23. September 2018 / 07:34 Uhr

Loris Karius: So denke ich über meine Final-Patzer gegen Real Madrid und Sergio Ramos

Loris Karius: So denke ich über meine Final-Patzer gegen Real Madrid und Sergio Ramos

Redaktion Sportbuzzer
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Nur gucken, nicht anfassen: Loris Karius war die tragische Figur beim Finale der Champions League in Kiew.
Nur gucken, nicht anfassen: Loris Karius war die tragische Figur beim Finale der Champions League in Kiew. © imago/Sven Simon
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Mit zwei schweren Fehlern war Loris Karius am Ende entscheidend mitverantwortlich für die Niederlage des FC Liverpool im Finale der Champions League gegen Real Madrid. Nun hat er sein Schweigen gebrochen.

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Wie geht es Loris Karius nach der Final-Schmach von Kiew? Der deutsche Torwart war die tragische Figur des Champions-League-Finales zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool: Karius langte aufseiten der Engländer gleich zweimal krass daneben und war so ein entscheidender Faktor für den dritten Triumph der Spanier in Folge. Inzwischen ist Karius zu Besiktas Istanbul gewechselt und sprach im Interview mit der Bild am Sonntag erstmals ausführlich über seine schweren Fehler und die Zeit danach.

Internationale Pressestimmen zur Final-Diagnose von Loris Karius

Liverpool-Torwart Loris Karius hatte es in den vergangenen Wochen nicht leicht, die Presse nimmt ihn nun aber in Schutz.  Zur Galerie
Liverpool-Torwart Loris Karius hatte es in den vergangenen Wochen nicht leicht, die Presse nimmt ihn nun aber in Schutz.  ©
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„Ich habe die ganze Saison ziemlich konstant gespielt, deswegen kann man es vielleicht so sagen: Unter normalen Umständen kann ich mir die Fehler nicht erklären“, sagte der 25-Jährige, der nach Istanbul wechselte, weil Liverpool den Brasilianer Alisson Becker an seiner statt verpflichtete. „Ich bin in einem Alter, in dem ich unbedingt spielen will“, sagte der Ex-Mainzer. Sein letztes großes Spiel für die „Reds“ bleibt so das Finale von Kiew.

„Es war keine Flucht aus Liverpool“

Wie kam es zu den Fehlern? Vor dem 0:1 rammte Sergio Ramos Karius den Ellenbogen ins Gesicht. Ärzte glauben, dass Karius’ Sichtfeld dadurch eingeschränkt war und er eine Gehirnerschütterung davontrug. „Ich weiß nicht, ob es Absicht war. (…) Das kann nur einer wissen: Sergio Ramos. Ich bin zu Boden gegangen, habe mir gedacht: ‚Was ist denn jetzt los?‘ Ich hatte Adrenalin im Blut und dachte nur ans Weiterspielen.“ Ramos spottete nach dem Finale über Karius: „Sie behaupten, ich hätte den Torhüter absichtlich ausknocken wollen…“

Als Ausrede will der Torwart das aber nicht gelten lassen. „Ich kann es nicht mehr rückgängig machen. Ich wusste: Ich muss mich wieder aufraffen und kann mich nicht verbuddeln und nur mit der Vergangenheit beschäftigen.“ Mit Jürgen Klopp, der ihn nach dem Endspiel erst lobte und dann doch an Besiktas abgab, habe es keine Reibereien gegeben, sagte Karius. „Ich habe kein Problem mit Jürgen Klopp. Wir haben ein gutes Verhältnis, er hat mich aus Mainz geholt. Mir hat niemand gesagt, dass ich gehen soll, es war keine Flucht aus Liverpool.“

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