Markus Thiele ist seit vergangener Woche Hansas neuer Sportdirektor. Der 35-Jährige bezeichnet sich als ehrgeizig und zielstrebig. Markus Thiele ist seit vergangener Woche Hansas neuer Sportdirektor. Der 35-Jährige bezeichnet sich als ehrgeizig und zielstrebig. © Lutz Bongarts
Markus Thiele ist seit vergangener Woche Hansas neuer Sportdirektor. Der 35-Jährige bezeichnet sich als ehrgeizig und zielstrebig.

Manager Thiele: Hansa ist zu groß für die 3. Liga

Drei Tage nach seinem Amtsantritt spricht der 35-Jährige über seine Planungen.

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Der FC Hansa geht nach 20 Spielen als Tabellenvierter in die Weihnachtspause. Wo sehen Sie Potenzial?
Markus Thiele: Wir müssen uns mental weiterentwickeln und fußballerisch zulegen. Wenn es darum geht, ein Spiel zu kontrollieren, haben wir noch Luft nach oben. Wir agieren manchmal zu unruhig und hektisch. Ich wünsche mir mehr Ballbesitz und ein souveräneres Auftreten. Daran werden wir in der Vorbereitung arbeiten.

Was hat Sie daran gereizt, vom VfR Aalen zu Hansa zu wechseln?
Thiele: Nach jahrelanger Arbeit bei einem kleineren Verein wollte ich den nächsten Schritt gehen. Hansa ist ein großer Klub mit langer Tradition und anderen Möglichkeiten. Hier wurden die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Das hat mich besonders gereizt. Ich denke, gemeinsam mit dem Verein etwas bewegen zu können.

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Wie haben Sie Hansas Entwicklung aus der Ferne wahrgenommen?
Thiele: Robert Marien und Christian Hüneburg stehen für Kontinuität an der Spitze des Vorstands. Die Außendarstellung ist ruhiger geworden. Hansa hat alles im Griff. Trainer Pavel Dotchev hat eine ruhige und sachliche Art. Er ist ein offener und kommunikativer Typ. Hier kann und soll etwas Vernünftiges aufgebaut werden.

Haben Sie lange überlegen müssen, bevor Sie zugesagt haben?
Thiele: Ich habe mich mit meiner Familie beraten. Wir waren uns einig, dass ich diese Chance nutzen sollte.

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Wären Sie auch nach Erfurt oder Chemnitz gegangen?
Thiele: Nein. Für mich sticht Hansa in der 3. Liga klar heraus.

Hansa peilt innerhalb der nächsten beiden Jahre die Rückkehr in die 2. Liga an. Wie beurteilen Sie die Chancen?
Thiele: Das Potenzial und die Chance sind durchaus vorhanden, kurzfristig in die 2. Liga aufzusteigen.

Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um aufzusteigen?
Thiele: Das Gesamtkonstrukt muss passen. Wir brauchen junge, hungrige Spieler, die sich mit dem Verein weiterentwickeln wollen. Sie müssen sich den Zielen des Klubs unterordnen. Wir wollen Spielern eine Perspektive bieten.

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Sie gehen mit dem Aufstiegsziel sehr offensiv um. Besteht die Gefahr, dass der Druck zu groß wird?
Thiele: Hansa Rostock ist für die 3.Liga einfach zu groß. Wenn wir alle eine vernünftige Arbeit machen, alles geben und das im Umfeld auch so empfunden wird, dann wird dieser Druck nicht entstehen. Und: Wenn wir nicht aufsteigen sollten, werden wir nicht wieder bei Null anfangen.

Hätten Sie den Umbruch, wie ihn Hansa im Sommer eingeleitet hat, ähnlich radikal gestaltet?
Thiele: Hansas Platzierung ist ein Indiz dafür, dass das richtig war.

Diktator oder Teamplayer – wie beschreiben Sie Ihren Führungsstil?
Thiele: Ich möchte alle mitnehmen – ruhig und sachlich. Das Ziel werden wir nur gemeinsam erreichen.

Interview: Christian Lüsch

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