11. November 2018 / 16:02 Uhr

Magdeburg nach 2:3 gegen Jahn Regensburg auf Abstiegsplatz

Magdeburg nach 2:3 gegen Jahn Regensburg auf Abstiegsplatz

dpa
11.11.2018, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Fußball: 2. Bundesliga, 13. Spieltag, 1. FC Magdeburg - SSV Jahn Regensburg in der MDCC-Arena. Regensburgs Asger Soerensen (l) und Regensburgs Philipp Pentke (r) im Zweikampf mit Magdeburgs Christian Beck (M). Foto: Joachim Sielski/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Regensburgs Torwart Philipp Pentke im Zweikampf mit Magdeburgs Mittelstürmer Christian Beck um den Ball. © dpa
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Das Team von Trainer Jens Härtel führte durch zwei Treffer von Christian Beck mit 2:1. Zwei späte Tore der Beierlorzer-Elf brachten die Regensburger doch noch auf Siegerstraße. 

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Magdeburg. Jetzt könnte es eng werden für Erfolgstrainer Jens Härtel. Gut ein halbes Jahr nach dem Meisterstück in der 3. Fußball-Liga und dem erstmaligen Aufstieg des einst ruhmreichen DDR-Clubs, ist der 1. FCM nach der vierten Pleite nacheinander auf den vorletzten Tabellenplatz der zweiten Liga abgerutscht. Die Mannschaft von Härtel verspielte am Sonntag vor heimischer Kulisse in den letzten Minuten nicht nur den ersten Heimsieg in dieser Saison. Sie kassierte am Ende sogar noch eine unnötige 2:3 (1:1)-Niederlage gegen den SSV Jahn Regensburg. „Bitterer kann man so ein Spiel in dieser Phase nicht verlieren“, konstatierte Härtel: „Unser Nervenkostüm war nicht ganz so stabil.“

Mit nur neun Punkten rutschten Härtel und seine Schützlinge auf den 17. Tabellenplatz ab. Schlechter ist nur der 1. FC Ingolstadt mit acht Punkten. Der MSV Duisburg ist Tabellen-16. mit zehn Punkten. Den bisher einzigen Sieg seit dem Aufstieg feierten die Magdeburger am 20. September mit einen 1:0 bei SV Sandhausen. „Am Ende steht man mit null Punkten da und ist leer“, meinte Härtel und gab sich kämpferisch: „Es geht aber immer weiter.“

"Am Trainer lag es heute nicht"

Am Ende hätten Härtel allerdings auch die Worte gefehlt, meinte Doppeltorschütze Christian Beck auf die Frage, was der Coach der Mannschaft nach der Partie gesagt habe. „Ich glaube, am Trainer lag es heute nicht, dass wir verloren haben“, betonte der Angreifer und gab gleich ein Plädoyer für den Coach ab, der die Magdeburger von der vierten und die dritte und von der dritten und die zweiten Liga geführt hat. „Es zeichnet uns aus, dass wir alle zusammenhalten und ich hoffe, dass es so bleibt“, betonte Beck.

Nach einem frühen Rückstand durch Marco Grüttner in der dritten Minute sorgte er mit zwei Toren (5. und 67. Minute) für die Führung der Magdeburger. Neun Minuten vor dem Ende gelang Regensburg durch Marcel Correia der Ausgleich, Hamadi Al Ghaddioui traf in der 90. Minute zum 3:2-Sieg der Gäste, die ihrerseits auf Platz sechs mit 20 Punkten kletterten.

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Dabei offenbarte vor allem das erste Gegentor auch individuelle Schwächen. Ein Abschlag von Torwart Alexander Brunst wurde zum direkten Konter der Gäste. Als Steffen Schäfer für Ruhe sorgen wollte und den Ball zu Brunst zurück passte, schoss dieser aber SSV-Stürmer Grüttner an, von dem das Spielgerät wiederum ins Tor der Magdeburger abprallte.

„Jetzt müssen wir das erstmal sacken lassen, das ist kein schönes Gefühl“, betonte Beck. „Momentan ist alles gegen uns, das ist sehr bitter“, kommentierte Mitspieler Charles-Elie Laprevotte. „Wir wussten vor dem Spiel, dass ein Punkt zu wenig ist. In unserer Situation zählen einfach nur drei Punkte.“

In den nächsten Tagen werde erstmal eine gewisse Leere herrschen, prophezeite Beck. Am 23. November müssen die Magdeburger bei der SpVgg Greuther Fürth antreten. Am 2. Dezember empfängt der 1. FCM den VfL Bochum.

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