X
WM 2018
Fußball in Deutschland
Fußball International
Fußball-Nationalmannschaft
Fußball in den Regionen
Fussball nach Bundesländern
ROAD TO RUSSIA
MALLEBUZZER
Boulevard
eSports
PDC Darts-WM 2018
Olympia 2018
Sportmix

Manager Thiele: Hansa ist zu groß für die 3. Liga

Christian Lüsch
Markus Thiele ist seit vergangener Woche Hansas neuer Sportdirektor. Der 35-Jährige bezeichnet sich als ehrgeizig und zielstrebig. © Lutz Bongarts

Drei Tage nach seinem Amtsantritt spricht der 35-Jährige über seine Planungen.

Der FC Hansa geht nach 20 Spielen als Tabellenvierter in die Weihnachtspause. Wo sehen Sie Potenzial?
Markus Thiele: Wir müssen uns mental weiterentwickeln und fußballerisch zulegen. Wenn es darum geht, ein Spiel zu kontrollieren, haben wir noch Luft nach oben. Wir agieren manchmal zu unruhig und hektisch. Ich wünsche mir mehr Ballbesitz und ein souveräneres Auftreten. Daran werden wir in der Vorbereitung arbeiten.

Anzeige

Was hat Sie daran gereizt, vom VfR Aalen zu Hansa zu wechseln?
Thiele: Nach jahrelanger Arbeit bei einem kleineren Verein wollte ich den nächsten Schritt gehen. Hansa ist ein großer Klub mit langer Tradition und anderen Möglichkeiten. Hier wurden die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Das hat mich besonders gereizt. Ich denke, gemeinsam mit dem Verein etwas bewegen zu können.

Mehr zum F.C. Hansa Rostock

Wie haben Sie Hansas Entwicklung aus der Ferne wahrgenommen?
Thiele: Robert Marien und Christian Hüneburg stehen für Kontinuität an der Spitze des Vorstands. Die Außendarstellung ist ruhiger geworden. Hansa hat alles im Griff. Trainer Pavel Dotchev hat eine ruhige und sachliche Art. Er ist ein offener und kommunikativer Typ. Hier kann und soll etwas Vernünftiges aufgebaut werden.

Haben Sie lange überlegen müssen, bevor Sie zugesagt haben?
Thiele: Ich habe mich mit meiner Familie beraten. Wir waren uns einig, dass ich diese Chance nutzen sollte.

Mehr zum F.C. Hansa Rostock

Wären Sie auch nach Erfurt oder Chemnitz gegangen?
Thiele: Nein. Für mich sticht Hansa in der 3. Liga klar heraus.

Hansa peilt innerhalb der nächsten beiden Jahre die Rückkehr in die 2. Liga an. Wie beurteilen Sie die Chancen?
Thiele: Das Potenzial und die Chance sind durchaus vorhanden, kurzfristig in die 2. Liga aufzusteigen.

Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um aufzusteigen?
Thiele: Das Gesamtkonstrukt muss passen. Wir brauchen junge, hungrige Spieler, die sich mit dem Verein weiterentwickeln wollen. Sie müssen sich den Zielen des Klubs unterordnen. Wir wollen Spielern eine Perspektive bieten.

Mehr zum F.C. Hansa Rostock

Sie gehen mit dem Aufstiegsziel sehr offensiv um. Besteht die Gefahr, dass der Druck zu groß wird?
Thiele: Hansa Rostock ist für die 3.Liga einfach zu groß. Wenn wir alle eine vernünftige Arbeit machen, alles geben und das im Umfeld auch so empfunden wird, dann wird dieser Druck nicht entstehen. Und: Wenn wir nicht aufsteigen sollten, werden wir nicht wieder bei Null anfangen.

Hätten Sie den Umbruch, wie ihn Hansa im Sommer eingeleitet hat, ähnlich radikal gestaltet?
Thiele: Hansas Platzierung ist ein Indiz dafür, dass das richtig war.

Diktator oder Teamplayer – wie beschreiben Sie Ihren Führungsstil?
Thiele: Ich möchte alle mitnehmen – ruhig und sachlich. Das Ziel werden wir nur gemeinsam erreichen.

