04. September 2018 / 17:05 Uhr

Lok Potsdam tritt mit sechs Ex-Bornimern zum Derby an

Lok Potsdam tritt mit sechs Ex-Bornimern zum Derby an

Stephan Henke
Trug früher das Trikot der SG Bornim und läuft jetzt für den ESV Lok Potsdam auf: Benny Cersovsky.
Trug früher das Trikot der SG Bornim und läuft jetzt für den ESV Lok Potsdam auf: Benny Cersovsky. © Verein
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Landesklasse West: Potsdamer Vereine haben Duell auf Donnerstag vorgezogen.

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Vorgezogenes Derby am Donnerstagabend: Lok Potsdam empfängt um 19 Uhr die SG Bornim zum Lokalduell auf dem Lok-Platz an der Glienicker Brücke. Eigentlich hätte das Duell erst am letzten Spieltag vor der Winterpause steigen sollen.

"Am 15. Dezember ist es in der Regel nicht mehr ganz so warm, da hätten wir wahrscheinlich auf Kunstrasen gespielt. Deshalb haben wir Mike (Trainer Lok Potsdam, Anm. d. Red.) gefragt, ob wir die Partie vorziehen können", erzählt Bornim-Trainer Janko Müller. Zusätzlich wurde auch noch das Heimrecht getauscht, so dass nun Lok Potsdam der erste Gastgeber ist.

Wobei einige Lok-Spieler auch den Bornimer Platz gut kennen, insgesamt sechs ehemalige Bornim-Spieler stehen im Kader von Trainer Mike Weißfuß. Daniel Wolfram und Ronny Werner komplettieren seit der laufenden Saison das halbe Dutzend um Benny Cersovsky, Tom Möller, Clemens Mantei und Fabian Klennert.

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Und noch jemand kennt die SG Bornim sehr gut: Lok-Trainer Mike Weißfuß hat jahrelang für den Kontrahenten gespielt und stand dort auch schon an der Seitenlinie. Aktuell läuft er noch ab und an in der Ü40 der Bornimer auf. Trotzdem bescheinigt Weißfuß, dass zur ersten Männermannschaft "nicht mehr wirklich eine Beziehung besteht" und es gegen die alten Farben "kein besonderes Spiel" mehr sei.

"Dafür haben wir jetzt zu häufig gegen sie gespielt", so der Coach. Mit einem Punkt und noch ohne eigenes Tor nach zwei Spielen haben die Lokomotiven auch durchaus andere Baustellen. "Wir müssen den absoluten Fehlstart verhindern. Die Situation ist neu für die Mannschaft", so Weißfuß, dem besonders die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor "Bauchschmerzen" bereite.

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"Durch die Abgänge von Marten Strehl und Mike Weißfuß jr. bei Lok begegnen wir uns spielerisch, glaube ich, auf einem ganz ähnlichen Niveau, sonst wären sie stärker", sagt Bornims Coach Janko Müller, der aus einer abwartenden Position das Spiel angehen will.

"Lok ist jetzt nicht so gut aus den Startlöchern gekommen, trotzdem wird das eine schwere Geschichte. Aber unserer Ausgangsposition ist vielleicht etwas leichter, weil wir einen Punkt mehr haben und auswärts schon gegen eine starke Mannschaft (1:1 beim VfB Trebbin am 1. Spieltag, Anm. d. Red.) mitgehalten haben", schätzt Müller, der sich das Traineramt mit Mathias Alex teilt, ein.

Aus der Derbysituation ergebe sich eh eine besondere Motivation. "Bei solchen Spielen geht es ja viel um die Mentalität. Da insgesamt sechs ehemalige Bornimer bei Lok spielen, sollte bei uns genug Motivation vorhanden sein", sagte Müller.

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