24. August 2018 / 08:45 Uhr

Lok Leipzig hofft auf geballten Fan-Support gegen Babelsberg

Lok Leipzig hofft auf geballten Fan-Support gegen Babelsberg

Redaktion Sportbuzzer
Djamal Ziane, hier in einer Szene gegen die BSG Chemie, gehörte am Sonntag zu den Torschützen gegen Hertha BSC II.
Djamal Ziane wird gegen Babelsberg zum Kader gehören. © Archiv
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Die Probstheidaer bekommen es am Sonntag mit dem Tabellenzweiten zu tun und setzen dabei auch auf ihnen wohlgesonnene Anhänger.

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Leipzig. Nach dem durchwachsenen Saisonstart will der 1. FC Lok Leipzig in der Tabelle nach oben klettern. Die nächste Chance dazu bietet sich am Sonntag, 15 Uhr, auf heimischem Geläuf. Der Tabellenzweite aus Babelsberg gibt sich die Ehre. Damit es im Bruno-Plache-Stadion mit einem Dreier klappt, hofft der Gastgeber auf die geballte Unterstützung der Fans.

Und die wird es auch geben, ist sich Lok-Coach Heiko Scholz sicher: „Gegen Babelsberg wird keiner pfeifen.“ Der 52-Jährige ist guter Dinge, dass der Funke von Fürstenwalde überspringt – auf Spieler und Anhänger. Das  2:1 in Unterzahl bei Union sei kein schöner Sieg gewesen, aber ein wichtiger für die Moral. Und: „Der Support war überragend.“

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Zum Aufbegehren einiger Dammsitz-Zuschauer beim Heimspiel gegen Aufsteiger Bischofswerda (1:2) räumt Scholz ein, dass die Stimmung tatsächlich „ein Tick zu negativ“ gewesen sei, ohne dass er das als Kritik verstanden haben möchte. „Das ist kein Eventpublikum auf dem Dammsitz. Das sind unsere Fans.“

Zwei Wochen Zwangspause für Krug

Spannend ist die Frage nach der Aufstellung. Lok muss auf einige etablierte Kräfte verzichten. Benjamin Kirsten – seine Rückkehr ist nach wie vor ungewiss –, Pascal Pannier und Robert Berger fehlen verletzungsbedingt, Letzterer wohl bis zum Winter. Kevin Schulze sitzt eine Rotsperre ab.

Besonders schmerzhaft ist der Ausfall von Kapitän Markus Krug. Der Verteidiger hat sich vor dem Test beim FC Blau-Weiß beim Erwärmen einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen und muss zwei Wochen pausieren. Weil zudem unklar ist, ob Abwehrrecke Patrick Wolf nach seiner Leistenzerrung wieder eingreifen kann, planen die Blau-Gelben zweigleisig. Scholz: „Je nachdem, ob Patrick gesund ist oder nicht, spielen wir mit einer Dreier- oder Viererkette.“ Wolf selbst sagt: „Stand jetzt sieht es gut aus.“

So oder so: Lok will offensiv agieren, vor allem über die Außen. Maik Salewski (links) und Nils Gottschick (rechts) könnten diesen Part übernehmen. Denkbar ist auch, dass David Urban auf der linken Seite zum Einsatz kommt. Erfreulich: Djamal Ziane soll wieder zum Kader gehören. Der Angreifer hat zwar noch ein paar Probleme, es handle sich laut Scholz aber nur um Prozente: „Für ein Tor ist Djamal immer gut.“

Matthias Klöppel

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