23. Mai 2018 / 16:26 Uhr

Lok Leipzig: Glückauf Heimkehrer Nicky Adler

Lok Leipzig: Glückauf Heimkehrer Nicky Adler

Udo Zagrodnik
Nicky Adler wechselt vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue zurück an alte Wirkungsstätte.  USER-BEITRAG
Nicky Adler wechselt vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue zurück an alte Wirkungsstätte.  © Verein
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Der 32-Jährige Stürmer wechselt vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue in die Messestadt. 

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Leipzig. Beim ersten Deutschen Meister von 1903, dem 1.FC Lokomotive (VfB) Leipzig dreht sich weiter das Personalkarussell für die kommende 2018/2019er Saison. Die Probstheidaer melden, das ein Eigengewächs nach 15 Jahren heimkehrt und einen Zweijahresvertrag unterschrieb.

Der 32–jährige Stürmer Nicky Adler (in Leipzig geboren) kann auf eine bewegte Fußballgeschichte zurückblicken. Das Fußball–ABC erlernte er bei Rotation Leipzig, sein Talent wurde entdeckt und 1997 wechselte er nach Probstheida zum VfB Leipzig, wo er alle Nachwuchsmannschaften durchlief. Schon mit 17 Jahren (im Jahre 2003) in der ersten Elf spielend kam er zu Oberliga–Einsätzen und wurde 2005 abgeworben und wechselte zu den Löwen vom TSV 1860 München.

Weiter ist der Lokschen Pressemitteilung zu entnehmen, das Nicky Adler für den 1.FC Nürnberg in der Bundesliga und im UEFA–Cup spielte. Es folgten die Stationen MSV Duisburg, VfL Osnabrück, Wacker Burghausen und SV Sandhausen. Seit 2015 spielte der gebürtige Leipziger beim FC Erzgebirge Aue, wo ihm 2016 der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. Und der Vollblutstürmer schoss in 397 Männer–Pflichtspielen 107 Tore. Für Deutschlands U19– und U20–Nationalmannschaft absolvierte er 15 Länderspiele und schoss 4 Tore.

Der Autor aus Regis–Breitingen meint: Die Verpflichtung Nicky Adler´s ist ein weiterer Baustein bei den Eisenbahnern und blau–gelben Probstheidaern die Offensive zu verstärken. Und das deutet auf „Fahrt frei!“ und Angriff Richtung 3.Liga. Um dieses Ziel besser erreichen zu können gehört auch der Blick zum FC Energie Cottbus. Die Lausitzer wurden in der abgelaufenen Saison 2017/2018 Meister der RL im Nordosten mit großem Vorsprung. Und nun die folgende Relegation mit den Meistern der Regionalligen: Alle im Nordosten hoffen nun, das Energie Cottbus (gegen Weiche Flensburg) erfolgreich spielt und in die 3.Liga aufsteigt.

Die Relegation am 24. und 27.Mai:

Relegation 1: 1.FC Saarbrücken gegen 1860 München

Relegation 2: Krefelder FC Uerdingen gegen SV Waldhof Mannheim

Relegation 3: SC Weiche Flensburg gegen FC Energie Cottbus

Bekanntlich liegt Flensburg im Gebiet des Norddeutschen Rundfunks und der berichtet von Sicherheitsbedenken.

An dieser Stelle ein Glückauf, Glückwunsch an den Kumpelverein, der Zweitligist bleibt. Beim Steigerlied sangen (fast) alle im Stadion mit. Die Relegation zur 2.Bundesliga: Karlsruher SC (Region Baden) gegen FC Erzgebirge Aue (Sachsen) endete 0:0, also torlos. Im Rückspiel, die von Beginn an bis zur letzten Minute stark spielende Wismut mit dem 3:1 Sieg bleibt Zweitligist. Aue und das Erzgebirge bebten, feierten. Auch der Autor (1.FC–Lok–Fan) jubelte. Dreifachtorschütze und Spielentscheider war Sören Bertram. Das Gegentor erzielte Fabian Schleusener. In einen Auer Vereinssong heißt es: Das höchste Gut eines Vereins sind die Fans. Jawohl und das ist auch allgemein zutreffend.

Noch mehr Infos zum Fußball gibt es hier im Leipziger Sportbuzzer, auch zum Adler.

Der Tag der Finals: Chemie träumt vom großen DFB-Pokal, ist einer von vielen bebilderten Berichten des Autors. Er beinhaltet die Landesfinales, das DFB–Pokalfinale und mehr.

Zusammenfassend die bisherigen Neuzugänge und Vertragsverlängerungen beim 1.FC Lok Leipzig genannt, deren erste Elf nun unter Profibedingungen spielt:

Der Kroate Lovro Sindik (26 Jahre, 1,79m, Berliner AK), Kevin Schulze (26 Jahre, Wacker Nordhausen), Lukas Wenzel (19 Jahre, 1.FC Nürnberg), Pascal Pannier (19 Jahre, 1,81m, Hallescher FC) und David Urban (1,85m ZFC Meuselwitz), Stürmer Matthias Steinborn (BFC Dynamo), Stürmer Nicky Adler (32 Jahre, Erzgebirge Aue) und mit Vertragsverlängerung Torwart Benjamin Kirsten, der Sportdirektor und Co.–Trainer Rüdiger Hoppe, Torwart–Trainer Maik Kischko, sowie die Spieler Nils Gottschick, Peter Misch und Maximilian Pommer.

1.FC Lok Leipzig: Der Fußball-Sommerfahrplan steht, der voraussichtliche Fahrplan der Messestädter und des Eisenbahnervereins steht. Hierzu ergänzt: Nach der Sommerpause wird voraussichtlich am 19.Juni im Bruno der Trainingsstart sein. Vom 22. Juni bis 29. Juni fährt die Loksche ins Trainingslager nach Südtirol. Und auf Einladung des Hauptsponsors ETL findet zudem vom 13. Juli bis 20. Juli in Aschersleben ein zweites Trainingscamp statt.

Nicky Adler: "Heute vor 33 Jahren erblickte ich das Licht der Welt in Leipzig. In Leipzig lebt meine Familie, Leipzig ist mein Zuhause. Alle die wissen, was „Zuhause“ sein bedeutet, können den logischen Schritt nun auch beruflich nach Hause zu gehen, sicher nachvollziehen. In meinem neuen/„alten“ Verein, damals noch als VfB Leipzig bekannt, konnte ich meine ersten Schritte im Herrenfußball setzen und nun vermutlich auch die Letzten in meiner Karriere. Ein wirklich schöner Gedanke, der in den letzten Wochen reifte und nun tatsächlich Realität wird. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung noch einmal für die „Loksche“ Fußball spielen zu dürfen. Sowohl Präsident Thomas Löwe, Co–Trainer & Sportdirektor Rüdiger Hoppe und ganz besonders Heiko Scholz haben es möglich gemacht."

Abrunden möchte der Autor aus Regis–Breitingen mit Musik Made in Leipzig: Dorian Black mit „Blau–Gelb“ und Lokruf mit „Immer wieder Probstheida“

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