19. Oktober 2018 / 22:43 Uhr

Luka Jovic schießt Düsseldorf ab: Fünf Treffer beim 7:1-Sieg für Frankfurt

Luka Jovic schießt Düsseldorf ab: Fünf Treffer beim 7:1-Sieg für Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
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Luka Jovic hat fünf Treffer beim 7:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf erzielt.
Luka Jovic hat fünf Treffer beim 7:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf erzielt. © imago/Jan Huebner
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Was für ein Spiel von Luka Jovic! Der serbische Nationalspieler in Diensten von Eintracht Frankfurt hat beim 7:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf fünf Tore geschossen. Der FC Bayern München rutscht in der Tabelle damit ab.

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Der überragende Luka Jovic hat mit dem ersten Bundesliga-Fünferpack seit Robert Lewandowski vor drei Jahren eine furiose Offensiv-Gala von Eintracht Frankfurt gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gekrönt und Trainer-Oldie Friedhelm Funkel bei dessen Rückkehr an die alte Wirkungsstätte einen sportlichen Alptraum bereitet. Beim grandiosen 7:1 (3:0) für den DFB-Pokalsieger zum Auftakt des 8. Spieltages der Fußball-Bundesliga traf neben Jovic (27., 34., 55., 69., 72. Minute) am Freitagabend noch Sébastien Haller (20./Handelfmeter, 50.) doppelt.

„Ich bin total glücklich, das ist ein emotionaler Tag. Es geht aber gar nicht so sehr um meine eigenen fünf Tore, sondern um den Erfolg der Mannschaft. Der steht für mich im Mittelpunkt“, sagte Jovic, der als erster Frankfurter überhaupt fünf Tore in einem Bundesligaspiel erzielte. „Ich bin natürlich unheimlich stolz.“

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Eintracht Frankfurt zieht an FC Bayern vorbei

Dank des vierten Pflichtspielsieges in Serie vor 51 000 begeisterten Zuschauern schoben sich die bärenstarken Hessen mit 13 Punkten zumindest über Nacht an Rekordmeister Bayern München vorbei auf Rang sechs. Im Alter von 20 Jahren avancierte Jovic dabei zum jüngsten Fünffach-Torschützen der Bundesliga-Geschichte. Die Fortuna, für die der eingewechselte Dodi Lukebakio (53.) den Ehrentreffer besorgte, rutschte mit fünf Punkten vorerst auf den letzten Tabellenplatz und dürfte in dieser Verfassung nur schwer die Klasse halten können.

Funkel: "Das war grottenschlecht"

„Wenn man hier 1:7 verliert, ist es schwer, die Worte zu finden, warum man so untergeht. Dass wir uns so abschießen lassen, das wollten wir nicht“, sagte Düsseldorfs Kaan Ayhan: „Für so eine Leistung gibt es keine Entschuldigung.“ Trainer Friedhelm Funkel fehlte nach der Partie angesichts der Leistung die Worte: "Das war grottenschlecht, sagte er.

Nach den Liga-Siegen gegen Hannover und Hoffenheim sowie dem Erfolg in der Europa League bei Lazio Rom trat die Eintracht dominant auf. Haller (10.) und Filip Kostic (14.) hatten früh gute Möglichkeiten, Frankfurt profitierte aber zunächst von einem kuriosen Elfmeterpfiff. Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) schritt erst zwei Minuten nach einem Handspiel von Adam Bodzek zum Videostudium an die Seitenlinie und zeigte dann auf den Punkt. Haller verwandelte gegen Düsseldorfs Keeper Michael Rensing mit einem straffen Schuss sicher.

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Düsseldorf in der Abwehr schwach

Die Frankfurter ließen nicht nach und hatten die Begegnung voll im Griff. Nach einer Flanke von Kostic traf Jovic spektakulär zum 2:0, während die ideenlose Fortuna viel zu harmlos war und sich nie vom hohen Druck befreien konnten. Marvin Ducksch hatte noch die beste Gelegenheit (43.). Die Hessen zeigten dem überforderten Aufsteiger klar die Grenzen auf und wirkten dabei hochkonzentriert.

Düsseldorfs Trainer Funkel setzte bei der Rückkehr zu seinem Ex-Club auf bewährte Kräfte - ohne Erfolg. Der 64-Jährige hatte die Eintracht von 2004 bis 2009 gecoacht. „Ich bleibe sehr ruhig, weil ich sehr großes Vertrauen in meine Mannschaft habe“, sagte Funkel vor dem Anpfiff. Seine Hoffnungen wurden bitter enttäuscht, Jovic sorgte mit seinem zweiten Treffer noch vor der Pause für die Vorentscheidung.

Zum 4:0 traf Haller nach einer verunglückten Düsseldorfer Abwehraktion zu Beginn der zweiten Hälfte, nur zwei Minuten später verpasste der Franzose das nächste Tor. Düsseldorf gelang zwar der schmeichelhafte Anschluss, doch erneut Jovic sorgte in einem tempo- und torreichen Match zweier ungleicher Gegner wieder für klare Verhältnisse. Bitter für Frankfurt: Nationaltorhüter Kevin Trapp musste in der 58. Minute verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Frederik Rönnow. Der Däne hatte wenig zu tun und jubelte stattdessen über die Treffer vier und fünf durch den Serben Jovic. Kein anderer Frankfurter schoss je zuvor fünf Tore in einem Bundesligaspiel.

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