Meinungen sind meistens zwei verschiedene Paar Schuhe... USER-BEITRAG Meinungen sind meistens zwei verschiedene Paar Schuhe... © Udo Zagrodnik
Meinungen sind meistens zwei verschiedene Paar Schuhe...

Lok Leipzig, Rasenballsport: Das sind zwei Paar Schuhe

Udo Zagrodnik erinnerte sich – im Zusammenhang mit dem Streit um die Einlaufkinder – an einen noch nicht verjährten Wurstskandal aus dem Ruhrpott.

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Regis-Breitingen. Beginnen will der Autor dieser Zeilen mit einem Vorwort: Meinungsfreiheit ist ein großer Begriff, so wie die immer mehr werdenden Medien, hinter denen jeweils jemand steht und (s)einen Stempel aufdrückt. Das mit den Sichtweiten ist manchmal sehr verschieden, auch im Fußball, der rund ist wie die Welt, doch manchmal Ecken und Kanten hat. Aktuell steht der 1. FC Lok Leipzig und seine ehemalige U9, der amtierende Stadtpokalsieger, im Medienlicht und Gewitter, je nach Betrachtungsweise. Auslöser ist die Nichteinlösung eines Gewinns, bei einem Bullenspiel Einlaufkinder zu sein. Dafür freuen sich nun die Kinder (und ihre Eltern) auf ein Fußballwochenende in Mönchengladbach.

Mancher schüttelte da mit dem Kopf, doch das hat auch etwas mit Rivalitäten zu tun. Das haben wir in unserer Leipziger Region mit dem 1. FC Lokomotive und der BSG Chemie Leipzig und den hinzugekommenen Bullen (mit österreicher Wurzel) vor Augen. Mancher hat auch München mit den Bayern und den 1860-Löwen vor Augen, was zwei total verschiedene Welten sind. Man könnte das Ganze fortsetzen.

Würstchen-Streit im Ruhrgebiet

Dazu passt eine mehr oder weniger verjährte Geschichte aus dem Ruhrpott. Zu den Heimspielen von Borussia Dortmund verkaufte man Wurst vom Fabrikanten Clemens Tönnies, der Aufsichtsratschef bei den Königsblauen auf Schalke ist. Davon wussten nur Eingeweihte. Doch dann war die Sache kurz vor einem Revierderby beider Vereine durch einen Tönnis-Versprecher aufgeflogen. Rund 80 000 schwarz-gelbe Heimfans fühlten sich betrogen. So berichteten ein Unternehmen der Telekommunikation davon oder unsere 11 Freunde von der dicken Wurst.

Dazu passen auch die beiden bekannten Fleisch- und Wurstmillionäre aus der Fußballszene. Fleischfürst Tönnies kämpft um sein ... Die armen Reichen oder wie soll man es sonst umschreiben? Doch bleiben wir beim Thema allgemein. Hier sollte auch die Hausadresse, auf der wir uns befinden, zweimal zitiert werden.

Lok-Verbot für Einlaufkinder beim Spiel von RB Leipzig schlägt Wellen ... so berichtete der Sportbuzzer.

An Dienstagen beinhaltet die gedruckte Leipziger Volkszeitung ganzseitig Forum und Leserbriefe zu vielen Themen unserer Gesellschaft. Am 15. August 2017 schreib die Redaktion zu den ausgewählten Fußballzuschriften diverse Anmerkungen: „Wir sind uns bewusst, dass das Thema Fußball in Leipzig viele Emotionen freisetzt. Die verbalen Polarisierungen nehmen wir sportlich. Mit dem Ziel eines breiten Leserbrief-Spektrums werden wir deshalb weiter viele unterschiedliche Meinungen veröffentlichen. Von einer Steuerung im Sinne von pro RB, pro Lok oder pro Chemie halten wir generell nichts.“

Bei allem Hin uns Her möchte der Autor dieser Zeilen an dieser Stelle etwas Positives einfügen: Rote Bullen am Leipziger Stadiondach verschwunden... Im Bericht erklärt die Redaktion des Leipziger Sportbuzzers die Werberegeln der UEFA, des Europäischen Fußballverbandes. Mancher hat schon mal davon gehört, mancher noch nicht, andere wurden daran erinnert. Doch für den Autor dieser Zeilen (1958 im Zeichen des Löwen geboren) war hier etwas anderes interessanter. Die Macher kramten im Archiv und veröffentlichten Fotos vom Bau des ursprünglichen Zentralstadions, das Stadion der 100 000, das vor sechs Jahrzehnten seine Weihung hatte. Bis in die Gegenwart erlebte es querbeet viele große Sportereignisse von Fußball bis Sportfesten, Feldhandball, Leichtathletik und mehr. Da war auf der Dammkrone das Sportmuseum. Heute sind dessen geschichtsträchtige Inhalte eingelagert und verschlossen.

Doch mit meinem Kommentar ist noch nicht ganz Schluss. Hier geht’s nämlich zur Lokschen Schichtweite. Außerdem nicht verpassen: Am Wochenende wird wieder gegen den Ball getreten. Es wird Fußball gespielt, von der Bundesliga die Schienen runter gefahren bis in die Kreise, so nach dem Motto: Fairness voran und die Kirche im Dorf lassen, auch wenn es manchmal zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Der Autor ist auch dabei. Bei Pleißestädter Pflegearbeiten kann man es finden.

Region/Leipzig RasenBallsport Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig II (E-Junioren) SV Regis-Breitingen

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