12. August 2018 / 16:39 Uhr

Lok Leipzig siegt mit Glück und Moral in Fürstenwalde

Lok Leipzig siegt mit Glück und Moral in Fürstenwalde

Redaktion Sportbuzzer
Erzielte eines der beiden Tore für den 1. FC Lok Leipzig: Ryan Malone (1:0). (Archivbild)
Erzielte eines der beiden Tore für den 1. FC Lok Leipzig: Ryan Malone (1:0). (Archivbild) © Thomas Kube
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Nach 0:1-Rückstand setzt sich die Scholz-Elf in Unterzahl noch 2:1 durch. Ryan Malone und Nils Gottschick sorgen für die Tore.

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Fürstenwalde. Der 1. FC Lok Leipzig hat sich am vierten Spieltag der Regionalliga Nordost den zweiten Sieg erkämpft. Lange Zeit sah es auch beim Tabellenletzten Union Fürstenwalde nicht gut aus, aber am Ende drehten die Blau-Gelben den 1:0-Vorsprung der Gastgeber mit etwas Glück und toller Moral in einen 2:1-Sieg.

Lok-Trainer Heiko Scholz baute im Vergleich zu den beiden Niederlagen bei Viktoria Berlin und gegen den Bischofswerdaer FV auf drei Positionen um: Käpt’n Markus Krug war für Peter Misch in der Abwehrreihe an Bord, Maik Salewski rückte für Sascha Pfeffer auf die rechte Außenbahn und Lovro Sindik vertrat den verletzten Robert Berger, der mit einem Bänderriss im Fuß wohl bis zur Winterpause ausfallen wird.

Lok agierte von Beginn an offensiv und kämpferisch, bekam aber nach 14 Minuten den größtmöglichen Nackenschlag, als Fürstenwaldes Gian Luca Schulz Lok-Keeper Christopher Hanf mit einem schönen Heber überwand. Kurios: Schulz war eigentlich gar nicht für die Anfangself vorgesehen, rückte nur in die Startformation, weil Kollege Andor Bolyki sich bei der Erwärmung verletzt hatte. Auch danach war Lok weiterhin bemüht, konnte bis zur Pause aber weder etwas Zählbares noch größere Chancen vorweisen.

Lok dreht erst gegen Ende auf

Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit zunächst nichts: Lok agierte weiterhin feldüberlegen, Fürstenwalde lag in Lauerstellung – beide Teams jedoch ohne zwingende Möglichkeiten. Der nächste Nackenschlag für Lok folgte in der 61. Minute: Neuzugang Kevin Schulze wurde gefoult, ließ sich zu einem Stoß gegen seinen Gegenspieler hinreißen – folgerichtig die Rote Karte und Schulze durfte den vorzeitigen Gang unter die Dusche antreten. Mit einem Treffer und einem Tor im Rückstand sah es nun nicht gut aus für die Loksche, die dritte Niederlage in Folge drohte – trotz diesmal großartiger Unterstützung von den Rängen durch die etwa 250 Lokfans.

Aber dann drehten die Blau-Gelben auf und damit die Partie. Erst verwandelte Ryan Malone nach Foul an Matthias Steinborn sicher den fälligen Foulelfmeter (73.). Zehn Minuten später war es dann der eingewechselte Nils Gottschick, der aus spitzem Winkel zum 2:1 (83.) traf.

Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen in vier Partien sieht die bisherige Lok-Bilanz gemischt aus. Am kommenden Wochenende ist erst einmal Pause, weiter geht es am Sonntag, 26. August (15 Uhr) daheim gegen den Tabellenzweiten SV Babelsberg – dann will der 1. FC Lok wieder Moral zeigen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.

Carsten Muschalle

LOK: Hanf – Krug (74. Misch), Zickert, Urban – Schulze, Malone, Schinke, Sindik (61. Gottschick) – Salewski), Atici (81. Adler), Steinborn.

TORE: 1:0 Schulz (14.), 1:1 Malone /73./Foulelfmeter), 1:2 Gottschick (83.).

Zuschauer: 724.

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