steinborn (56.), 3:0 Gottschick (88.)

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