08. November 2018 / 19:05 Uhr

Lok Leipzigs Sascha Peffer: "Die Wende hat vor zwei Wochen angefangen und muss so weitgehen!"

Lok Leipzigs Sascha Peffer: "Die Wende hat vor zwei Wochen angefangen und muss so weitgehen!"

LVZ
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Lok Leipzigs Sascha Pfeffer fordert gegen Hertha BSC II eine konzentrierte Leistung. 
Lok Leipzigs Sascha Pfeffer fordert gegen Hertha BSC II eine konzentrierte Leistung.  © Christian Modla
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Der 1. FC Lok Leipzig empfängt am Sonntag die zweite Mannschaft Hertha BSC und möchte ich mit einem Sieg Richtung Tabellenmittelfeld schieben. 

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Leipzig. Was haben Karl Mays Winnetou und der VfB/1. FC Lokomotive Leipzig gemeinsam? Es ist das Jahr 1893 – Gründungsjahr des VfB und das Erscheinungsdatum der weltberühmten Romane. 125 Jahre ist das nun her. Und obwohl der Verein in Leipzig-Probstheida gerade schwierige Zeiten durchlebt, muss dieses Jubiläum natürlich gebührend gefeiert werden. Coach Björn Joppe erinnert sich an den 3:1-Sieg im November 1985 vor 18 000 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion gegen den AC Mailand. Er erhofft sich „eine ähnliche Stimmung“.

Viele Berührungspunkte hatte er aber vor seinem Engagement in Probstheida mit dem 1. FC Lok nicht. „Ich komme aus dem Westen. Da sind wir zwar jedem ein Begriff, aber viel mitbekommen haben wir früher nicht vom Leipziger Fußball.“

Angesichts des Heimspiels am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Tabellendritten Hertha BSC II steht die Frage: Bringt das Jubiläum vielleicht sogar eine Zusatzmotivation für die Regionalliga-Mannschaft? „Nee“, lautet die klare Antwort von Mittelfeldspieler Sascha Pfeffer. „Wir haben den kompletten Fokus auf den Sonntag gelegt und wollen die negative Entwicklung der letzten Wochen unbedingt stoppen. Die Wende hat vor zwei Wochen angefangen und muss so weitgehen! Alles andere ist uns zurzeit egal – es zählt nur das Sportliche.“

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Trotzdem ist sich der 32-Jährige der großen Tradition bewusst. „Ich habe immer bei Vereinen gespielt, die eine lange Vita haben. Deswegen habe ich mich auch für einen Wechsel zu Lok entschieden“, so der gebürtige Hallenser, der neben dem HFC auch schon für den Chemnitzer FC und die SG Dynamo Dresden auflief.

Den ersten Kontakt zum 1. FC Lok hatte Sascha Pfeffer beim Zocken auf dem Computer. „Ich habe immer Fußball-Manager mit Leipzig gespielt. Das war schon geil, da habe ich auch mal eine Nacht durchgezockt“, erzählt er lachend.

Am Samstag wird auf jeden Fall nicht durchgezockt – und trotz Festivitäten auch nicht durchgefeiert. „Es werden um die zehn Spieler erscheinen, aber auch nach dem Buffet gegen 20 Uhr wieder gehen“, verrät Geschäftsführer Martin Mieth. Ganz zur Freude von Björn Joppe. Er braucht ein fittes Team am Sonntag. Sein Ziel bis zur Winterpause: „Über dem Abstiegsstrich stehen. Dann können wir im Januar einen Neustart hinlegen!“

Anton Kämpf

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