Mit 4:2 setzte sich die U14 des 1. FC Lok Leipzig gegen den Döbelner SC durch. USER-BEITRAG Mit 4:2 setzte sich die U14 des 1. FC Lok Leipzig gegen den Döbelner SC durch. © 1. FC Lok Leipzig Nachwuchs
Mit 4:2 setzte sich die U14 des 1. FC Lok Leipzig gegen den Döbelner SC durch.

Loks U14 erkämpft sich Sieg gegen Döbelner SC

Spiel auf Augenhöhe wird durch Doppelschlag entschieden

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Leipzig. Die U14 des 1. FC Lok Leipzig setzte sich in einem Spiel auf Augenhöhe gegen den Zweitplatzierten der Landesliga Nord, den Döbelner SC, mit 4:2 durch. Durch diesen Sieg kletterten die Probstheidaer in der durch offene Partien verzerrten Tabelle auf Platz vier.

Zwei merkwürdige Spiele hatte Trainer René Hoffmann zuletzt von seinen Jungs gesehen: Gut, teilweise schön gespielt, wenige Chancen zugelassen und trotzdem nur ein Punkt. Das Ziel der letzten Trainingseinheiten war es, seine Mannschaft: „...wieder eine positive Richtung einschlagen...“ zu lassen. Im Gespräch versuchte man, die Ergebnisse gegen Oschatz und Olympia wegzuschieben. Die Spieler wußten, dass sie sich gegen Döbeln strecken mußten. „Die stehen nicht umsonst da oben, sind eine kompakte Truppe, ein richtig guter 2002er Jahrgang.“, bemerkte Trainer Hoffmann.

Mit Spielbeginn zahlte sich aus, dass die Blau-Gelben im Training noch einmal speziell das Zweikampfverhalten und lange Einwürfe trainiert hatten. Die Leipziger traten mit einem klaren 4-4-2 an und wollten über ein permanentes Pressing, Döbeln nicht ins Spiel kommen lassen. Vor allem galt es die schnellen Außen der Gäste nach innen zu lenken und dort mit den 6ern in Überzahl zu zupacken und Bälle erobern zu können. Die erste Halbzeit bot allerdings spielerisch noch nicht so viel Herausragendes, wozu auch der Platz sein Übriges beitrug. Wille und Einstellung, bissige, aber faire Zweikämpfe auf beiden Seiten bestimmten das Geschehen. Besonders die Probstheidaer zeigten eine völlige andere Körpersprache und Kommunikation auf dem Platz als in den letzten Spielen. In der 20. Minuten belohnten sich die Gastgeber mit dem Führungstor als der Probstheidaer Stürmer mit Ruhe und seiner Fußinnenseite vor dem Torhüter agierte und jenen gegen dessen Laufrichtung ausgeguckte.

Die hoch motivierten Gäste hielten aber gegen und egalisierten die Führung acht Minuten später. Beiden Mannschaften merkte man an, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. Die Blau-Gelben steigerten sich in der zweiten Halbzeit aber auch spielerisch. Dies lag auch Agieren des erstmalig eingesetzten 2002er Spielers, der viel dazu beitrug: Sein Nachsetzen an der Grundlinie, sein Blocken bei den Ecken ließ die Probstheidaer das Spiel auf Augenhöhe zu ihrem Vorteil gestalten. Die Kombinationen funktionierten nun und erneut gingen die Gastgeber in Führung (43.). Doch die Döbelner schlugen nach einem schönen Spielzug und einem Schnittstellenpass zurück (46.). Bemerkenswert nach dieser Szene war das Fair-Play des Döbelner Stürmers, der sich bei Leipziger Torhüter entschuldigte, den er bei Torschuss auch mit traf. Ein viel zu selten gesehenes und lobenswertes Verhalten!

Die Gastgeber bewiesen aber in den verbleibenden Minuten wieder die Durchschlagskraft der Hinrunde, erspielten sich Torchancen und zogen mit einem Doppelschlag (53./55.) auf 4:2 davon. Das vierte Tor brachte die Vorentscheidung und stellte letztlich den Sieg dar, obwohl die Döbelner nicht aufsteckten, sich aber keine nennenswerte Großchance mehr erarbeiten konnten.

„Auf alle Fälle!“, antwortete Trainer Hoffmann auf die Frage, ob er zufrieden sei. Heute hätten beiden gewinnen können und Döbeln hatte sich bestimmt mehr ausgerechnet. Einstellung, Wille, Körpersprache-dies wollte man als Trainer heute sehen. Die Mannschaft muss sich nach Änderungen im Team, der Umstrukturierung neu finden. Mit einer starken Teamleistung habe sich die Mannschaft einen wertvollen Sieg erkämpft und erfahren, dass man sich auch als junger Jahrgang Respekt gegen ältere Spieler erarbeiten kann. Diese Erkenntnis wird gegen den nächsten Gegner, den Tabellenersten Rotation, auch zur Anwendung kommen müssen, von denen bekannt ist, dass sie ihre physische Überlegenheit bewußt und gezielt einzusetzen wissen. Es ist ein interessantes Spiel zu erwarten, da sowohl Trainer als auch Spieler von Rotation dem erkämpften Sieg der U14-Junioren des 1\. FC Lok als Beobachter beiwohnten.
Region/Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig 2 (C-Junioren) Döbelner SC 02/90 (C-Junioren) 1. FC Lokomotive Leipzig 2-Döbelner SC 02/90 (26/03/2017 12:30) C-Junioren Landesklasse Sachsen Nord ugccontent

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