Interview: Christian Lüsch

1/37

Diese Spieler holte der FC Hansa seit dem Winter 2018

Die Winterzugänge des FC Hansa Rostock © Archiv
Winter 2010: Der damalige Hansa-Coach Andreas Zachhuber schwärmte in den höchsten Tönen von Helgi Danielsson. Der Club überwies knapp 400.000 Euro für den Isländer im Januar 2010 an IF Elfsborg (Schweden). Ein halbes Jahr, 14 Zweitliga-Einsätze und eine Torvorlage später verließ Danielsson Rostock auch schon wieder Richtung Stockholm. © Archiv
Winter 2010: Der zweite Isländer, der im Winter 2010 zu Hansa stieß, blieb ebenfalls nur ein halbes Jahr lang in Rostock. Gardar Johannsson erzeilte in 16 Spielen drei Tore für die Kogge. © Archiv
Winter 2010: Florian Grossert kam im Winter 2010 als Talent von Türkiyemspor Berlin an die Ostseeküste. Im darauffolgenden Sommer schloss er sich Dynamo Dresden an. Heute kickt der 32-Jährige beim VFC Plauen (NOFV Oberliga Süd). © Archiv
Winter 2010: Zwölf Spiele hielt es Andreas Dahlen bei Hansa. Im Januar 2010 von Gefle IF (Schweden) gekommen, zog er nach dem Abstieg im Sommer 2010 zum FSV Frankfurt weiter. © Archiv
Winter 2010: Kevin Pannewitz wurde als damaliger A-Junior offiziell in den Profikader befördert. © Archiv
Winter 2011: Zunächst wurde Michael Blum vom MSV Duisburg nur ausgeliehen. Der Linksfuß konnte sich aber für ein längerfristiges Engagement bei der Kogge empfehlen und blieb ab Sommer 2011 fest beim FCH. Zwei Jahre später wechselte Blum nach Osnabrück. © Archiv
Winter 2011: Bereits im Oktober 2010 nahm Hansa den vereinslosen Martin Stoll unter Vertrag. Der Verteidiger gehörte zum Stammpersonal des Aufstiegsteams. Zehnmal spielte Stoll über 90 Minuten. Eine Verletzung verhinderte mehr Einsatzminuten über die volle Distanz. © Archiv
Winter 2011: Aus der U19 zu den Profis: Pelle Jensen. © Archiv
Winter 2011: Tom Trybull wurde zur Winterpause ebenfalls aus der Jugend befördert. © Archiv
Winter 2012: Für ein halbes Jahr sicherte sich Hansa die Dienste von Marek Janecka. Obwohl der Verteidiger 15 Zweitligaspiele über 90 Minuten absolvierte, kehrte der Slowake mit Leihende zurück zu seinem Verein Zlate Moravce (Slowakei). © Archiv
Winter 2012: Mitte Januar 2012 erweiterte Freddy Borg Hansas Schweden-Delegation. Der Stürmer verabschiedete sich mit fünf Toren in 14 Partien im darauffolgenden Sommer nach Aachen. © Archiv
Winter 2012: Ab der Winterpause gehörten auch die Talente Edisson Jordanov (l.) und Manfred Starke zum Profikader. © Archiv
Winter 2013: Noch im November 20112 verstärkte sich Hansa mit dem zu diesem Zeitpunkt vereinslosen Emil Rilke. Nach dem Sommer 2013 war der Tscheche auch schon wieder weg. © Archiv
Winter 2013: Zur Halbserie kam Tommy Grupe nach seinem Intermezzo bei Preußen Münster zurück an die alte Wirkungsstätte und läuft immer noch für die Kogge auf. © Archiv
Winter 2013: Gleich vier Spieler holte der FCH im Winter 2013 auf Leihbasis. Maurice Trapp (Union Berlin) war einer von ihnen. © Archiv
Winter 2013: Leihe Nummer zwei: Philipp Klement vom 1. FC Nürnberg. © Archiv
Winter 2013: Collin Quaner kam als dritter Leihspieler vom FC Ingolstadt. © Archiv
Winter 2013: Der vierte geliehene Hansa-Akteur war Nico Zimmermann. Der Mittelfeldmann kam vom damaligen Zweitligisten VfR Aalen. © Archiv
