08. September 2018 / 08:47 Uhr

Luis Zwick hält Elfmeter für den FSV Optik

Luis Zwick hält Elfmeter für den FSV Optik

Detlev Nießner
Nii Bruce Weber vergab diese große Chance.
Nii Weber traf in der Verlängerung zum 2:1 für den FSV Optik. © Christoph Laak
Anzeige

AOK-Landespokal: Optik Rathenow bezwingt den SV Altlüdersdorf nach Verlängerung.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige
  • *SV Altlüdersdorf - FSV Optik Rathenow 1:3 n.V. (1:1, 1:1). *Tore: 0:1 Caner Özcin (7.), 1:1 Kevin Owczarek (8.), 1:2 Nii Bruce Weber (92.), 1:3 Jerome Leroy (116.). Zuschauer: 150.

Das Wichtigste vorweg: Der FSV Optik Rathenow steht im Achtelfinale des Fußball-Landespokals. Wie zum Auftakt beim FSV Babelsberg 74 gewann Rathenow auch in Altlüdersdorf mit 3:1. Aber diesmal dauerte die Partie 120 Minuten.

Es war fast zu vermuten, Torhüter Luis Zwick, der vor einer Woche nach Rathenow gewechselt war, kam zu seinem ersten Einsatz im Trikot des FSV. Zunächst sah er von fern, wie Hasan Akcakaya nach Vorarbeit von Oscar Ortiz und Shelby Printemps zur frühen Rathenower Führung einschoss. Schon im Gegenzug kam jene Szene, die Ingo Kahlisch hinterher den Satz: „Wir waren viel zu leichtsinnig und haben ein katastrophales Zweikampfverhalten gezeigt“ sagen ließ. Kamil Krzysztof Zielinski durfte auf der rechten Seite komplett ungehindert durchlaufen, sich das Leder zurechtlegen und dann auf Kevin Owczarek passen. Der Ex-Rathenower fackelte nicht lange und schoss zum 1:1 ins Netz.

Mehr Fußball aus Brandenburg

Danach passierte nicht so sehr viel Aufregendes. Nur Schiedsrichter Henry Müller aus Cottbus empfand das Ganze offenbar als heiß umkämpfte Pokalpartie und warf mit Gelben Karten nur so um sich. In einem „Spiel, wo nichts war“, so der Optik-Trainer, gab es neun Verwarnungen.

„Ich bin sportlich sehr unzufrieden, das war kein Vergleich zur Vorwoche und dem Spiel in Babelsberg“ meinte Ingo Kahlisch, fügte jedoch an: „In der Verlängerung haben wir dann aber verdient gewonnen.“ Diese Verlängerung begann natürlich optimal für den FSV. Nii Bruce Weber traf von der Strafraumgrenze platziert flach ins Eck. Optik stand nun etwas besser.

Zweifelhafter Handelfmeter sorgt für Spannung

Der Trainer, der erst grummelte: „Heute braucht ihr keinen loben“, schob dann doch noch: „Der junge Oguzhan Matur hat seine Sache ordentlich gemacht“ hinterher und verwies anschließend auch noch auf die große Tat seines Debütanten. Diese Geschichten schreibt nämlich nur der Fußball. Nach 112 Minuten bekam nämlich Marc Langner den Ball aus Nahdistanz an die Hand. Wie immer in so einem Fall die Frage: Absicht oder angeschossen.

Der Referee entschied sich für Elfmeter. Kevin Owczarek zielte aufs Eck, aber Keeper Luis Zwick „sprang wie eine Katze“ (O-Ton Kahlisch) und rettete seiner Mannschaft den Vorsprung. Kurz darauf fiel die Entscheidung, als Optik-Kapitän Jerome Leroy den Ball aus spitzem Winkel hoch in die Maschen schoss. „Ja, na klar freuen wir uns auch drüber“ lautete trotz aller Unzulänglichkeiten der Abschlusssatz vom Coach.

In Bildern: Der SV Babelsberg 03 gewinnt das Brandenburg-Duell gegen den FSV Optik Rathenow mit 1:0.


Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt