13. September 2018 / 21:25 Uhr

Maik Walpurgis` Feuertaufe mit Dynamo Dresden

Maik Walpurgis` Feuertaufe mit Dynamo Dresden

Jochen Leimert
Die Karten werden bei Dynamo neu gemischt: Wem schenkt Maik Walpurgis im ersten Spiel sein Vertrauen?
Die Karten werden bei Dynamo neu gemischt: Wem schenkt Maik Walpurgis im ersten Spiel sein Vertrauen? © Steffen Manig
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Die SG Dynamo Dresden muss am Freitagabend beim SSV Jahn Regensburg antreten

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Dresden. Es gab in der Kabine noch eine Menge zu besprechen, deshalb mussten die „Kiebitze“ im Großen Garten eine Weile warten. Eigentlich sollte das letzte Training der Dynamo-Profis vor der Abreise nach Regensburg am Donnerstag um 11 Uhr beginnen, doch dann trudelten die Mannschaft und ihr neuer Cheftrainer Maik Walpurgis erst eine Dreiviertelstunde später im Großen Garten ein. Dort bereitete sich der Tabellen-14. der 2. Bundesliga dann weiter intensiv auf das Spiel beim SSV Jahn (Freitag, 18.30 Uhr) vor. Bei Walpurgis’ Premiere an der Seitenlinie soll schließlich nichts schiefgehen, denn Dynamo hofft nach drei Pflichtspielpleiten und einer Testspielniederlage sehnsüchtig auf die Trendwende.

Letztes Dynamo-Training in Dresden vor dem Walpurgis-Debüt bei Jahn Regensburg

Schaffen will die Walpurgis mit einer „klaren Organisation und Grundordnung“ sowie „defensiver Stabilität“. Die braucht seine neue Mannschaft auch, um im neuen Regensburger Stadion zu bestehen. Die Oberpfälzer stehen auch schon unter Druck, denn sie haben nach vier absolvierten Spielen nur einen Zähler mehr auf dem Konto als die Dresdner. Das Team von Trainer Achim Beierlorzer wartet seit dem 2:1-Auftakterfolg gegen Walpurgis’ früheren Club aus Ingolstadt auch schon drei Partien auf einen Sieg. Zudem hängt den Weiß-Roten wie Dynamo eine peinliche Pleite im DFB-Pokal an, verloren sie doch in der ersten Runde im Alfred-Kunze-Sportpark beim Oberligisten Chemie Leipzig mit 1:2. Walpurgis glaubt nicht, dass der SSV ihn groß überraschen kann: „Ich kenne die Regensburger mit Achim Beierlorzer schon aus der Vergangenheit. Sie haben dort auch im letzten Jahr eine sehr gute Arbeit gemacht. Die Spielweise ist auch bekannt, das erleichtert uns das natürlich.“

Im letzten Jahr war Walpurgis sogar selbst noch Trainer in einem Spiel gegen die Regensburger – es war sein letztes als Coach des FC Ingolstadt, denn zu Hause verlor sein damaliges Team am 20. August 2018 gegen Beierlorzers Truppe mit 2:4. Erst drehte seine Mannschaft einen 0:1-Rückstand in eine Führung um, um dann durch zwei Tore von Jann George und Jonas Nietfeld innerhalb von 17 Minuten noch den Kürzeren zu ziehen.

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Damit sich das nicht wiederholt und sein Einstand als Dynamo-Coach wie gewünscht gelingt, hat Walpurgis viele Einzelgespräche geführt, sich mit seinen alten und neuen Assistenten ausgiebig beraten. Schon bei seiner Präsentation am Dienstag hatte er angekündigt: „Jetzt geht es darum, der Mannschaft unser Konzept schnellstmöglich zu vermitteln und mit den Spielern die Position zu finden, wo sie ihre Leistungsfähigkeit zu 100 Prozent ausschöpfen können.“

Bei der Truppe fand der Neue offenbar Gehör. Kapitän Marco Hartmann, der seit letzter Woche wieder im Mannschaftstraining steht und an der Donau spielen könnte, erklärte: „Man hat im Training gemerkt, dass die Jungs bereit sind, Dinge anzunehmen und die Idee des Trainers vom Fußball umzusetzen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um in den nächsten Wochen Schritte nach vorn zu machen.”

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Der erste soll schon am Freitagabend gelingen. Mit welcher Taktik Walpurgis das Unternehmen angeht, kann man nur erahnen. Am Donnerstagmittag ließ er die vermeintliche A-Elf kurzzeitig mit Dreier- bzw. Fünferkette agieren, doch das muss nichts heißen, denn auch ein 4-4-2 wäre nicht unpassend für die Partie, denn Regensburg bevorzugt letzteres System eindeutig. Mit welchem Personal Walpurgis agiert, ist auch eine spannende Frage, kündigte er doch bei seiner Vorstellung an, jeder Spieler könne sich bei ihm neu empfehlen – die Karten würden neu gemischt.

Die Nationalspieler Haris Duljevic, Markus Schubert, Aias Aosman, Linus Wahlqvist und Vasil Kusej kehrten allesamt gesund von ihren Länderspielreisen zurück und trainierten am Donnerstag vor der Abreise munter mit. Gut möglich ist aber, dass Walpurgis beispielsweise Duljevic und Wahlqvist schont, denn beiden stecken zwei volle Länderspiele und Reisestrapazen in den Knochen – außerdem kommt der HSV schon am Dienstag nach Dresden. Fehlen werden definitiv nur Florian Ballas und Jannik Müller. Beide befinden sich nach Operationen noch in der Reha.

Schiedsrichter in der Continental-Arena ist René Rohde aus Rostock. Es werden 15 000 Fans, davon rund 2000 Dresdner erwartet.

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