23. August 2018 / 15:26 Uhr

Lok Leipzigs Ronny Surma: In neuer Rolle gegen die alte Liebe

Lok Leipzigs Ronny Surma: In neuer Rolle gegen die alte Liebe

Mirko Jablonowski
Ex-Babelsberger beim 1. FC Lok Leipzig: Matthias Steinborn, Ronny Surma und Lovro Sindik (v.l.).
Ex-Babelsberger beim 1. FC Lok Leipzig: Matthias Steinborn, Ronny Surma und Lovro Sindik (v.l.). © Privat
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Regionalliga Nordost: Der 30-Jährige empfängt als Athletik-Trainer des 1. FC Lok Leipzig seinen Ex-Verein SV Babelsberg 03.

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Wenn Fußballer Ronny Surma an seine vier Jahre beim SV Babelsberg 03 zurückdenkt, gerät er regelrecht ins Schwärmen. In 103 Punktspielen trug der gebürtige Dresdner von 2008 bis 2012 das Trikot des Kiezvereins, mit dem er 2010 in die 3. Liga aufstieg. „Das waren sensationelle Jahre. Wir hatten eine geile Mannschaft. Zu vielen Jungs von damals habe ich noch immer viel Kontakt“, sagt Surma und nennt exemplarisch Marian Unger, Matthias Rudolph und Sebastian Rauch. „Das ganze Umfeld und die Stadt Potsdam an sich – das war einfach schön und hat gut gepasst.“

Nicht so passend war sein Abschied. Dass Neu-Trainer Christian Benbennek nicht mehr auf ihn setzt und sein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, habe er auf der Homepage des Vereins gelesen und bis heute kein einziges Mal mit dem Nachfolger von Dietmar Demuth gesprochen. „Die Quittung dafür hat er schnell bekommen“, meint Surma und verweist auf den Abstieg der Babelsberger aus der 3. Liga in die Regionalliga Nordost 2013.

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Nun gastieren die Filmstädter am Sonntag (15 Uhr) in der Regionalliga bei den Lok-Kickern, denen sich der 1,88 Meter große Defensivakteur Surma im Januar 2015 anschloss. Trotz des Aufstiegs aus der Oberliga 2015/16 war es für Surma keine einfache Zeit. „Ich hatte zwei Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule“, erklärt der Rechtsfuß, der den kompletten Nachwuchs der SG Dynamo Dresden durchlief.

In den vergangenen Spielzeiten musste er mit Beschwerden im Rücken- und Nackenbereich immer wieder pausieren und hat dabei ein Stück weit die „Lust und Freude am Fußball verloren“. Da Lok-Trainer Heiko Scholz ihn als Mensch und Typ aber dennoch sehr schätze und gerne weiter im Verein haben wollte, verstärkt er seit Juli das Trainerteam und macht zusammen mit den Ex-Babelsbergern Marian Unger und Robert Paul die Trainer-B-Lizenz. Neben seiner neuen Tätigkeit als Co- und Athletiktrainer wird er als „Standby-Profi“ einspringen, wenn die personelle Situation in der Mannschaft es erfordert. „Ich bin sehr dankbar, dass der Verein diese Stelle für mich geschaffen hat und habe viel Spaß an der neuen Herausforderung. Trotzdem bin ich spielberechtigt und einsatzbereit.“

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Die Trainingseinheiten verfolgt er aber vor allem von der Seitenlinie, stand beim jüngsten 7:1-Testspielerfolg gegen Blau-Weiß Leipzig aber 90 Minuten auf dem Feld. Aufgrund der angespannten Personallage beim Team um die Ex-Babelsberger Matthias Steinborn und Lovro Sindik sei er aktuell näher am Kader dran, als ihm eigentlich lieb sei.

Dass er gegen den SVB, der personell aus dem Vollen schöpfen kann und mit drei Siegen aus vier Spielen stark in die Saison gestartet ist, in der Startelf steht, ist aber wohl ausgeschlossen. Das Duell gegen seinen „spielstarken“ Ex-Verein, gegen den im vergangenen April mit 2:4 verloren wurde, beobachtet Surma also von seiner neuen Rolle an der Seitenlinie.

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