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Lok Leipzig kassiert unnötige Pleite beim BFC Dynamo

Thomas Fritz
Marc-Frank Brasnic trifft zum 1:0 für den BFC Dynamo. © Matthias Koch

Der 1. FC Lok reist ohne Zählbares aus der Hauptstadt zurück. Nach einem frühen Gegentor und einer schwachen ersten Halbzeit verliert der Regionalligist mit 0:1 beim BFC Dynamo Berlin.

Berlin. Eine frühe kalte Dusche hat den 1. FC Lok beim BFC Dynamo Berlin um ein Erfolgserlebnis gebracht. Schon nach drei Minuten schoss Marc Brasnic die Hauptstädter nach einem Pass von Otis Breustedt in Führung. Breustedt setzte sich nach einem Einwurf gegen drei Gegner an der linken Seitenlinie durch – das war viel zu einfach. Es sollte das einzige Tor des Tages bleiben. Der 1. FC Lok kassierte am 6. Spieltag der Regionalliga Nordost gegen die strauchelnden Berliner schon die dritte Pleite und hängt mit sieben Zählern weiter im Mittelfeld der Tabelle fest.

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Die Probstheidaer zeigten sich nach dem frühen Schock vor 1107 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zwar bemüht. Im Abschluss blieb die Mannschaft von Heiko Scholz, die mit der identischen Aufstellung wie beim 1:1 gegen den SV Babelsberg auflief, aber harmlos. Die beste Chance vergab Ryan Malone kurz vor dem Pausenpfiff, als sein Freistoß aus gut 25 Metern knapp über die Latte strich. Die Berliner hätten nach 26 Minuten erhöhen können, aber Brasnic vergab nach einem schweren Stoppfehler von Innenverteidiger Patrick Wolf frei vor Schlussmann Christopher Hanf sein zweites Tor.

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BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch
BFC Dynamo - 1. FC Lok Leipzig (1:0) © Matthias Koch

In der Pause stauchte der unzufriedene Heiko Scholz seine Männer in der Kabine zusammen, wie Co-Trainer Rüdiger Hoppe verriet. „Wir hatten zu viele Ballverluste im offensiven Drittel. Die müssen wir fest machen und hinten sicherer stehen“, fügte Hoppe hinzu. Mit Sascha Pfeffer und Nicky Adler (für Atici und Sindik) kamen zwei Routiniers aufs Feld.

Die Blau-Gelben zeigten sich sofort viel engagierter. Steinborn verpasste einen Schuss aus spitzem Winkel. Kurz darauf verzog Pfeffer aus der zweiten Reihe. Doch die gefährlicheren Abschlüsse erarbeitete sich erneut der BFC: Brasnic zwang Lok-Hüter Hanf zu einer Glanzparade. In der Folge fand das Geschehen weitgehend in der Berliner Hälfte statt. Der BFC zeigte sich nur noch bei Kontern gefährlich.

Lok ließ in der Offensive weiterhin die letzte Konsequenz vermissen. Adler verpasste einen Flugkopfball nach toller Flanke von Pfeffer (57.), weil ein Verteidiger klärte. Matthias Steinborn trat im Strafraum zweimal über den Ball (65.) Der einschussbereite Nils Gottschick wurde im letzten Moment vom Leder getrennt. Steinborns Kopfball (77.) nach Pfeffer-Flanke flog knapp am Tor vorbei. Der BFC hätte in der Schlussphase noch erhöhen können, doch die Konter wurden schlampig ausgespielt. Zu allem Überfluss erhielt Loks Ryan Malone nach grobem Foulspiel noch die Rote Karte (88.). Lok besaß an diesem Tag nicht die Mittel, um sich von der frühen kalten Dusche zu erholen. Am 12. September (19 Uhr) besteht im Bruno-Plache-Stadion gegen Rot-Weiß Erfurt die Chance auf Wiedergutmachung.

Lok: Hanf – Urban, Zickert, Wolf – Schinke, Malone, Sindik (46. Pfeffer), Gottschick (81. Misch), Salewski – Steinborn, Atici (46. Adler)

Zuschauer: 1107

Tore: 1:0 Brasnic (3.)

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