08. Juli 2018 / 16:04 Uhr

Doppelmoral-Debatte: Lothar Matthäus erklärt seine Fotos mit Wladimir Putin

Doppelmoral-Debatte: Lothar Matthäus erklärt seine Fotos mit Wladimir Putin

Redaktion Sportbuzzer
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Lothar Matthäus (r.) am 28. Juni in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (M.) und FIFA-Boss Gianni Infantino (l.).
Lothar Matthäus (r.) am 28. Juni in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (M.) und FIFA-Boss Gianni Infantino (l.). © dpa
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Nach den gemeinsamen Fotos mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war die Kritik an Lothar Matthäus groß. Nun äußert sich der Rekordnationalspieler und beschwört die Völkerverständigung.

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Nach der lautstarken Kritik und Doppelmoral-Vorwürfen hat sich Lothar Matthäus zu seinen gemeinsamen Fotos mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert und versucht, jegliche politische Aussagekraft aus den Bildern zu nehmen.

„Politik und Sport lassen sich nicht trennen, aber für uns Sportler zählt nur der friedliche und faire Wettkampf. Die Menschen in Russland haben eine fantastische WM organisiert und zeigen der Welt ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit, dafür gebührt ihnen Dank“, twitterte der deutsche Rekordnationalspieler. „Diesen Dank habe ich ausgesprochen. Sport verbindet Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen und kann helfen, Brücken zu bauen und Dialoge zu fördern. Das ist besser als Abschottung, Boykott und nicht mehr miteinander zu sprechen.“

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Eine explizite Erwähnung finden die Fotos mit Putin in den Matthäus-Tweets nicht. Allerdings war der 57-Jährige in den vergangenen Tagen unter Druck geraten. Zumal er sich in den vergangenen Wochen sehr kritisch über Mesut Özil und Ilkay Gündogan geäußert hatte. Diese waren vor der WM in Russland gemeinsamen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufgetreten und hatten sich mit dem umstrittenen Politiker ablichten lassen. In seiner Bild-Kolumne bezeichnete Matthäus das Erdogan-Foto als „Fehler“ und forderte von dem Spielmacher ein „Bekenntnis zu Deutschland“.

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