06. Dezember 2018 / 17:49 Uhr

Matthäus kritisiert Uli Hoeneß: Boss des FC Bayern "sollte weniger über Fußball reden"

Matthäus kritisiert Uli Hoeneß: Boss des FC Bayern "sollte weniger über Fußball reden"

Redaktion Sportbuzzer
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Lothar Matthäus fordert von Uli Hoeneß, dass der Bayern-Präsident sich aus dem sportlichen Betrieb heraushalten soll.
Lothar Matthäus fordert von Uli Hoeneß, dass der Bayern-Präsident sich aus dem sportlichen Betrieb heraushalten soll. © imago/Sportfoto Rudel/DeFodi
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Bayern-Legende Lothar Matthäus wünscht sich von den Bayern-Bossen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge mehr Zurückhaltung. In einem Interview bekräftigte der Rekordnationalspieler nun, was genau er damit meint.

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Beim FC Bayern München geht es weiter hoch her: Nach dem öffentlichen Streit von Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit Klub-Legende Paul Breitner und der turbulenten Jahreshauptversammlung meldet sich nun Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zu Wort - mit einer Spitze gegen Hoeneß. Der mächtige Vereinsboss solle sich stärker auf seinen Aufgabenbereich fokussieren, fordert Matthäus in einem Interview mit Spox und Goal und legt damit den Finger in eine offene Wunde.

Nach Hoeneß-Aussage: Wie gut ist der Kader des FC Bayern wirklich?

Bayerns Präsident Uli Hoeneß behauptete auf der bizarren Wut-PK, im Kader des Rekordmeisters würden sich 16, 17 Weltklasse-Spieler tummeln. Der <b>SPORT</b>BUZZER macht den Faktencheck - hat Hoeneß recht? Zur Galerie
Bayerns Präsident Uli Hoeneß behauptete auf der bizarren Wut-PK, im Kader des Rekordmeisters würden sich "16, 17 Weltklasse-Spieler" tummeln. Der SPORTBUZZER macht den Faktencheck - hat Hoeneß recht? ©
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Immer wieder hatte der Präsident, der früher Spieler und Manager des FCB war, sich in den vergangenen Wochen in den sportlichen Bereich eingeschaltet. Besonders pikant wurde es, als Hoeneß Trainer Niko Kovac öffentlich ein Ultimatum für das Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon ausstellte. Der Präsident musste für seine gesteigerte Präsenz zuletzt auch Kritik einstecken - auch aus dem eigenen Fanlager. Für Matthäus schadet Hoeneß' Omnipräsenz den Zielen der Münchner. "Normalerweise muss ein Präsident 'nur' den Klub repräsentieren. Er redet viel über Fußball, das ist nicht sein Aufgabenbereich", sagte der 57-Jährige.

"Weniger ist in der aktuellen Situation mehr"

Hoeneß müsse lernen, seine Rolle als Klubrepräsentant zu akzeptieren und sich stärker aus sportlichen Entscheidungen zurücknehmen, sagte Matthäus. Auch wenn er "kein normaler Präsident" sei, sollte er stattdessen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Trainer Niko Kovac das Feld überlassen, wenn es um die Bundesliga-Mannschaft geht. "Ich denke, weniger ist in der aktuellen Situation mehr."

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Schon in der TV-Sendung Sky90 hatte Matthäus Hoeneß und Rummenigge kritisiert. "Die Medien sind nicht schuld, sondern die Aussagen des FC Bayern. Es wird Zeit, dass man sich zurückhält. Lieber mal die Schnauze halten, gar nichts sagen - auch wenn man sich ungerecht behandelt fühlt", meinte Matthäus, der von 1984 und 1988 sowie von 1992 bis 2000 für die Bayern spielte.


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