01. August 2018 / 09:01 Uhr

Lok Leipzigs Benny Kirsten: „Ich muss einfach Geduld haben“

Lok Leipzigs Benny Kirsten: „Ich muss einfach Geduld haben“

Redaktion Sportbuzzer
Benjamin Kirsten kann beim 1. FC Lok Leipzig derzeit nicht ins Geschehen eingreifen.
Benjamin Kirsten kann beim 1. FC Lok Leipzig derzeit nicht ins Geschehen eingreifen. © André Kempner
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Der Keeper der Probstheidaer fehlte zum Ligaauftakt gegen Meuselwitz wegen einer Verletzung. Wie lange er ausfallen wird, ist bisher nicht abzusehen.

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Leipzig. Verwunderung herrschte im Bruno-Plache-Stadion, als die Mannschaft des 1. FC Lok Leipzig am Samstag gegen den ZFC Meuselwitz ohne Stammtorhüter Benny Kirsten auflief. Der Grund dafür machte schnell die Runde: Kirsten fehlte verletzungsbedingt.

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Freiwillig würde Trainer Heiko Scholz wohl nicht auf seinen zweitligaerfahrenen Routinier im Tor verzichten, der als Kommandogeber für seine Vorderleute extrem wichtig ist und neben seiner Torwart-Technik auch über sehr gute fußballerische Fähigkeiten verfügt. „Benny hat seit dem Test gegen den Halleschen FC vor einer Woche Probleme mit dem Knie“, erklärte Heiko Scholz nach dem Spiel, „in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt haben wir ihm dann für die Woche trainingsfrei gegeben – in der Hoffnung, dass es besser wird.“ Wurde es aber nicht. So musste Ersatzkeeper Christopher Hanf einspringen, was einigen Lok-Fans Sorgen bereitet haben könnte, denn in der vergangenen Saison agierte der beim Halleschen FC ausgebildete und im Sommer 2017 aus Neustrelitz nach Leipzig gewechselte Torhüter bei seinen insgesamt sieben Pflichtspieleinsätzen nicht immer glücklich.

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Beim 3:0-Sieg gegen den ZFC Meuselwitz gelang Hanf jedoch eine fast tadellose Leistung. Spätestens in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zeigte er, warum sein Vertrag kürzlich um ein Jahr verlängert wurde. Fabian Raithel stürmte alleine aufs Lok-Tor zu, die 2914 Zuschauer im Plache-Stadion hielten den Atem an und rechneten wohl damit, dass der Ball gleich im Tor einschlägt. Aber Hanf sprintete im richtigen Moment aus seinem Kasten heraus und entschärfte die Situation.

Rückkehr ist unklar

„Da hat Christopher Hanf uns gerettet“, befand Heiko Scholz anschließend in der Pressekonferenz, „sonst hätte das Spiel ganz anders ausgehen können.“ Auch in der zweiten Halbzeit zeigte Hanf einige gute Paraden und wurde somit einer der Garanten des überzeugenden Saisonauftakts.

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Bei Benny Kirsten bestätigte sich indes der erste Verdacht, dass der bereits einmal gerissene Meniskus im Knie wieder Auslöser sein könnte, nicht. Vielmehr wurde nach nochmaliger Untersuchung festgestellt, dass ein gereizter Nerv die Ursache ist. „Aufgrund dessen habe ich Probleme bei der motorischen Ansteuerung und der Belastbarkeit des Knies“, erklärt Kirsten.

Heißt also: Alles nicht so schlimm, aber auch nicht alles gut – denn wann er wieder einsatzfähig sein wird, bleibt unklar: „Ich bin jetzt in der Reha, will nichts überstürzen oder erzwingen. Ich muss einfach Geduld haben, denke von Woche zu Woche.“ Sollte Kirsten ausfallen – was für die Auswärtspartie bei Viktoria Berlin am Freitag sehr wahrscheinlich ist: Christopher Hanf steht bereit.

Carsten Muschalle

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