06. Februar 2018 / 06:00 Uhr

Lucien Favre in der Viererkette: Was soll mit Ribéry und Robben passieren?

Lucien Favre in der Viererkette: Was soll mit Ribéry und Robben passieren?

Lucien Favre
Arjen Robben und Franck Ribéry sind in die Jahre gekommen. Soll der FC Bayern das Duo halten?
Arjen Robben und Franck Ribéry sind in die Jahre gekommen. Soll der FC Bayern das Duo halten? © imago
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Der ehemalige Bundesliga-Trainer schreibt in seiner SPORTBUZZER-Kolumne über die Dominanz der Bayern - und erklärt, warum er Jupp Heynckes über alle Maßen schätzt.

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Viel wird gerade über die unglaubliche Dominanz des FC Bayern in der Bundesliga diskutiert. Sind die anderen Mannschaften wirklich so schlecht oder die Münchner einfach so gut?

Weder die eine noch die andere These lässt sich beweisen – dennoch muss man Bayern einfach wieder mal ein riesiges Kompliment aussprechen. Erst im Nachhinein hat man erfahren, dass es unter Carlo Ancelotti offenbar größere Probleme gab, als man dachte. Umso besser war die Entscheidung für Jupp Heynckes, zu dem ich einen sehr guten Kontakt habe und den ich sehr schätze. Man kann seine Leistung gar nicht hoch genug bewerten, schließlich war er doch ein paar Jahre raus aus dem Geschäft. Aber man merkt ihm seine Erfahrung und seine Gelassenheit förmlich an. Diese tut dem FC Bayern gut, nach innen und außen.

Heynckes hat eine klare Hierarchie geschaffen

Ich habe öfter mit Dante gesprochen, der 2013 bei Bayerns Triplegewinn als Führungsspieler dabei war. Er schwärmt heute noch vom Zusammenhalt und Teamgeist, den Heynckes damals geschaffen hat. Ich denke, dass es heute ähnlich ist. Er hat eine klare Hierarchie geschaffen, er kennt einige Spieler noch von damals und genießt daher den größten Respekt – und der hat seine Mannschaft wieder extrem gut organisiert.

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Spannend wird sein, wie es bei Bayern im Sommer weitergeht. Die Verantwortlichen müssen einige schwere Entscheidungen treffen – unter anderem, was mit Arjen Robben und Franck Ribéry passiert. Aus meiner Sicht sind beide nach wie vor fantastische Spieler, die eine Partie mit einer Aktion alleine entscheiden können.

Robben und Ribéry sind keine 25 mehr

Allerdings gilt auf dem Fußballplatz wie im Leben nur eine Weisheit: Wir werden alle jede Sekunde älter – daran kann niemand etwas ändern. Gerade auf den Flügelpositionen brauchst du Power und Fitness. Robben und Ribéry sind keine 25 mehr, das merkt man ihnen an. Von daher gilt es genauestens abzuwägen, wie man mit zwei solch erfahrenen und verdienten Profis umgeht.

Immer dienstags wechseln sich an dieser Stelle in der SPORTBUZZER-Viererkette Bestseller-Autor Ronald Reng, die Erfolgstrainer Lucien Favre (aktuell OGC Nizza) und Hans Meyer (Kult) und Jochen Breyer, Moderator des Aktuellen Sportstudios (ZDF), mit Meinungsbeiträgen ab.

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