12. Juli 2018 / 15:21 Uhr

Löst der „Siegertyp“ das Linksverteidiger-Problem des VfL Wolfsburg?

Löst der „Siegertyp“ das Linksverteidiger-Problem des VfL Wolfsburg?

Tim Lüddecke
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Felix Uduokhai kann beim VfL Wolfsburg auch auf der Linksverteidiger-Position spielen
Felix Uduokhai kann beim VfL Wolfsburg auch auf der Linksverteidiger-Position spielen © Boris Baschin / dpa
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Felix Uduokhai wurde eigentlich als Innenverteidiger verpflichtet, Trainer Bruno Labbadia könnte ihn von seiner Lieblingsposition nach außen verschieben.

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Bernardo? Wechselte nach England anstatt nach Wolfsburg. Juan Bernat? Steht (noch) beim FC Bayern unter Vertrag. Und der VfL? Ist nach wie vor auf der Suche nach einem Spieler, der die Vakanz auf der Position des Linksverteidigers ausfüllt. Findet sich nun vielleicht sogar eine interne Lösung? Mit Felix Uduokhai gäbe es zumindest jemanden im Kader, der das könnte – und aktuell von Trainer Bruno Labbadia dafür getestet wird.

In Baunatal, beim 7:0-Sieg gegen den KSV, bot er ihn von Beginn an hinten links auf. Schon in der Relegation gegen Kiel musste Uduokhai aus verletzungsbedingten Gründen auf dieser Position ran. „Da hat er es sehr gut gemacht“, erinnert sich Labbadia – und erklärt offen: „Felix ist ein Thema für die Linksverteidigerposition.“ Der Coach versucht, den Linksfuß bereits in dieser Rolle „zu schulen“. Denn: „Wenn wir es in der Vorbereitung nicht machen, wann dann?“ Im Ernstfall werde es immer wieder mal Situationen geben, „wo wir improvisieren müssen.“ Man denke nur mal an die abgelaufene Saison...

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Uduokhai selbst findet seinen neuen Nebenjob bislang noch „etwas ungewohnt – aber ich komme ganz gut zurecht“. Die Aufgaben seien auf jeden Fall andere als innen, dort, wo er sich eigentlich sieht. „Ich spiele jetzt schon seit Jahren als Innenverteidiger, und das ist auch meine Lieblingsposition“, lässt er wissen. Wobei: Bei Ex-Klub 1860 München habe er auch mal als linker Verteidiger gespielt, in der U 15, später sogar als Linksaußen, offensiv, in der U 17. Das Anforderungsprofil für die Position kennt Uduokhai zumindest schon mal. „Man muss mehr nach vorn machen“, erklärt er.

Dass es auf der Linksverteidiger-Position eventuell bessere Aussichten auf einen Stammplatz gibt, als im mit sechs Kandidaten (Uduokhai, Brooks, Bruma, Knoche, Tisserand, Jaeckel) überbesetzten Zentrum? Unerheblich. „Wie der Trainer das sieht, wer wann wo spielt – da mache ich mir keinen großen Kopf“, sagt Uduokhai. Ebenso wenig wie über die noch geplante Verpflichtung eines Linksverteidigers. „Es ist nicht meine Rolle, da reinzureden.“

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