Winter 2013: Die siebte und letzte Winterverstärkung kam aus dem eigenen Nachwuchs. Sargis Adamyan wurde in den Profikader integriert. © Archiv
Winter 2015: Im Winter 2014 blieb Hansa untätig auf dem Transfermarkt. Dafür schlugen die Hanseaten ein Jahr später kräftig zu. Marcel Schuhen kam aus Köln und wurde auf Anhieb die Nummer eins. © Archiv
Winter 2015: Auch Maximilian Ahlschwede erkämpfte sich nach seinem Wechsel zu Hansa Ende Januar 2015 einen Stammplatz auf der rechten Verteidigerposition. © Archiv
Winter 2015: Oliver Hüsing zum ersten. Seine Premiere im Hansadress feierte der Abwehrmann als Bremer Leihspieler und kam in 16 Partien in der Rückrunde 2014/15 zum Einsatz. © Archiv
Winter 2015: Mikko Sumusalo wurde kurz vor Wechselfrist von RB Leipzig für ein halbes Jahr ausgeliehen. © Archiv
Winter 2015: Auch Marco Kofler war zunächst ausgeliehen. Im Sommer kaufte der FCH den Österreicher aber für einen vierstelligen Betrag von Wacker Innsbruck. Im vergangenen Winter verließ Kofler Rostock und spielt jetzt in Elversberg. © Archiv
Winter 2015: Sabrin Sburlea war vereinslos, Hansa nahm den Rumänen unter Vertrag, doch schon im Sommer 2015 war der Stürmer, der ein Tor für die Hanseaten erzielte, erneut vereinslos. © Archiv
Winter 2015: Auch Alex Ikeng war im Winter 2015 ohne Vertrag bevor er beim Koggenklub anheuerte. Ikeng blieb fast genau ein Jahr, machte 25 Spiele (2 Tore) für Hansa und wechselte im Januar 2016 nach seiner Suspendierung in Rostock zu den Stuttgarter Kickers. © Archiv
Winter 2015: Das nächste Talent, der im Winterfenster den Sprung aus der Jugend zu den Profis schaffte war Lukas Scherff. © Archiv
Winter 2016: Stefan Wannenwetsch wechselte vom FC Ingolstadt an die Ostsee und steht immer noch im Kader des FCH. © Archiv
Winter 2016: Auf den letzten Drücker kam Melvin Platje im Wintertransferfenster 2016 von Stade Brest (Frankreich). In 25 Ligaspielen für Hansa erzielte der Stürmer ein mageres Törchen. Nach einen Jahr war für ihn Schluss in Rostock. © Archiv
Winter 2016: Verstärkung im Doppelpack: Christer Youssef (l.) und Ronny Garbuschewski. Youssef wechselte bereits im Sommer 2016 nach Zypern. Garbuschewski ein Jahr später nach Zwickau. © Archiv
Winter 2016: Florian Esdorf (l.) und Eric Birkholz (Hintergrund) gehörten ab der Winterpause 2016 offiziell zum Kader der Profis. Beide konnten sich aber nicht durchsetzen und kicken mittlerweile in der Regionalliga. © Archiv
Winter 2017: In der vergangenen Winterperiode unternahm Hansa erneut eine Transferoffensive und verpflichtete bekannte Name. Darunter Amaury Bischoff... © Archiv
Winter 2017: ... und Christopher Quiring. © Archiv
Winter 2017: Tim Väyrynen ist ebenfalls seit vergangenem Winter fester Bestandteil des Profikaders von Hansa. © Archiv
Winter 2017: Joshua Nadeau hatte nach seinem Wechsel aus Schweden zu Hansa zunächst Probleme. In der aktuellen Saison hat er sich unter Trainer Pavel Dotchev aber einen Stammplatz erarbeitet. © Archiv
Winter 2018: Hansa holt Pascal Breier vom Regionalligisten VfB Stuttgart II. © Lutz Bongarts
Mehr zur Hero Unit
F.C. Hansa Rostock (Herren) F.C. Hansa Rostock (Herren) F.C. Hansa Rostock 3. Liga Region/Mecklenburg Vorpommern ...
Anzeige